dont_wanna_miss_a_th

VORWORT:

So, es ist mal wieder an der Zeit, das ich meine Fantasie für euch öffne und euch den Eintritt gewähre.
Ich habe ziemlich lange an dieser Geschichte geschrieben, und durch diesen Prozess haben mir einige Leute geholfen, ohne sie wären einige Stellen, nicht so wie sie sind und dafür bin ich ihnen einfach dankbar.

Zu erst möchte ich  Anika danken, sie hat mir aus allen Unkreativenphasen raus geholfen und mich super unterstützt. * Ich hab dich super lieb und du bist und bleibst meine beste Freundin*!!! Miriam, die mich immer mit neuen Einfällen bombardiert und einfach eine super liebe ist!.... und vor allem muss (auch wenn sie es nie lesen werden) Mike, Brad, Chaz, Phoenix, Rob und Joe danken, denn ohne sie wäre diese Geschichte gar nicht erst entstanden. Danke Jungs, für eure Inspiration und eure Musik, die mir sehr viel Kraft gibt, mein scheiß Leben zumeistern.

So, genug Geschwafelt, ich will hier niemand vom Lesen abhalten. Erwartet nicht zu viel, ich bin auch nur ein kleines gestörtes Kind.


So jetzt die Story:

Don't wanna miss a thing

Ich musste es ihm sagen, es würde mich sonst noch von innen auffressen. Mein Gewissen nagte schon seit einigen Tagen an meiner Seele. Ich nahm meine Jacke und machte mich auf den Weg zu ihm, er war gerade im Studio. Sie nahmen ja ihr neues Album auf. Langsam ging ich zu NRG. Ich begann jetzt schon zu zittern, wie sollte ich es ihm bloß sagen? Ich drückte meine Kippe aus und klingelte. Als ich vor der Studiotür stand, wusste ich nicht mehr, ob ich es ihm noch sagen wollte, ich hatte so panischen Schiss. Ich atmete noch einmal tief ein und klopfte dann. Don öffnete die Tür. "Hi Carry!" sagte er freundlich und lächelte mich an. "Hi, ist Mike da?" Er nickte und ich folgte ihm rein. "Mike, Besuch für dich!" "Oh Hi Babe!" Er stand auf und nahm mich in den Arm. "Hi!" nuschelte ich und presste meinen Kopf an seine Schulter, ich merkte wie Tränen den Weg über meine Wangen fanden. Du kannst doch jetzt nicht anfangen zu heulen, dachte ich und wäre am liebsten wieder gegangen. Er ließ mich los und küsste mich. "Was hast du, du zitterst ja?!" "Ich muss mit dir sprechen!" "Okay, geht das hier oder sollen wir raus gehen?" Ich zuckte mit den Schultern und er ging mit mir vor die Tür. "Bevor ich dir das sage, versprich mir das du mich nicht hassen wirst, ja?" "Hey, ich liebe dich, ich könnte dich nie hassen!" Er beugte sich runter um mich zu küssen, doch drückte ihn weg. "Ich kann nicht, ich muss es dir erst sagen!" "Okay, ich hör' dir zu, dass weißt du doch!" "Also., man das ist so schwer!" "Nichts kann so schlimm sein, dass du es mir nicht sagen kannst!" "Das denkst du. also, du kannst dich doch noch an den Freitag erinnern, wo ich mit Kelly weg war?" "Ja, klar!" "Also, wir waren in diesem Club und da hab ich zu viel getrunken. Weißt du, da hat mich dann so nen' Typ angemacht und meinte, das ich mit ihm tanzen sollte. Hab ich auch gemacht, nur das da mehr war, als nur tanzen." Er schluckte schwer. "Was heißt "mehr" genau?" "Ja ähm wie soll ich das jetzt sagen, rum geleckt, fummeln und Sex!" sagte ich leise. "Ich weiß, dass du mich jetzt hasst und ich versteh dich vollkommen aber bitte verzeih mir! Ich liebe dich, dass musst du mir glauben!" Er starrte mich an und drehte sich dann um. "Bitte Mike, rede mit mir!" sagte ich flehend und wollte ihn am Arm fassen, doch drückte meine Hand weg. "Geh bitte. Ich muss allein sein!" sagte er ruhig und ging wieder zu den Jungs. Tränen rollten über meine Wangen, mein dummer Fehler würde unsere Beziehung zerstören. Er war der einzige den ich wollte und den ich je wirklich geliebt hatte. Ich wollte nicht nach hause, denn da erinnerte mich alles an ihn, denn jetzt wo ich nicht wusste, ob er noch mit mir zusammen sein wollte. Ich ging in den Park und setzte mich auf eine Bank und starrte ins Leere, als mein Handy plötzlich klingelte. "Hallo? . Oh Hi Brad. ja klar, aber ich weiß nicht, ob Mike will das ich komme!...Okay, bis gleich!" Warum sollte ich jetzt noch mal dahin gehen, Brad meinte, das er und Chester mit mir sprechen wollten, aber warum sollte ich es ihnen erzählen was ich gemacht hatte, aber bitte, was soll's?! Ich machte mich auf den Weg zum Studio. Mein Gewissen plagte mich nicht mehr aber mein Herz tat weh', denn wenn ich ihn verlieren würde, gäbe es keinen Grund weiter zu leben. Okay, ich war ein ganz normales Mädchen aber wenn man mit einem Typ schon seit 2 Jahren zusammen war, ihn über alles liebte, sogar für ihn sterben würde und er dann Schluss machte, nur weil man im Suff mit jemand rum gemacht hat würde ich nicht verkraften können. Die Frau unten sah mich schon komisch an, als ich noch mal auftauchte. Aber ich versuchte nur zu lächeln und ging dann wieder hoch. Ich klopfte und Brad und Chester kamen sofort raus. Brad nahm mich in den Arm. "Das wird schon wieder!" versuchte er mich aufzumuntern. "Glaubst du?" "Klar, er liebt dich und wenn man liebt kann man verzeihen!" sagte Chaz und streichelte mir über den Kopf. "Hat er es euch erzählt?" "Nicht wirklich er hat nur irgendwas genuschelt, na ja und er war dann halt ganz ruhig und hat kaum noch was gesagt." Ich nickte und wischte mir die Tränen weg. "Was war denn los?" "Ich hab ihn betrogen!" Ich sah, wie Chesters Augen, sich weiteten. "Sagt jetzt nichts, ich will nichts hören, es ist schlimm genug, das ich es gemacht hab!" "Okay, wir wollten dich nur wissen lassen, dass wir für dich da sind, egal was kommt und dass du immer zu uns kommen kannst auch, wenn es mal mit Mike vorbei ist!" Chester schlug Brad auf den Hinterkopf. "Das macht ihr ja jetzt echt Hoffnung!" "Chaz, lass gut sein, ich weiß wie das gemeint war!" Er nickte, und nahm mich in den Arm. "Ich geh' dann mal und könnt ihr Mike sagen, das ich ihn liebe!?" "Klar!" Ich ging ohne mich umzudrehen. Es tat gut zu wissen, dass sie bei mir waren, wenn ich sie brauchte. Ich ging nach hause und ließ mir erstmal ein Bad ein. Langsam glitt ich in die Wanne. Ich wollte, nein ich musste noch mal mit ihm sprechen, ihm alles ganz genau erklären und ihn dazu zubringen nicht Schluss zumachen. Das heiße Wasser beruhigte meine Seele und mein rasendes Herz.  Nachdem Baden zog ich mir einen von Mikes Sweatern an und setzte mich auf die Couch. Er roch noch nach ihm und mir lief eine Gänsehaut über den Körper.
Die nächsten 2 Tage, saß ich nur zu hause rum und heulte. Brad und Chester waren mal da gewesen um nach mir zusehen. Sie meinten Mike hätte sich total abgekapselt und redete kaum noch. Ich fühlte mich immer mit ihm verbunden, und so merkte ich wie schlecht er sich fühlte und das sein Herz blutete. Ich musste mit ihm sprechen, ich zog mich an und machte mich auf den Weg zu ihm nach hause, doch da war niemand, also ging ich zu NRG. Ich ging einfach hoch und klopfte. "Hi!" sagte ich als Phoenix die Tür aufmachte. "Na, komm rein!" Ich ging an ihm vorbei und er schloss die Tür hinter mir. "Hi Carry!" sagte Joe und mein Blick fiel auf Mike. Er sah weg und sofort schossen mir Tränen in die Augen. "Mike." fing ich an doch er unterbrach mich. "Geh, ich will dich nicht sehen!" "Aber.!" "Geh mir aus den Augen!" Ich würde meine Tränen nicht mehr lange zurück halten können. "Bitte gib mir 10 Sekunden!" Er nickte und sah mir in die Augen, dann auf seine Uhr. "Ich will nur, dass du weißt, dass ich dich liebe und dass mein Leben ohne dich keinen Sinn mehr hat!" "Schön und jetzt zieh ab!" "Okay, wie du willst, aber gib mir bitte noch eine Chance!" Ich drehte mich auf dem Absatz um und ging. Bald würde es zu Ende sein. Er wollte mir ja noch nicht mal zuhören. Ich hatte mit Kelly darüber gesprochen und sie meinte, dass ich ihn noch nicht mal richtig betrogen hatte. Ich war total dicht und hatte mich noch nicht mal dran erinnern können, wenn sie es mir nicht gesagt hätte. Man, diese Ungewissheit würde mich noch umbringen. Ich stand vorm Aufzug, doch dieses verfluchte Teil, wollte einfach nicht kommen.  Auf einmal merkte ich wie jemand hinter mir stand, ich drehte mich um und sah in Mikes Augen. "Ich will doch mit dir reden!" sagte er leise und ging. Sollte ich ihm folgen oder würde er sich bei mir melden, wenn er bereit dazu war, doch er drehte sich um. "Worauf wartest du?" Ich nickte und ging ihm nach. Mein Herz schlug rasend schnell vor glück. Er ging mit mir ins Studio. Was sollten wir denn hier bitte? Wollte er dass uns alle zuhören? Na ja, wenigstens redete er mit mir. Wir gingen in den Aufnahmeraum. "Also.!" sagte er und lehnte sich gegen einen von den Verstärkern. "Mike, bitte verzeih mir!" "Bevor ich das tu, will ich erst genau wissen, was passiert ist!" "Okay, ich war total besoffen und hab's nicht mal richtig mitbekommen und wenn Kelly es mir nicht gesagt hätte, hätte ich es gar nicht gewusst!" Er nickte nur. "Ich weiß, das du enttäuscht von mir bist und das ich dein Vertrauen total missbraucht hab und das es nie wieder so sein wird wie früher aber das ändert nichts daran, das ich dich liebe und immer lieben werde! Ich will keinen Anderen!" sagte ich leise und spürte die Tränen auf meinen Wangen. "Weißt du, ich kann dir das verzeihen aber nicht vergessen!" "Und das heißt?" fragte ich und meine Tränen tropften auf den Boden. "Ich weiß nicht genau aber was ich weiß ist das ich dich trotzdem liebe!" Er drückte mein Kinn hoch und sah mir in die Augen, eine seltsame Spannung ging durch meinen Körper. Plötzlich hörten wir Chesters Stimme: "Man, der soll sie endlich küssen!" Mike drehte sich schlagartig um. "Ähm Chaz, die können dich hören!" sagte Rob und man hörte wie die anderen anfingen zulachen. "Oh Sorry, also Mike, mach einfach da weiter wo du aufgehört hast!" sagte Chaz und man sah nur noch wie Brad vorlachen vom Stuhl fiel. "Sind wir noch zusammen?" Er nickte und küsste mich. Ich bekam eine Gänsehaut und er fuhr mit beiden Händen über meinen Rücken. Als unsere Lippen sich trennten, nahm er mein Gesicht in seine Hände und wischte mit den Daumen die Tränen weg. "Carry, ich liebe dich!" sagte er und lächelte mich an. "Und ich liebe dich, Mike!" Er schloss mich in seine Arme, plötzlich ging die Tür auf und die Jungs kamen rein. "Na endlich, ich dachte das wird nichts mehr!" sagte Chaz und nahm mich in den Arm. "Ich hab's dir doch gesagt, alles wir gut!" flüsterte er in mein Ohr und Brad gab mir einen Kuss auf die Wange. "Brad, Pfoten weg, von meiner Freundin!" "Ist ja gut, sie ist deine Freundin aber mein Kumpel und da kann ich das schon machen, wenn's ohne Absicht ist!" "Aber auch nur dann!" sagte Mike und zog mich an sich ran. Ich war so glücklich, dass alles noch mal gut gegangen war. "Wie wäre es, wenn wir essen gehen?" fragte Joe und grinste. "Okay, aber nur wenn der der gefragt hat auch bezahlt!" sagte Phoenix, während er wieder zu Don ging. "Klar, mach ich aber dann lasst mal gehen, ich sterbe noch vor Hunger!" "Sollen wir mitgehen?" fragte mich Mike leise. "Ist mir egal, aber irgendwie hab ich auch Hunger!" "Okay, aber danach gehen wir zu mir!" Er küsste mich, ich hätte hier ewig mit ihm stehen können. Seine Lippen waren so weich und seine Hände auf meinen Hüften zuspüren war beruhigend. Ich hörte, wie sich jemand räusperte. "Kommt ihr, wir wollen los!" Ich löste mich aus dem Kuss und sah Chester im Türrahmen stehen. "Klar!" Ich zog Mike raus. "Babe, hetz mich nicht so!" "Okay!" Ich knuffte ihn in die Seite und ging dann schnell zu Chester. "Na warte!" sagte Mike, drängte mich im Fahrstuhl in die Ecke und begann mich zu kitzeln. "Mike, lass das arme Ding doch mal in Ruhe!" grinste Chaz. "Mal sehen, wenn sie ich dementsprechend benehme!" "Was mach ich denn?" Mike gab mir einen Kuss. "Nichts!" Ich zog die Augenbrauen hoch und stieg aus dem Aufzug. "Jetzt macht mal, Joe wird schon ganz ungeduldig!" "Brad, chill dich! Wir sind ja schon da!" sagte Mike und öffnete mir die Autotür. "Wo fahren wir denn hin?" fragte ich, als Mike das Auto startete. "Zum Chinesen, wie immer eigentlich!" "Ah!" sagte ich und sah aus dem Fenster. "Babe, was bist du so still?" Mike legte seine Hand auf mein Knie. "Sorry, was hast du gesagt?" "Ich hab dich gefragt, warum du so still bist?" "Nichts ist!" sagte ich und schüttelte den Kopf. "Du kannst mir sagen, falls was ist?!" "Es ist nichts, wirklich. Du weißt doch, dass ich dir alles sage!" "Okay, aber ich bin für dich da, wenn du mich brauchst!" "Danke!" Ich nahm seine Hand und gab ihm einen Kuss auf die Wange. Es war wirklich nichts, ich war einfach nur zu glücklich um irgendwas zu sagen. Als wir beim Chinesen waren, stiegen wir aus, die anderen waren auch schon da. "Endlich, ich dachte ihr hättet euch verfahren!" sagte Joe und ging rein. "Man, der tut ja so als hätte er 1 Monat nicht gegessen!" sagte Mike und verdrehte die Augen. "Ist doch egal!" sagte ich und ging auch rein. "Hältst du jetzt zu ihm?" fragte Mike gespielt zickig. "Ja, natürlich!" Er hielt mich am Arm fest und drehte mich zu sich um. "Ich kann damit leben!" nuschelte er und küsste mich. "Hey, ihr sollt hier keinen Stau verursachen!" sagte Rob und schob uns weiter. "Sorry!" sagte ich und setzte mich auf den Stuhl, den Mike mir zurecht rückte.
Nachdem Essen fuhren Mike und ich zu ihm. Ich ging durchs Haus. "Honey, was machst du?" "Ich schau mich nur um!" Ich ging in sein Schlafzimmer, wie ich dieses Zimmer liebte. Ein wenig unordentlich aber verdammt gemütlich. Auf dem Nachtisch stand ein Bild von uns. Ich sah da so schlimm aus, aber Mike meinte, dass ich da richtig süß aussähe. Seine Mom hatte es von uns gemacht, als wir bei ihnen in Agoura waren. "Babe, komm mal bitte!" "Ja, warte!" Ich ging runter, Mike hatte überall Kerzen an gemacht! Langsam kam er auf mich zu und küsste mich. "Ich dachte wir machen es uns gemütlich, gucken nen Film, kuscheln oder so!" Ich nickte, er nahm meine Hand und wir setzten uns auf die Couch. Ich kuschelte mich an ihn. "Was gucken wir?" "Ist mir egal, alles was du willst!" "Okay, dann Eiskalte Engel!" Er legte die DVD ein und zog mich zwischen seine Beine. Sanft fuhr er mit beiden Händen über meinen Bauch. "Ich liebe dich!" sagte ich und kraulte ihn im Nacken. "Ich liebe dich auch!" sagte er und schüttelte sich, da er eine Gänsehaut bekam. Er begann an meinem Hals zusaugen. "Mike, das kitzelt!" sagte ich und lachte. "Bin ja schon fertig!" Ich fuhr mit der Hand über meinen Hals, er war an einer Stelle angeschwollen und tat weh. "Danke!" "Hab ich doch gern gemacht!" Ich legte meinen Kopf an seine Brust und sah mir den Film an. Mike streichelte meinen Bauch und küsste meinen Hals. "Jetzt, meine Lieblings Stelle!" sagte ich und setzte mich auf. "Was ist an der so toll?" "Hör' doch mal hin!" Er zog nur die Augenbrauen hoch und sah mich schief an. "Das ist die Romantischste Stelle überhaupt, und damit meine ich alle Liebesfilme, die ich gesehen hab!" "Findest du?" "Ja, das ist doch total süß. Sie sagt: Ich bin beeindruckt und er sagt: Und ich bin verliebt. Und wie dich sich dann küssen. Das ist doch wohl das Beste am ganzen Film!" "Okay, ich mein das kannst du auch haben!" "Ja, schon aber ich mein, die sind halt das perfekte Paar!" Mike nickte nur und machte dann wieder auf Play. Ich wusste, das ich Mist geredet hatte aber bei diesem Film konnte ich einfach nicht anders, diese Szene zog mich immer in ihren Bann. Ich kuschelte mich an ihn und konsentrierte mich weiter auf den Film. "Babe, komm wir gehen ins Bett!" "Was?" Ich öffnete die Augen und sah wie Mike vor mir kniete. "Du bist auf der Couch eingeschlafen!" "Ach so!" Ich erhob mich und gähnte. "Komm ich trag dich!" "Nein!" "Doch!" Er hob mich hoch und trug mich die Treppe hoch. "Nee, lass mich runter!" "Vergiss es!" Er legte mich auf sein Bett. Ich krabbelte unter die Decke und kuschelte mich ins Laken. "Hey, Baby, willst du dich nicht umziehen?" "Bin zu faul!" nuschelte ich und zog mir die Decke über den Kopf. Er zog die Decke weg und ich merkte wie er meine Hose aufmachte. "Ich mach das schon!" sagte er und zog sie runter, dann öffnete er meine Bluse und zog mir ein Shirt von sich über den Kopf. "Danke!" seufzte ich und drehte mich um. Ich spürte wie er sich neben mich legte und mich an sich zog. Ich roch an seiner Haut und küsste seinen Oberkörper. "Schlaf gut mein Engel!" "Hm, du auch. Ich bin so froh, das du bei mir bist!" Mit jedem Wort wurde meine Stimme leiser und ich schlief ein.
Ich schlug die Augen auf und sah auf die Uhr. Halb 12, na ja, Mike war noch am Pennen. Ich gab ihm einen Kuss auf die Schulter und stand dann auf. Langsam schlurfte ich ins Bad und putzte mir die Zähne und duschte mich, dann ging ich in die Küche. Wann hatte Mike das letzte Mal Gespült oder den Müll raus gebracht. Okay, er hatte viel zu tun aber den Spüler anwerfen war nicht schwer. Super, nach dem Aufstehen schon aufräumen, aber was tat ich nicht alles für ihn. Ich räumte das Geschirr in den Spüler und warf ihn an, dann brachte ich den Müll raus. Okay, die Küche war fertig aber dann ich ging ins Bad und der Wäschekorb quellte förmlich über. Ich nahm ihn und trug ihn zur Waschmaschine, da war noch gewaschene Wäsche drin. Man, die war sogar schon trocken. Ich schleppte das Bügelbrett ins Wohnzimmer und machte das Bügeleisen an. Okay, nach 1 ½ ner Stunde war ich mit der Wäsche fertig. Ich ging in sein Zimmer, oh wie süß er aussah, wenn er schlief, aber mittlerweile war es fast 13h. "Mike!" Ich stupste ihn an und sofort drehte er sich rum. "Komm schon!" Ich beugte mich über ihn, er öffnete langsam die Augen und zog mich auf sich. "Morgen!" sagte er verschlafen und küsste mich. Ich fuhr mit den Fingern durch seine Haare. "Na, hast du gut geschlafen?" "Klar, du warst bei mir, mein Engel!" "Ich hab aufgeräumt!" "Warum?" "Weil deine Küche total zu gemüllt war und ich hab deine Wäsche gemacht!" "Danke, das hätte ich aber auch selbst hin bekommen!" "Ich hab's gesehen!" "Hey Babe, ich bin nicht dumm!" sagte er und kitzelte mich. "Ist ja schon gut!" sagte ich und drückte ihm einen Kuss auf die Wange. "Ich hab dir Frühstück gemacht!" "Ich fühl mich wie bei meiner Mom!" "Tja!" Ich stand auf und zog mich an, dann ging ich runter. 5 Minuten später saß Mike in der Küche und stopfte sich alles möglich in den Mund. "Das schmeckt super!" sagte er mit vollem Mund. "Das glaub ich dir!" Er nickte und trank nen Schluck Milch. "Was machst du heute?" "Gegen 16h muss ich ins Studio und morgen haben wir nen Fotoshooting in nem Hotel. Also, du kannst mitkommen, wenn du willst?!" "Natürlich!" sagte ich und umarmte ihn von hinten.
Um 4 fuhr er ins Studio und ich ging zu mir nachhause. Ich rief meine beste Freundin Phoebe an und erzählte ihr alles, was mit Mike gelaufen war. Ich kannte sie seit der Junior High und seitdem waren wir unzertrennlich. Sie arbeitete in einem Tattoo und Piercing Studio und natürlich war sie da der Chef, wie auch anders zu erwarten, na ja sie war einfach die beste in ihrem Job. Sie hatte mir das Tattoo an der Hüfte gestochen und mein Bauchnabelpiercing. Sie war nen super lieber Mensch und ein Punk, okay, sie war eher was von allem aber verdammt cool drauf. Von Mike hörte ich heute nichts mehr, denn er war bis spät Abends im Studio. Am Morgen klingelte es bei mir an der Tür. Verschlafen schlurfte ich zur Tür und wer grinste mich da an. "Morgen Honey!" "Mike!" sagte ich und merkte, das mein Hals total trocken war. "Ich wollte dich abholen!" "Warum?" "Na ja, du wolltest doch mit zum Fotoshooting!" "Ach ja, komm rein!" Ich sah auf die Uhr, wir hatten erst kurz vor 9uhr und der war schon total fit. Wie viele Starbucks Kaffees hatte der denn getrunken? Ich ging in mein Schlafzimmer und zog einen schwarzen Faltenrock, nen rotes Tanktop und schwarze Unterwäsche aus dem Schrank. "Ich dachte du kommst erst gegen 11 oder so!" "Da hätten wir ja schon längst angefangen!" "Ist ja gut, aber so früh steh' selbst ich nicht auf, wenn ich frei hab!" "Irgendwann ist immer das erste Mal, meine Süße!" Ich rümpfte die Nase und zog mich an, dann ging ich ins Bad, machte meine Haare, schminkte mich und putzte die Zähne. "Gib mir mal bitte, die schwarzen Chucks!" sagte ich mit der Zahnbürste im Mund. Mike hob sie auf und gab sie mir. Ich nickte und ging wieder. "Kannst du dich vielleicht ein klitzekleines bisschen beeilen, wir sind spät dran!" "Hättest du mir gestern gesagt, wann du kommst wäre ich fertig gewesen!" "Sorry!" "Macht doch nichts!" "Ach, wo's mir gerade einfällt, krieg ich heute keinen Kuss?" Er sah aus, wie ein Hundbaby, das mal geknuddelt werden wollte. "Doch!" Ich legte meine Arme in seinen Nacken und küsste ihn, sofort hatte ich seine Zunge im Mund. Er schmeckte nach Minze, na ja, mich hätte es auch nicht gestört, wenn er nach Tunfisch oder so geschmeckt hätte, wäre aber seltsam gewesen so früh am Morgen. Wir fuhren zu diesem Hotel und schon musste Mike erstmal in die Maske. "Zum glück sieht man deine Mitesser, dann nicht mehr!" "Ich hab keine!" "Ja klar, erzähl das deiner Oma!" grinste ich und stand auf, weil Chester kam. "Morgen ihr beiden!" sagte er und nahm mich in den Arm.  "Freust du dich schon aufs Rumstehen?" "Jaanee, im Grunde nicht aber was ich nicht alles für meinen Freund mach!" "So ne' Freundin will ich auch. Mike du kannst froh sein, das du so nen Mädchen hast!" "Ich weiß und darum lass ich sie auch nie wieder gehen!" "Echt? Oh Mike, das ist so süß von dir!" sagte ich und kraulte ihn kurz im Nacken. "Tja, ich weiß halt was dein Herz höher schlagen lässt!" "Wenn du meinst! Ich geh mal raus und schau mich um!" "Ja aber vergiss nicht, du darfst nicht mit Fremden sprechen!" "Dann darf ich hier mit niemand reden!" "Hm, tu so als wärst du taub!" "Ganz klar!" Ich klopfte Mike auf die Schulter und kam dann endlich aus dem Bus raus. Hier liefen ja um die 40 Leute rum, ich dachte die machen nur Fotos von 6 total Durchgeknallten Typen und dann fahren wir wieder. Okay, es war der 29.Oktober und irgendwie wurde mir gerade verdammt kalt. Gestern war es noch schön warm gewesen und heute bekam man gleich Frostbeulen. Eins stand fest es war nicht das passende Wetter für einen Minirock aber da musste ich jetzt durch und irgendwie merkt man so was immer erst, wenn es schon zu spät ist. Ich ging wieder in den Bus und setzte mich auf Mikes Schoß. "Babe, was ist?" "Mir ist kalt!" "Ich hab noch nen paar Klamotten hier, du kannst nen Sweater haben!" "Ja, bitte!" Er stand auf und zog nen schwarzen Sweater aus einer Tasche. Er zog ihn mir über den Kopf und gab mir einen Kuss auf die Stirn. Der Pulli ging mir ungefähr bis zum Knie. Mike war um einiges größer als ich, so ungefähr  15-20 cm, also war es kein Wunder. "Das sieht süß aus!" sagte Mike und küsste mich. "Jungs, wir müssen raus!" sagte Phoenix und wir gingen zu dem trockengelegten Pool. Die Jungs filmten wie gewöhnlich einiges der Arbeit am neuen Album. Ich setzte mich an den Rand des Pools und sah den Jungs zu. Ich spielte mit Mikes Handy, okay war auch nicht gerade die beste Ablenkung aber ihm die ganze Zeit beim Fotos machen zuzusehen, langweilte mich. "Schatz, komm mal!" "Ja!" Ich stand auf und ging zu ihm. "Was ist denn?" "Ich wollte dir nur sagen, dass ich dich liebe!" Ich umarmte ihn kurz und ging dann zu Brad. "Na!" grinste ich und nahm mir eine Cola. "Macht's dir Spaß?" "Ja, ist nicht schlecht aber auch nicht so aufregend, das wusste ich ja vorher!" "Carry, Phe's Freundin findet es auch ätzend aber wenn man jemand liebt macht mal alles für diese bestimmte Person!" "Das brauchst du mir nicht zusagen. Ich kenne das zu Genüge!" "Ich weiß! Ach ja, wir gehen gleich in das Hotel!" sagte Brad und deutete auf das alte etwas verfallene Gebäude. "Das stürzt ja schon fast ein!" "Nein, das ist nur die Fassade innen ist es vollkommen okay!" "Wenn du meinst! Ich mag solche Häuser nicht besonders!" Er grinste und stand dann auf, weil sie weiter machten mit den Fotos. Nach 1ner Stunde wurde alles zusammen gepackt und wir gingen ins Hotel. Dort erzählte uns jemand, dass hier ein Mann umgebracht wurde und sie die Leiche in die Küche gebracht hatten, wo die Jungs die Fotos machten. Okay, das hatte mir schon total gereicht aber als einer der Securities uns erzählte, dass er in einem Haus mit Poltergeistern aufgewachsen war und das dieses Hotel verflucht sei, bekam ich die totale Panik. Dauernd erschreckte mich jemand und ich fiel jedes Mal drauf rein. Die Jungs fingen immer anzulachen. Okay, sie hatten daraus ein Spiel gemacht sich gegenseitig zu erschrecken aber dass ich das jetzt fast alles ausbaden musste fand ich einfach nicht fair. Ich verschränkte die Arme vor der Brust, lehnte mich gegen die Wand und starrte Mike an. Ich hörte ein Geräusch und zuckte zusammen, Roger, ein Security, fing an zulachen. Eine art Verzweiflung stieg in mir hoch und ich merkte wie ich anfing zu zittern. Ich drehte mich um und ging aus dem Raum, ich hatte keine Lust mehr darauf. "Babe, was ist?" "Mike, ich find das nicht fair!" "Was?" "Das mich alle erschrecken und sich über mich lustig machen!" "Das ist doch nur Spaß!" "Ich find das nicht lustig!" Ich wand ihm den Rücken zu. "Komm!" Er legte seine Arme um mich und küsste meinen Hals. "Nein, Mike!" "Hey" Er drehte mich zu sich um und sah' mir in die Augen. "Das ist alles nur ein Scherz, keiner will dich verarschen!" "Doch, sogar du machst das!" "Ich liebe dich, du weißt dass ich dich nie verarschen würde!" "Verarschen war ja auch das falsche Wort dafür. Ihr macht euch über mich lustig!" "Die lassen dich ab jetzt alle in ruhe, ich verspreche es dir!" "Okay!" Er nahm mich in den Arm, drückte mein Kinn hoch und küsste mich. "Ich muss wieder!" Ich nickte und ging mit ihm zurück. Mir war dieses Hotel von Anfang an suspekt aber die Jungs hatten da einen Spruch: "If a Fotoshooting isn't dangerous, it's not a good Fotoshooting!" Wenn der nicht toll war, dann wusste ich's auch nicht. Gott sei Dank war es bald zu Ende, wir mussten nur noch mit dem Aufzug nach oben fahren. Chester erzählte uns gerade von etwas das ihn früher erschreckt hatte, als der Aufzug plötzlich stoppte, ich musste es mir verkneifen aufzuschreien oder Mikes Hand zu Brei zu zerquetschen. Mike und Chester drücken wie wild auf den Knöpfen rum und zum glück fuhr das Teil dann endlich weiter. Als wir wieder draußen waren atmete ich erstmal tief ein. "Babe, kommst du noch mit zu mir?" "Ich weiß nicht, bin ziemlich müde!" "Du kannst ja bei oder mit mir pennen!" grinste er, umarmte mich von hinten und ging so ein Stück mit mir. "Mal sehen, wie spät ist es denn?" "Gleich 22h!" "Ich bin echt fertig!" "Okay!" "Sorry, fährst du mich denn nach hause?" nuschelte ich und blieb stehen. "Natürlich, was denkst du denn von mir?" "Das du das beste bist, was mir je passiert ist!" Ich lehnte mich gegen seine Brust und schloss die Augen. Ich wusste, dass er lächelte. Ich hob meinen Kopf und gab ihm einen Kuss. "Hey ihr beiden!" grinste Rob und ging mit Joe an uns vorbei. "Könnt ihr so was nicht zuhause machen?" "Doch, aber es törnt mich an, wenn es alle sehn!" sagte Mike und küsste mich nochmals. "Wann fahren wir?" "Du quengelst ja wie ein kleines Kind!" "Ja, ich hab viel Stress und dann der wenige Schlaf macht mich einfach total fertig!" "Okay!" Er nahm meine Hand und ging mit mir zu seinem Auto. Ich konnte kaum noch die Augen offen halten. "Willst du denn bei mir schlafen!" "Ist mir egal, ich würde jetzt überall schlafen!" "Du pennst bei mir!" Ich nickte und kuschelte mich in den Sitz. Ich hörte noch, wie Mike leise lachte und eine CD einlegte, dann schlief ich ein.     "Babe, wir sind da!" Mike streichelte mir über die Wange und ich öffnete langsam die Augen. "Ja, okay!" Ich stieg aus und schlurfte zur Haustür. "Schatz, soll ich dir mal was sagen?" Ich nickte und gähnte. "Du siehst verdammt süß aus, wenn du schläfst und dabei meinen Namen sagst!" "Hm, wenn du meinst!" Ich war nicht mehr imstande ein ordentliches Gespräch zuführen aber Mike störte das nicht, so konnte er mich nen bisschen ärgern oder mich mit Sachen zulabern für die ich mich null interessierte und im Wachzustand nicht mal ansatzweise zuhören würde. Er schloss die Tür ab und ging mit mir nach oben. Ich zog meine Sachen aus und legte mich in Unterwäsche ins Bett. "Warte Babe, ich komm gleich." "Hm!" Ich kuschelte mich in die warme Decke und wartete auf Mike. "So jetzt bin ich bei dir!" Er legte sich neben mich und zog mich an sich ran. "Willst du den BH nicht ausziehen?" "Nein!" "Okay, gute Nacht Schatz!" Er küsste mich und machte das Licht aus.
"Babe, steh auf ich muss ins Studio!" "Was?" "Komm steh auf, ich hab verschlafen!" "Ja, ja!" Langsam erhob ich mich und sah wie Mike schnell ins Bad ging. "Du hättest mich doch schlafen lassen können!" sagte ich und setzte mich auf den Badewannenrand. "Ja schon, aber die Putzfrau kommt und ich wollte dich dann vorher zuhause oder wo anders absetzten!" "Ach so!" sagte ich und grinste, weil Mike sich gerade beim Rasieren geschnitten hatte. "Ich dusch schnell!" "Ja, ich komm auch gleich!" "Mike, ich will alleine duschen!" "Nee, das kann nicht angehen!" Er grinste und kam zu mir unter die Dusche. Er küsste mich und streichelte mir sanft über den Rücken. "Junge, ich wollte duschen und nicht nen Quickie unter der Dusche!" "Ist ja gut, aber ich steh' auf Morgensex!" "Ja, schön aber ich bin jetzt nicht in Stimmung!" Ich wusch mich und stieg dann aus der Dusche. Schnell zog ich mich an und ging dann runter in die Küche. "Babe, tut mir leid, wegen eben!" "Du musst dich nicht entschuldigen. Ich weiß das Männer öfter Sex brauchen als Frauen!" Ich grinste und küsste ihn leidenschaftlich. "Jetzt mach es mir doch nicht noch schwerer!" "Okay, dann nicht! Aber müssen wir nicht los?!" "Stimmt!" Ich nahm meine Sachen und ging mit ihm zum Auto. "Wo soll ich dich absetzten?" "Hm, bei Starbucks, ich frühstücke was und geh' dann zu meiner Mom!" "Okay, also dann mal los!" Er fuhr los und ich schob meinen ,Eiskalte Engel' Soundtrack rein. "Da sind wir!" sagte er nach 20minuten fahrt. "Danke, rufst du an?" "Klar, bis heute Abend!" Ich nickte und gab ihm einen Kuss. Als ich aussteigen wollte hielt er mich fest. "Ich liebe dich!" nuschelte er und küsste mich wieder und wieder. "Ich liebe dich doch auch, aber jetzt lass mich doch mal bitte aussteigen!" "Okay, nur noch einen!" Ich nickte und sofort spürte ich seine Lippen auf meinen und seine Zunge in meinem Mund. Ich löste mich nach wenigen Sekunden von seinen Lippen und Stieg aus. "Ciao!" "Bye, meine Süße!" Ich grinste und ging dann ins Starbucks. Man, ich verstand Mike nicht, der klebte manchmal an mir wie ne Klette, ich wusste ja wie er das meinte. Was mich im Moment total abfuckte war, das ich so viel Stress hatte. Mike hetzte auch nur zum Studio oder so und ich hatte zwar 2 Wochen frei, weil meine Chefin auf Geschäftsreise in England war aber trotzdem konnte ich diese Zeit nicht genießen. Noch knapp anderthalb Wochen und ich musste wieder in den Salon. Ich aß mein Frühstück und fuhr dann zu meiner Mom. Ich war lange nicht mehr bei ihr gewesen, sie wusste ja noch nicht mal, dass Mike und ich uns fast getrennt hätten und ich glaube dabei werde ich es auch belassen. Sie würde sich nur die ganze Zeit sorgen machen, weil sie Mike abgöttisch liebte und sie fand, dass er der perfekte Schwiegersohn sei, aber wir hatten es noch nicht mal in anbetracht gezogen zu heiraten und ich wusste, das sein Vertrauen in mich total angekratzt war und tiefe Erschütterungen erlitten hatte. Ich würde Mike heiraten ohne auch nur eine Minute überlegen zu müssen aber erstmal mussten wir alles wieder aufbauen. Meine Mom war so froh mich zusehen, das vor Freude anfing zuheulen. Ich erzählte ihr wies bei der Arbeit war und natürlich fragte sie nach Mike. Ich sagte ihr alles nur dass ich ihn betrogen hatte und die ganze Geschichte ließ ich dezent weg. Gegen 18h konnte ich mich von meiner Mom loseisen und zu mir nachhause fahren. Ich nahm ein Bad und zog mir dann die schlabberigsten Klamotten an die ich finden konnte. Ich setzte mich auf die Couch und sah mir nen Film an, aber ohne ne große Packung Eis, Kekse und Cola ging das nicht. Um halb 11 klingelte es an der Tür. Man wer war das jetzt. Mike und Rob grinsten mich an. "Abend!" sagte Rob und ging an mir vorbei ins Wohnzimmer. "Was macht ihr hier?" "Wir müssen dir was sagen!" "Ah und was?" "Also, du hast mir doch gesagt, das du so gestresst bist und na ja wie du sicher gemerkt hast sind wir das auch!" sagte Mike und setzte sich breitbeinig auf die Couch. "Ja und?" "Also, ich hab mit den Jungs gesprochen und wir haben beschlossen nächste Woche für nen paar Tage in ein Haus in den Rocky Mountains  zu fahren." "Ah!" "Hey, freu dich, du kommst hier weg!" half mir Rob auf die Sprünge. "Ja, ich freu mich aber ich muss das erstmal realisieren." "Also du kommst mit?" fragte Mike vorsichtig. "Natürlich du Dummkopf!" Ich setzte mich auf seinen Schoß und gab ihm einen Kuss. "Oh, Gott, was muss ich denn alles mitnehmen!" sagte ich, stand auf und rannte in mein Schlafzimmer. "Carry, du hast doch noch 4 Tage Zeit und außerdem da ist es nur was kühler als hier! So ein Problem ist das nicht!" "Stimmt aber ich brauch nen neuen Pulli und ne neue Jeans, fällt mir gerade ein!" "Babe, ich geh noch mit dir shoppen!" "Echt? Danke!" Ich gab ihm einen Kuss und er fuhr mit der Hand unter mein Shirt. "Ich glaub ich lass euch lieber was alleine!" "Okay, wir sehen uns dann morgen!" Rob verabschiedete sich von uns und ging dann. "Endlich sind wir mal alleine!" Ich nickte und begann an seinem Hals zu saugen. Ich kraulte ihn mit der einen Hand im Nacken mit der anderen streichelte ich sanft über seinen Oberkörper. Ihm entwich ein Stöhnen und er öffnete meinen BH. Er hatte jetzt am Hals einen schönen fetten Knutschfleck, genau wie ich. Ich rutschte von seinem Schoß, neben ihn auf die Couch. "Nicht weiter?" fragte er und sah mich erwartungsvoll an. "Nein, ich will jetzt schlafen!" "Och man, genau wie heute Morgen!" "Ich kann's ja machen aber ich mein willst du das so?" "Nein!" "Also. Bleibst du heute hier?" Er nickte und ging mit mir ins Schlafzimmer. Ich zog mich um und legte mich hin. Ich wusste, das es fies gegenüber Mike war ihn so abblitzen zulassen was Sex oder Petting anging aber im Moment war ich einfach nicht in Stimmung. Er legte sich neben mich aber nahm mich nicht in den Arm. "Mike, bist du sauer?" "Nein!" "Nein, heißt im dem Fall wahrscheinlich ja." "Schon möglich!" "Sorry, aber ich kann gerade nicht. Es liegt echt nicht an dir!" "Ich weiß aber ich will dich mal wieder anders spüren als immer nur Küssen oder mal streicheln oder so!" "Ich weiß aber ich kann nicht!" "Sagst du mir warum?" "Weißt du ich glaub, das liegt daran, weil ich den Vertrauen missbraucht hab, als ich na ja, du weißt schon!" "Hm, ich liebe dich und darum hab ich dir auch verziehen. Du brauchst dir echt keinen Kopf mehr darum machen!" Ich setzte mich auf und sah aus dem Fenster. "Ich hab nur so Angst, dass es nie wieder so sein wird wie früher!" "Brauchst du nicht, wir kriegen das schon hin!" "Meinst du?" "Natürlich, denn wir lieben uns, dann schafft man alles und jetzt komm her!" Er zog mich runter und nahm mich ganz fest in den Arm. "Ich liebe dich über alles!" nuschelte ich und schloss die Augen. "Ich dich auch, mein Engel!" Er gab mir einen Kuss auf die Stirn und deckte mich dann zu. Ich war so froh mal mit ihm darüber gesprochen zuhaben, mir ging es jetzt echt schon besser.
Ich wachte auf, war aber noch zu müde und so kuschelte ich mich wieder an Mike. "Babe, bist du wach?" fragte er verschlafen und drehte sich rum. "Hm! Wie spät ist es?" "Gleich 10!" "Willst du aufstehen?" fragte ich und wusste die Antwort. "Nein!" Er zog mich auf sich und schloss seine Arme um mich. "Gut ich auch nicht!" "Bleiben wir im Bett?" "Ist mir egal!" "Okay, ich ruf gleich Chester an und sag ihm, dass ich Kopfschmerzen hab!" Ich nickte und kraulte ihn am Hals. Sein Atem wurde immer ruhiger und er fuhr mit den Fingerspitzen an meiner Wirbelsäule rauf und runter. Ich liebte es einfach mit ihm zu Kuscheln, eigentlich liebte ich alles was er machte oder sagte. Ich hob meinen Kopf und gab ihm einen Kuss auf die Brust. Plötzlich klingte sein Handy. "Geh ran!" "Nee, keine Lust!" "Dann geh ich ran!" Ich stand auf und holte es aus seiner Hosentasche. "Hi Chester. Ja Mike ist bei mir. Nein, er hat nicht verschlafen, er hat nur unglaubliche Kopfschmerzen und kann leider nicht kommen! ..Okay, sag ich ihm. Bye!" "Und?" "Also, er meinte ist nicht schlimm, Hauptsache du bist nicht krank oder so, wenn wir wegfahren!" "Tja, so leicht kann man sich nen schönen Tag mit dem Menschen machen, den man über alles liebt!" "Ich weiß!" sagte ich und legte wieder zu ihm. "Wo waren wir?" fragte er und küsste mich. "Ich glaube da waren wir!" Er fuhr mit beiden Händen über meinen Rücken und küsste meinen Hals. Wir verbrachten den halben Tag im Bett und standen erst gegen 16h auf. "Was machen wir noch?" "Wie wär's wenn wir im Park spazieren gehen!" schlug er mit einem riesigen lächeln vor. "Klar!" Ich zog mir eine Jeans und nen Pulli an und ging dann mit ihm zum Park. "Mike, wann fahren wir denn?" "Am Sonntagmorgen oder so!" "Echt oh man, das wird so schön!" "Ich weiß. Joe hat schon nen Prospekt von dem Haus. 8 Schlafzimmer, 4 Bäder, nen Pool im Keller, nen innen- und außen Whirlpool, 4 Kamine, Küche und nen riesiges Wohnzimmer." "Ich freu mich echt schon!" "Ich mich auch, dann haben wir mal wieder ganz viel Zeit für uns, mein Engel!" Mike blieb stehen und küsste mich. "Hm!" Hand in Hand liefen wir durch den Park. "Mike, kann ich dich mal was fragen?" "Klar Babe, was ist denn?" "Du kennst doch Phoebe oder?" "Ja, was ist denn mit ihr?" "Also, ich hab mit ihr gesprochen und sie hat auch ziemlich viel um die Ohren und ich wollte dich fragen ob sie auch mit kommen kann?" "Natürlich, ich mein Phoenix nimmt Linsay mit und ich dich das war's, also sind noch 2 Zimmer frei!" "Cool, das ist so lieb, nehmen wir sie auch im Auto mit?" "Ja, dann muss sie nur pünktlich hier sein!" "Das ist kein Problem! Oh Danke Mike!" Ich umarmte ihn und gab ihm einen Kuss. Ich wusste, dass er dachte wir würden wegen Phoebe nicht alleine sein können, aber da kannte er sie schlecht, sie klammerte sich nicht an eine Person sondern versuchte mit jedem aus zukommen so gut es ging.  Ich setzte mich mit ihm auf eine Bank und kuschelte mich an ihn. "Schatz, ich glaub es fängt an zuregnen!" sagte Mike und hielt die Hand auf. "Och nee, es war gerade so schön!" "Komm wir gehen nachhause!" Ich nickte und wir machten uns auf den Weg. Auf einmal fing es in strömen an zu regnen. Mike zog mich an sich, hob seine Jacke über unsere Köpfe und wir gingen schnell weiter. "Babe, geht das oder wirst du nass?" "Ist okay. Mike, das ist echt süß von dir!" "So bin ich halt!" Ich knuffte ihn in die Seite und stellte mich schnell in den Hauseingang. Ich versuchte krampfhaft den Schlüssel ins Schloss zu bekommen, doch das verfluchte Teil, wollte einfach nicht rein. "Komm ich mach das!" Ich reichte ihm den Schlüssel und schon waren wir im trocknen. Als wir in der Wohnung waren, zogen wir die nassen Sachen aus, setzten uns auf die Couch und wickelten uns in eine Decke ein. "Deine Haare riechen nach Regen!" nuschelte Mike und strich mir über den Kopf. Ich seufzte und spielte mit seinen Fingern. "Hast du dein Handy auf leise?" "Ja, warum?" "Ich glaube das vibriert!" "Warte ich guck mal kurz!" sagte ich, sprang auf und rannte ins Bad.
"Hi Phoebe!"
"Na, wie geht's dir?"
"Gut und dir?"
"Auch. Was machst du so?"
"Ich bin gerade mit Mike nachhause gekommen. Ach ja, also ich muss dir unbedingt was sagen!" sagte ich und hing Mikes Jacke an die Heizung. "Raus mit der Sprache!"
"Also, wir haben doch letztens darüber gesprochen, dass wir soviel Stress haben!"
"Ja und?!"
"Wir, also Mike, die Jungs, Lindsay und ich fahren in ein Haus in den Rocky Mountains und ich wollte dich fragen ob du mitkommen willst?!"
"Ja klar, aber wann fahrt ihr?"
"Sonntagmorgen. Mike und ich würden dich auch im Auto mitnehmen!"
"Cool, wann soll ich da sein?"
"Hm, warte ich frag mal kurz!"
Ich ging ins Wohnzimmer und hielt mein Handy unten zu. "Mike, wann soll Phoebe da sein?" "Wir fahren gegen 8 weg, wie wäre es mit 7?!" "Von dir aus?" "Ja, glaub schon!" "Kann sie dann nicht abends schon kommen und bei dir pennen?" "Ist mir egal!" sagte Mike und ich sah seinen genervten Blick. "Bist du noch dran?"
"Klar!"
"Also, am besten kommst du Samstagabend zu Mike, dann pennst bei ihm und wir fahren dann halt Sonntagmorgen!"
"Klar kein Problem!"
"Oh, das wird so cool, dann sehen wir uns mal wieder!"
"Ja, ich freu mich auch schon. Ich muss noch jemand nen Branding machen!"
"Okay, dann bis Samstag!"
"Bye!"
Ich wusste das Mike, das alles nicht passte aber ich hatte Phoebe so lange nicht mehr gesehen und ich wusste, das er das auch so bei Chester machen würde. Ich zog mir einen Pulli an und setzte mich wieder zu ihm. "Mike, tut mir leid!" "Was?" "Na ja, das ich dich so überrumpelt hab, damit, dass sie dann bei uns schläft!" "Ist nicht schlimm!" "Ich weiß, das dich das nervt, das ich in letzter zeit so zu dir bin." "Weißt du egal, wie fies das jetzt klingt, du hast Recht!" "Es tut mir echt leid!" "Ich weiß aber du stößt mich damit immer wieder vor den Kopf, wenn du mich mit deinen Ideen überfällst oder du mich abblitzen lässt!" Ich merkte wie mir die Tränen in die Augen schossen. "Ich verspreche dir, ich mach das nicht mehr!" "Das brauchst du nicht, aber lass es einfach mich heiß zumachen und dann fallen zulassen wie ne heiße Kartoffel oder so!" "Okay, aber sei bitte nicht mehr sauer!" "Schatz, ich war gar nicht sauer!" Er gab mir einen Kuss und nahm mich dann in den Arm. "Ich liebe dich!" sagte ich leise und eine Träne rollte über meine Wange. "Warum weinst du?" "Weil ich so glücklich bin, dich zu haben!" Er lächelte, drückte mein Kinn hoch und küsste mich leidenschaftlich.

Endlich Samstag, ich war gerade aufgestanden. Phoebe kam gegen 17h zu Mike, das hieß, ich musste auch so um den dreh da sein. Ich ging duschen, das hieß diesmal das volle Programm, inklusive Ganzkörperenthaarung. Nachdem Duschen frühstückte ich und warf dann noch eine Maschine Wäsche an. Ich ging langsam in mein Zimmer und packte meinen Koffer, na ja eigentlich waren es zwei, plus minus Beauty-case. Ich musste einfach alles, was ich brauchen könnte mitnehmen. Ich bügelte schnell noch meinen Rock den ich morgen auf die Fahr anziehen wollte und räumte dann meine Wohnung auf und brachte meine Katze zu meiner Mom. Um 16h machte ich auf den Weg zu Mike, ich kaufte mir unterwegs noch was zu essen. Ich stieg aus dem Auto und klingelte bei ihm. "Hi!" sagte ich und grinste ihn an, als er die Tür aufmachte. "Hi Schatz!" Er hob mich hoch und gab mir einen Kuss. "Kannst mir beim Reintragen der Koffer helfen?" "Klar!" Er ging mit mir zum Auto und er nahm meine Koffer, während ich nur das Beauty-case und meine Tasche tragen durfte. "Babe, wie wär's wenn wir die Sachen direkt in mein Auto tun, dann brauchen wir das nicht mehr morgen zumachen?!" Ich nickte und ging dann die Auffahrt rauf. "Ich freu mich schon und dass Phoebe kommt macht das alles noch 1000mal cooler!" "Ah!" sagte Mike kurz und öffnete den Kofferraum. Und schon wieder hatte ich was gesagt, was ihm nicht passte oder besser gesagt gekränkt hatte. Warum machte ich nur alles falsch seitdem er mir den Seitensprung verziehen hatte?! Ich verstand mich selbst nicht mehr, dauernd rutschten mir solche Sachen raus, dabei wollte ich das gar nicht. Wir gingen rein und ich setzte mich auf die Couch. Es tat mir wirklich leid, aber ich hatte das echt nicht mehr unter Kontrolle. Es klingelte und ich rannte förmlich zur Tür. "Phoebe!" schrie und fiel ihr um den Hals. Sie lies die Taschen fallen und grinste mich an. "Komm rein!" Ich half ihr beim Reintragen der Taschen und ging mit ihr in Mikes Studio. "Mike, Phoebe ist da!" sagte ich und machte die Tür auf. "Ah, Hi!" sagte er kurz und wandte sich wieder seiner Gitarre zu. "Hi!" "Ich zeig dir mal wo du heute schläfst!" Ich zog sie raus und ging mit ihr ins Gästezimmer. "Sag mal ist der immer so unfreundlich?" "Nein, es liegt nur dran, das ich in letzter Zeit ihm immer wieder Sachen an den Kopf werfe die in verletzten oder das er sich na ja unwichtig vorkommt!" "Oh, ach so!" "Hm, und genau das hab ich eben wieder gemacht!" seufzte ich und ließ mich aufs Bett fallen. "Aber ich mein, er soll sich nicht so anstellen!" "Phebs, erst bin ich ihm Fremdgegangen, er verzeiht mir und jetzt bin so scheiße zu ihm. Irgendwas ist nicht richtig!" "Ich weiß, was du meinst, aber in so einer Lage war ich noch nie! Was machst du denn schlimmes?" "Na ja, erst mach ihn total heiß und lass ihn dann eiskalt abblitzen, oder überfalle ihn mit irgendwelchen Einfällen, mit denen er eigentlich nichts anfangen kann, sagt aber nichts weil er mich nicht kränken will!" Sie nickte aufmerksam und setzte sich ebenfalls aufs Bett. "So war's jetzt auch als ich einfach gesagt hab, dass du heute hier hinkommst. Na ja und ich meinte halt, das ich mich freuen würde da hin zufahren, es aber Im Grunde nur cool, sei weil du mitkommst. Oh man, ich bin so dumm!" "Nein, bist du nicht. Carry, das wird schon wieder, er weiß doch dass du ihn liebst!" "Ja, aber ich zeig ihm das nicht mehr so!" "Das kommt schon wieder, glaub mir!" "Meinst du?" "Ja und jetzt geh zu ihm und sag ihm, dass du ihn liebst und dass er der Einzige in deinem Leben ist!" "Okay, ich komm dann gleich wieder!" "Lass dir Zeit!" Ich umarmte sie und ging dann wieder ins Studio. "Mike, kann ich mal mit dir sprechen?" fragte ich vorsichtig und schloss die Tür hinter mir. "Klar!" sagte er und legte die Gitarre weg. Ich kniete mich vor ihn auf den Boden. "Ich wollte mich bei dir entschuldigen, dass ich immer so dumme Sachen sage in letzter Zeit!" Er zog nur die Augenbrauen hoch. "Ich mein, das echt nicht so und ich weiß auch nicht mal warum ich das alles sage aber eins weiß ich, das ich dich über alles liebe und das du der einzige für mich bist!" "Ich hab auch keine Ahnung warum du das sagst, hab ich dir was getan?" Ich schüttelte den Kopf. "Nein, ganz im Gegenteil. Ich schwör dir ich lasse das, ich werde mich ändern, was das betrifft!" "Ach komm einfach her!" sagte er, zog mich hoch. Er stand auf und küsste mich. "Ich liebe dich auch!"  "Mike, hat sich unsere Beziehung sehr verändert?" "Ich denke schon, wir müssen erstmal alles wieder auf die Reihe kriegen. Ich hab mein Vertrauen in dich wieder gefunden aber du scheinst dich verändert zu haben!" "Nein, ich hab nur so Angst alles kaputt zumachen!" "Du machst nichts kaputt aber wenn wir nicht reden, wenn wir ein Problem haben, dann würde es alles zerstören! Aber wie ich dir schon gesagt habe, wir lieben uns und uns kann so leicht nichts trennen, dass hat doch die ganze Geschichte bewiesen!" Ich warf mich Mike an die Brust. "Halt mich fest!" sagte ich leise und er presste mich an sich. Ich hatte vertrauen in ihn, mehr Vertrauen konnte man nicht haben, ich würde ihm mein Leben anvertrauen. "Schatz?" "Ja?" "Weinst du?" "Nein!" Ich hob den Kopf und sah ihm in die Augen. Er beugte sich ein Stück runter und küsste mich. Seine Lippen waren so weich und sanft. Er streichelte mir über den Rücken und den Po. Langsam löste ich mich von seinen Lippen. "Ich bin so froh, dass jetzt alles wieder Okay ist!""Ich auch und ich glaub ich muss mich noch bei Phoebe entschuldigen, das ich eben so unfreundlich zu ihr war!" Mike nahm meine Hand und ging mit mir ins Gästezimmer. "Phoebe, tut mir leid, dass ich eben so unfreundlich zu dir war!" "Macht doch nichts, was ich viel besser finde ist, dass ihr zwei euch vertragen habt!" Mike lächelte sie an und legte den Arm um sie. "Du bist wirklich in Ordnung!" "Du auch!" grinste Phoebe ihn frech an.  "Oh, ich find dass so süß, das ihr euch vertragt!" sagte ich und umarmte beide. "Ich geh gleich Pizza holen!" sagte Mike und ging runter ins Wohnzimmer. Phoebe und ich folgten ihm. "Ich weiß auch warum!" "Ach ja?" "Ja, weil du keinen Bock hast heute auch nur noch einen Finger krumm zumachen, mein Lieber!" "Du kennst mich einfach zu gut, Honey!" "Tja!" Ich küsste Mike kurz. "Phebs, ich zeig dir mal das Haus!" "Cool!" "Ähm Mädels, welche Pizza wollt ihr, dann geh ich die in der Zeit holen!" Phoebe grinste mich an und ich nickte. "Wie immer?" "Aber hallo!" "Also, 2 Salami!" "Ah, okay! Wir sehen uns dann gleich!" Mike drückte mir einen Kuss auf und machte sich dann aus dem Staub. "Na, dann komm!" Ich ging mit ihr durchs Haus und jetzt fiel mir auf, das Mike null aufgeräumt hatte aber heute hatte ich keine Lust, seine Sachen wegzumachen, das konnte der Monsieur schön selbst machen. Nach dem Essen sahen wir uns einen Film an und gegen 12 gingen wir ins Bett. "Nacht Phebs!" Ich umarmte sie und ging dann zu Mike ins Schlafzimmer. "Und, wie findest du sie?" "Nett, hätte ich nicht gedacht!"  Ich knuffte ihn in die Seite und zog mir ein Shirt von ihm über. "Sie ist meine beste Freundin, seit der Junior High!" "Ich weiß!" Mike stand vor mir in Shorts und grinste mich an. "Was ist?" fragte ich und sah an mir runter. "Ich find nur, dass du in meinen Klamotten unglaublich süß aussiehst!" "Ach ja? Ich finde das ganz und gar nicht, die sind mir viel zu groß!" "So sollte es auch sein!" "Stimmt wäre ja sonst irgendwie seltsam!" "Tja, aber ich würde dich auch dann lieben!" "Ich weiß, du achtest ja wie alle anderen Jungs nur auf den Charakter!" "Eben!" Ich setzte mich aufs Bett und Mike zog mich zwischen seine Beine. "Du bist süß, weißt du das!?" sagte ich leise und küsste seinen Bauch. Er lächelte mich nur an und gab mir einen Kuss auf den Kopf. "Babe, ich glaub wir schlafen jetzt besser, wir müssen ja früh raus!" "Kein Problem!" Wir kuschelten uns unter die Decke und er drückte mich an sich. "Nacht!" nuschelte ich und küsste ihn ein letztes Mal, bevor er das Licht ausmachte.
"Mike steh auf!" sagte ich und gab ihm einen Kuss auf die Nasenspitze. "Morgen!" nuschelte er und drehte sich wieder rum. "Nein, du sollst doch aufstehen, wir müssen doch fahren!" "Noch fünf Minuten!" "Okay, aber dann stehst du auf! Oh man, ich komm mir vor wie deine Mutter!" Er ignorierte diese Bemerkung und ich ging gucken ob Phoebe schon wach war. Wie es ihre Art war, saß sie schon komplett angezogen auf dem Bett und schminkte sich etwas. "Morgen!" grinste sie und machte sich den Kajal drauf. "Morgen. Hast du gut geschlafen?" "Klar, hast du schon mal in diesem Bett geschlafen?" "Nein, aber in seinem und das ist die gleiche Matratze." "Boah, diese Teile sind so was von bequem!" "Ich weiß, was meinst du warum ich bei ihm penne!" Sie fing an zu lachen und plötzlich stand ein total verpennter Mike im Türrahmen. "Könnt ihr nicht leiser sein?!" "Zu spät außerdem, wo du schon aufgestanden bist, kannst du dich gleich mal fertig machen zum fahren!" Er drehte sich rum und schlurfte ins Bad. "Willst du was essen?" Sie nickte und wir gingen runter in die Küche. "Cornflakes, Pancakes oder nen Sandwich?" "Cornflakes, dann brauchst du dir nicht mehr so ne Mühe zu machen!" "Ach das mach ich gerne außerdem muss ich Mike auch noch was zu Essen machen, sonst hält der die knapp 3stunden Fahrt nicht durch!" Ich grinste sie an und schon stand Mike neben mir. "Machst du mir nen Sandwich?" "Klar!" Nach einem Frühstück, das gerade mal 10minuten gedauert hatte, ging ich mich anziehen und dann fuhren wir auch schon los. Während der Fahrt, sang ich mit Phoebe irgendwelche Songs, die wir früher in der Schule immer gesungen hatten. Mike, fand das ziemlich ätzend, weil wir beide kein wirkliches Talent dafür hatten. "Guck nicht so!" sagte ich und stupste ihn an. "Ich mach doch gar nichts!" "Ja, ja und hör auf zu grinsen!" "Okay!" sagte er und prustete los. "Machs besser!" "Ich kann euch ja was vor Rappen!" "Nee danke!" sagten Phoebe und ich gleichzeitig und schon wieder fingen wir an zulachen. "Oh Gott, was ich denn da in meinem Auto?!" sagte Mike und schob ne Cd rein. "Was ist das?" fragte ich und sah aus dem Fenster. "Hab ich von Brad!" "Ah, aber dann muss man das doch nicht hören oder?" "Ich find die Platte ist vollkommen okay!" "Meinst du, also mir gefällt die Musik nicht! Können wir nicht Usher oder Christina Aguilera hören!" "Mach was du willst!" "Danke!" Ich schnallte mich ab und gab Mike einen Kuss auf die Wange.  Nach 3stunden Fahrt kamen wir endlich an dem Haus an, es lag direkt an einem See. "Hier ist es super schön!" "Hm!" Mike legte seine Arme von hinten um mich und sah mit mir aufs Wasser. "Wessen Auto ist das?" fragte Phoebe und deutet mit dem Kopf nach links. "Phe's! Ah, cool die sind schon da!" sagte Mike und ging zum Haus. Wir folgten ihm und er klopfte und machte dann die Tür auf. "Phoenix, Linsay?" rief Mike und ließ uns den Vortritt. "Hi!" sagte Linsay und kam die Treppe runter. Sie umarmte Mike und gab mir und Phebs die Hand. Na ja, ich war nicht so mit ihr. Sie zeigte uns das Haus. Man, das war so geil und richtig wie ne Berghütte eingerichtet. "Ich mag das Haus!" sagte ich und blieb in einem der riesigen Schlafzimmer stehen. "Ich auch!" "Mike, nehmen wir das Zimmer?" "Klar, von hier hat man ne verdammt schöne Aussicht auf die Umgebung!" Ich drehte mich zu ihm um und küsste ihn. "Hey Leute, Rob und Brad sind da!" Mike und ich gingen runter ins Wohnzimmer. "Hallo!" sagte ich umarmte er Rob und dann Brad und natürlich stellte ich ihnen Phoebe vor. Ich glaube Rob, fand sie ziemlich scharf aber da konnte ich mich ja täuschen. "Jetzt fehlen nur noch Joe und Chester!" sagte Phe und küsste Linsay, okay ich fand Phoenix war nen lieber Kerl aber seine Freundin konnte ich einfach nicht ab, musste ich ja auch nicht und was ich an ihr am wenigsten leiden konnte war das sie Phoebe gleich so abwertend angesehen hatte, nur weil sie nen paar Tattoos und Piercings hatte. Ich setzte mich auf die Couch und machte meinen MP3player an. Dieses Gehabe von der Tuse macht mich total kirre. Wie die da saß und so auf gesetzt grinste. Oh man, ich verstand Phoenix einfach nicht. Sie war normal, genau wie ich aber ihr Charakter störte mich. Phoebe unterhielt sich angeregt mit Brad und Rob starrte sie an, aber er würde es bei ihr zu nichts bringen, er war einfach nicht ihr Typ, weder von aussehen noch vom Charakter. Die Tür ging auf und ein total geschaffter Chester und ein grinsender Joe standen in der Tür. Ich stand auf und begrüßte sie, ich sah wie Chaz, Phebs nur mit hochgezogenen Augenbrauen ansah und dann nach Oben ging. "Wat hat der denn?" fragte sie und sah ihm mit einem mir- ist scheißegal- was- du- von mir- hältst- Blick nach. "Der ist nur was gestresst!" Phebs nickte und ging dann mit Brad in die Küche. "Haben wir eigentlich was zu essen da?" "Joe, gut, dass du mich dran erinnerst. Nein!" "Okay, ich fahr, dann was holen, kann sich nur um 1-2 Stunden handeln!" "Kein Problem!" grinste Phe und klopfte ihm auf den Rücken. "Wo ist Mike?" fragte ich und sah mich um. "Oben, glaub ich!" sagte Rob und ließ sich auf die Couch fallen. "Danke!" Ich ging in unser Zimmer, er lag auf dem Bett und starrte an die Decke. "Schatz was ist los?" "Nichts!" zischte er und drehte sich rum, als ich mich aufs Bett setzte. "Hey, du kannst doch mit mir reden!" "Nee und jetzt lass mich alleine!" "Okay, wenn du nicht willst!" Was war bloß los mit ihm, eben war er doch noch so gut drauf und jetzt konnte man nichts mehr mit ihm anfangen. Chester kam aus seinem Zimmer. "Chaz, weißt du was mit Mike los ist?" "Nein, ich hab den noch gar nicht gesehen, wo ist der denn?" "In unserem Zimmer!" "Okay!" Ich ging die Treppe runter und setzte mich zu Brad, der gerade mit Rob die Playstation angeschlossen hatte. "Carry, was hast du?" fragte Brad und legte seinen Arm um mich. "Nichts!" Ich schüttelte den Kopf und legte ihn an seine Schulter. "Also, wenn was ist, kannst du mit mir sprechen!" "Danke, dass weiß ich doch!" sagte ich und gab ihm einen Kuss auf die Wange. Linsay ging mit Phoenix raus, Rob und Brad spielten Playstation, Joe war einkaufen und Chaz war oben bei Mike. Wo war Phoebe? Ich stand auf und lief durchs Haus aber keine Spur von ihr, als ich raus ging sah ich sie, wie sie am See stand und Steinchen ins Wasser warf. "Na!" sagte ich und stellte mich neben sie. "Hi!" "Was machst du?" "Die Natur genießen, sonst hock ich ja immer im Studio!" "Ich weiß, ist echt schön hier!"  "Ja, mal keine Abgase und der ganze Scheiß!" Ich seufzte und setzte mich auf den Boden. "Ich würde gerne mal in den See gehen!" sagte sie verträumt und starrte hinaus auf die Mitte des Sees. "Das ist doch viel zu kalt!" "Ja schon aber nach der Sauna ist das bestimmt lustig!" "Phebs, du bist ja komplett irre!" "War ich das nicht schon immer?" "Klar, aber ich glaube mit zunehmendem Alter wird das bei dir immer schlimmer!" "Kann schon sein aber mich stört das nicht!" grinste sie und wandte den Kopf zur Straße. "Der Chinamann ist wieder da!" "Lass ihn das nicht hören!" "Kein Problem, na ja ich find den irgendwie klasse!" "Also, wenn der mal nicht reagiert, wenn du mit ihm sprichst, dann brauchst du dich nicht zu wundern!" Sie zog die Augenbrauen hoch und sah mich verwundert an. "Wie?" "Na ja, Joe ist Schizophren, dann nenn ihn einfach Remy!" "Okay, ich hab damit kein Problem!" "Ich weiß, ich wollte es dir auch nur gesagt haben!" "Und das weiß ich wiederum aber ich glaub, du hast was?" "Nein danke aber nett dass du gefragt hast!" Ich stand auf und umarmte sie. "Mädels, könnt ihr mir beim Reintragen helfen?" rief Joe und öffnete den Kofferraum. "Klar!" rief Phoebe und wir gingen zu ihm. Joe hatte ungefähr 10-15 Tüten dabei. "Wer soll das alles essen?" "Carry, denk doch mal nach, wir sind 9 Leute, da brauch man viel!" "Ich weiß aber wir können doch noch mal fahren, wenn wir was brauchen!" "Ja, das können wir dann immer noch und jetzt komm. Das Eis schmilzt noch!" Wir nahmen uns die Tüten und folgten ihm ins Haus. Mike saß mit Chester am Tisch und die beiden brüteten über einem Blatt. Ich räumte mit Joe die Tüten aus und ging dann zu Mike. "Hi!" sagte ich und legte meine Arme um ihn. "Ja, ich hab keine zeit, wir müssen noch was schreiben!" Seine Stimme klang seltsam, so rau und kalt. Langsam setzte ich mich neben ihn auf einen Stuhl und sah ihnen zu. Chester warf mir zwischendurch immer wieder Es- wird- alles- gut Blicke zu und lächelte. Doch ich konnte sein Lächeln nicht erwidern, denn Mikes Verhalten machte mir Sorgen. Hatte ich was falsch gemacht? Chester stand auf und ging in die Küche. "Mike, was ist los?" "Nichts und jetzt nerv mich nicht dauernd!" "Ich nerv dich solange bist du mir sagst was los ist!" "Raff es, ich hab keinen Bock mit dir zu reden!" schrie er und wollte zu Chester gehen. "Aber.!" Ich faste ihn am Arm, doch er schüttelte meine Hand ab und traf mich dabei mit der Hand im Gesicht. Meine Hand fuhr zu meinem Mund, meine Lippe blutete. Phoebe und Brad waren auf gesprungen und kamen zu mir. "Hast du sie noch alle?" schrie Phoebe und schubste Mike. "Hey, das war ein Versehen!" "Tolles Versehen, dass muss ich dir lassen." Ich starrte Mike fassungslos an. "Schatz, es tut mir leid!" sagte er und wollte mich in den Arm nehmen, doch ich drückte ihn weg und rannte auf unser Zimmer. Ich hörte noch wie Brad schrie: "Carry, das war echt ein Versehen!" Ich knallte die Tür zu und schmiss mich aufs Bett. Ich wusste selbst, dass er das nicht gewollt hatte, aber der Schock saß einfach zu tief. Ich nahm mir einen Spiegel und sah meine Lippe an, sie war angeschwollen und blutete noch was. Es klopfte an der Tür und Brad kam rein. "Willst du reden?" Ich schüttelte den Kopf und ging an ihm vorbei ins Bad. Ich schloss mich ein und machte ein Stück Toilettenpapier nass und hielt es an meine Lippe. Ich konnte noch nicht mal weinen und außerdem hatte es nicht mal richtig wehgetan. Aber ich verstand ihn nicht, was war los mit ihm? Gegen Abend ging ich runter zu den anderen. Ich beachtete Mike nicht und ging zu Phoebe in die Küche. "Carry.!"fing sie an. "Phebs ich will, da jetzt nicht drüber sprechen!" sagte ich und nahm mir eine Coke. "Wer kocht?" fragte Rob und rieb sich den Bauch. "Carry, machst du das?" fragte Joe und nippte an seinem Bier. "Okay, was wollt ihr denn essen?" "Egal, Hauptsache, das dauert nicht mehr allzu lange!" "Kein Problem!" Ich ging wieder in die Küche und sah mir die Vorräte an. Ich hatte gemerkt, dass Mike mich ebenfalls nicht ansah. Toll, die Woche hätte anders verlaufen sollen. Phoebe half mir beim Tisch decken. Ich hatte gerade das Nudelwasser aufgesetzt als die Jungs sich an den Tisch setzten. "Und was gibt's?" "Spagetti mit Bolognese!" "Lecker!" grinste Phoenix und holte Bier aus dem Kühlschrank. Ich war so in ein Gespräch mit den anderen vertieft, das ich nicht merkte wie das Wasser über kochte. Mike sprang auf und versuchte den Topf vom Herd zu nehmen, dabei verbrannte er sich die Finger. Er ließ den Topf auf den Boden fallen. "Sag mal bist du bescheuert?!" schrie er und sah sich seine Finger an. "Was hast du eigentlich für ein Problem?" "Schnauze Kind, du bist so dumm!" "Dito, mein Freund!" "Ach ja, willst du mir jetzt verbieten hier rum zu schreien?" "Mike, komm runter!" sagte Chaz und versuchte ihn zu beschwichtigen. "Fresse!" "Mike, was ich hab dir getan?" schrie ich und spürte Tränen auf meinen Wangen. "Ja, jetzt fang wieder an zuheulen, wie du es immer tust!" "Ich weiß ja noch nicht mal, warum du mich anschreist oder mich nicht beachtest!" schluchzte ich und merkte wie mich jemand in den Arm nahm. "Ja, was hat sie gemacht?" fragte Phoebe und nach dem Ton ihrer Stimme zu urteilen, sollte Mike besser nichts Falsches sagen. "Ach ihr könnt mich alle mal!" Ich hörte wie er wütend die Treppe rauf ging und die Tür zuknallte. Ich befreite mich aus Phoebes Umarmung und sah, wie Linsay auf dem Boden hockte und das Wasser auf wischte. "Weiß einer von euch was er hat?" fragte ich leise und setzte mich auf einen Stuhl. "Er ist heißer oder er hat ne leichte Stimmbandentzündung und na ja wir wollten noch einen Song aufnehmen bevor wir fahren, tja und nur weil seine Stimme da nicht mitmacht ist er jetzt total angepisst!" erklärte Chaz und legte seine Hand auf meine. "Oh, wie süß, Mikes Ego ist angekratzt!" sagte Phoebe und grinste. "Halt du mal schön die Schnauze, Mädel!" zischte Chaz und sah sie böse an. "Von dir lass ich mir nicht den Mund verbieten. Arschloch!" Phoebe stand auf und ging ebenfalls nach oben. "Schlampe!" rief Chester ihr nach und ging wieder ins Wohnzimmer. "Toller erster Abend!" sagte Linsay und setzte neues Wasser auf. "Sorry!" Ich sah zu Boden und wischte mir die Tränen weg. "Carry, ich würde einfach mal mit ihm in aller Ruhe reden!" sagte Joe und legte seinen Arm um mich. "Meinst du der will mich überhaupt sehen?!" "Klar und jetzt mach schon!" Ich nickte und ging langsam die Treppe rauf. Ich musste mit ihm darüber reden. Ich öffnete die Tür und sah ihn am Fenster stehen. Ich ging auf ihn zu und legte meine Hand auf seine Schulter. Er drehte sich rum und schon zuckte ich zusammen und zog meine Hand weg. "Chester hat mir gesagt, was los ist!" Er nickte und ich sah, dass er geweint hatten, na ja weinen konnte man das nicht nennen, aber ein paar Tränen hatten den weg über seine Wangen gefunden. "Warum hast du mir das nicht gesagt, so schlimm ist das nicht!" "Ich weiß aber jetzt zieht sich die Veröffentlichung noch länger hin und ich will die Fans nicht zu lange warten lassen!" "Mike, ich versteh das!" "Ja, das weiß ich aber ich finds halt selbst nicht fair!" Er hob seine Hand und wollte mir über die Wange streicheln, doch ich wich einen Schritt zurück. Ich sah das entsetzten in seinem Blick. "Carry, es tut mir so leid, das ich dich geschlagen hab!" Ich schluckte. "Ist nicht schlimm!" "Doch, du weißt ich würde dich nie schlagen, es war wirklich nur ein Versehen!" "Das weiß ich doch!" "Ja aber warum weichst du dann zurück?" "Keine Ahnung, vielleicht hat ein Teil von mir davor Angst, das es noch mal passiert!" "Es war echt keine Absicht, ich hab noch nie ein Mädchen geschlagen und dir würde ich nie im Leben was antun, eher würde ich sterben!" "Sag so was nicht!" Ich ging auf ihn zu und umarmte ihn, er schloss seine Arme um mich und roch an meinem Haar. "Du weißt gar nicht, wie sehr ich dich liebe, mein hübscher Engel!" sagte Mike und schob sanft meine Haare weg. Er küsste meinen Hals, mir lief eine Gänsehaut über und ich fuhr mit der einen Hand unter sein Shirt. Ich zog ihm sein Shirt aus und er öffnete meine Hose. Ich strich mit den Fingern über seinen Oberkörper. Ich spürte seine Lippen auf meinen und er streichelte mir über den Rücken. Langsam gingen wir so zum Bett und ich ließ mich darauf nieder. Ich zog Mike mit runter und begann seinen Oberkörper zu küssen. Er zog sich die Hose aus und schob meine mit runter. Seine warmen Hände auf meiner Haut zu spüren tat einfach gut, ich wusste selbst nicht, warum ich dem solange ausgewichen war. Er zog mir meinen Pulli aus und schob sanft die Träger meines BHs runter. Ich fuhr mit den Fingerspitzen seinen Rücken entlang und küsste seine Halsschlagader. Er öffnete meinen BH und rollte meinen Tanga ab. Ich schob seine Shorts runter und ließ mich nach hinten in die Kissen sinken. Ich berührte mit dem Fuß seinen Oberschenkel und ihm entwich ein Stöhnen. Ich konnte mir ein grinsen nicht verkneifen und küsste ihn leidenschaftlich. Langsam drang er in mich ein, es war schön ihn wieder vollkommen zu spüren ohne auch nur etwas missen zu müssen. Ich spürte seine Lippen auf meinem ganzen Oberkörper und kraulte ihn im Nacken. Seine Bewegungen wurden immer schneller und ich merkte wie, das Gefühl der Verbundenheit immer stärker wurde zwischen uns. Ich konnte mich bei ihm einfach fallen lassen, solches Vertrauen hatte ich noch nie in einen Typen gehabt. Er war so gefühlvoll und ging so auf mich ein wie noch nie jemand zu vor. Für jede einzelne seiner Gesten liebte ich ihn.
Er sank total verschwitzt in die Kissen, seine Brust bebte vor Anstrengung. "Ich liebe dich!" sagte ich leise und kreiste mit den Fingerspitzen über seine Brust. "Ich liebe dich auch!" nuschelte er und küsste meine Schulter. Auf einmal klopfte es an der Tür. "Nein!" rief Mike und zog die Decke über uns. "Jetzt!" "Ähm, sorry das ich euch störe aber es gibt gleich essen!" sagte Rob und grinste uns an. "Ja, okay und jetzt geh raus!" Ich schob die Decke weg, und wollte über Mike klettern, doch er hielt mich fest, als ich genau auf seinem Bauch war. "Babe, du bist ein wunderbarer Mensch!" sagte er und küsste mich. Ich lächelte ihn an und stand dann auf. Ich zog mir schnell eine Trainingshose und ein Shirt über und sah mir dann einen völlig zerknautschten Mike an. "Schatz, jetzt komm, ich bekomm langsam Hunger!" "Ist ja gut!" Er stand auf und zog sich seine Sachen an. Als wir runter kamen grinsten uns alle an. "Na, ihr beiden!" Mike sah Joe so an, als würde er ihn erwürgen, wenn er auch nur einen Kommentar dazu abgab. Wir setzten uns an den Tisch, sogar Phoebe war wieder unten, aber sie und Chaz sahen sich so an, als würden sie gleich auf einander losgehen um sich gegenseitig umzubringen. Nach dem Essen, spülten Brad und Phoenix, während wir andren uns auf die Couch setzten. Joe und Rob versuchten derzeit den Kamin an zumachen, was schwerer war als es aussah. "Boah, ich krieg gleich nen Anfall!" sagte Joe verärgert und schmiss schon das 15te Streichholz weg. "Lass mich mal!" sagte Chaz, nahm ein Blatt, zündete es an und warf es auf die Holzscheite. "Na toll, hättest du das nicht schon vorher machen können?" "Ich fand es so lustiger!" "Haha Chester sehr komisch!" sagte Joe sarkastisch und ließ sich auf einen der Sessel fallen. Chester war dabei ne Flasche Wein zuöffnen und Linsay holte Gläser und was zum Knabbern. "Was machen wir jetzt?" fragte ich und sah, wie die ersten Holzscheite richtig anfingen zu brennen. Es sah unglaublich schön aus, wie die Funken prasselten. "Reden, wir können aber auch nen Film oder so gucken!" "Ja, das wäre schön!" sagte Linsay und grinste mich an, doch ich sah sofort weg und zwar auf Mikes Knie. Toll eine dunkelgraue Baggy hatte er an und ne schwarzes Shirt. Na ja, ich fand sowieso alles geil was er an hatte, war aber auch nicht anders zu erwarten. Phoenix und Brad kamen aus der Küche, beide total nass. "Ich dachte ihr spült und geht nicht gleich baden!" sagte Phoebe, lehnte sich zurück und ein riesiges Grinsen bildete sich auf ihrem Gesicht. "Tja, dann ist uns ja die Überraschung gelungen!" sagte Brad und zwinkerte ihr zu. Phe und Brad gingen nach oben. "Mike, kraulst du mich?" fragte ich lehnte mich gegen seine Brust. "Natürlich, alles was du willst Prinzessin!" "Mädels, was wollt ihr machen?" "Mir egal, so lange Mike bei mir ist!" sagte ich und seufzte. "Das war mir klar!" "Tja, Chester du scheinst die Intelligenz nicht gerade mit Löffeln gefressen zuhaben!" feigste Phoebe und nahm sich eine Kippe. "Ach komm Kind, halt einfach die Klappe, denn der Scheiß den du ablässt interessiert eh keinen!" "Könnt ihr euch nicht einfach vertragen?" fragte Linsay freundlich und lächelte beiden, wie so eine Kirchentuse an. "Nee, danke!" sagten Chaz und Phebs im Chor, sie sahen sich angewidert an und machten sich dann ihre Kippen an. Ich wusste, das Chester eigentlich der Typ war auf den sie stand, aber zu mögen schienen sie sich ja nicht gerade. "Gucken wir nen' Film?" Alle nickten zustimmend und Rob holte die DVD's die sie mitgebracht hatten. "Können wir was Romantisches gucken?" "Linsay, ihr Mädels sollt das unter euch ausmachen!" sagte Phoenix und setzte sich neben sie. "Okay, was haben wir denn?" Sie kniete sich auf den Boden und sortierte die DVD's. "Also, ich hab da mal ne Auswahl getroffen, natürlich sind einige davon meine Filme also: Pretty Woman, Eine wie Keine, Coyote Ugly, Eiskalte Engel.!" "Nee, den guck ich mir nicht schon wieder an!" quatschte Mike dazwischen. "Okay, dann fällt der weg, aber weiter: A Walk to Remember, 10 Things I Hate about you, und  AmericanPie!" "Na dann, Eine wie Keine!" sagte ich und kraulte Mike am Kinn. Er lächelte mich an und gab mir einen Kuss. Joe schob die DVD rein und wir machten es uns gemütlich. Wie ich diesen Film doch liebte aber ich bekam nicht allzu viel davon mit, denn Mike und ich waren eher damit beschäftigt rum zu knutschen als auch nur irgendetwas oder irgendjemand zu beachten. "Ich dachte ihr hattet eben Versöhnungssex?" fragte Brad und fing genau wie die anderen an zu lachen. "Na und?" sagte Mike und löste sich von meinen Lippen. "Ach ist ja auch egal!" "Ja und jetzt lass uns in Ruhe!" "Ist ja gut!" Nach dem Film Jammten die Jungs noch was. "Brad, kann ich mal?" fragte Phoebe und grinste ihn ganz lieb an. "Klar!" Er reichte ihr seine Gitarre. Phoebe konnte echt gut spielen, wenn nicht sogar besser als Brad und Mike, aber wenn ich das laut ausgesprochen hätte, hätten die mir den Kopf abgerissen. Chester starrte sie mit großen Augen an, doch als er merkte, dass ich ihn beobachtete guckte er weg. "So Mädel ist es jetzt gut?" fragte er gereizt und riss ihr die Gitarre weg. "Wir wollten noch was arbeiten!" "Piss dich nicht so an, du Wichser!" Sie stand auf und ging hoch. "Chaz, das hätte jetzt nicht sein müssen!" sagte ich ging ihr nach. "Ja, ja, wenn du meinst!" Ich klopfte an ihre Tür und hörte genuscheltes ja. "Hi!" sagte ich leise und setzte mich zu ihr aufs Bett. "Der meint das nicht so!" "Weißt du, der geht mir so ziemlich am Arsch vorbei!" "Ach komm, der kann wirklich nett sein!" "Ja zu euch vielleicht aber weißt du ich brauch den nicht und wenn der nen Problem mit mir hat, kann der mir das ins Gesicht sagen und eins sag ich dir Carry, von dem lass ich mich nicht als Schlampe bezeichnen!" "Musst du auch nicht, ich weiß auch nicht was der hat!" "Der kann mich einfach nicht ab, und ich hab auch gemerkt, dass er nur so zu mir ist, zu euch ist er der reinste Engel!" "Ach quatsch, der muss einfach nur merken, wie nett du bist!" "Ich will gar nicht, dass der das weiß, weil so nen Typ brauch ich nicht!" "Okay, na ja, aber kommst du denn wieder mit runter?" "Nee, du lass mal, ich will den heute nicht mehr sehen, sonst kotz ich noch!" "Na dann. Gefällt es dir denn sonst?" "Klar, alle sind super lieb, nur dieser Chester und diese Linsay kotzen mich total an." "Mit Linsay geb ich dir Recht!" "Danke und weißt du was mir aufgefallen ist?" "Nein!" sagte ich und schüttelte den Kopf. "Das Mike und du ein echt schönes Paar seid!" "Findest du?" "Ja, bei euch sieht das noch so aus, als wärt ihr erst 2 Monate oder so zusammen!" "Danke, ich hab dich lieb!" sagte ich und umarmte sie. "Ich dich auch!" Wir machten uns noch was über Linsay lustig, was ja eigentlich ziemlich fies war, aber Mädchen lästern halt. Gegen 12h ging ich wieder runter und setzte mich zu den anderen. "Na, wieder im Lande?" fragte Phoenix und löste sich aus dem Kuss mit Linsay. "Klar und macht ruhig da weiter wo ihr aufgehört habt!" Er grinste mich an und ich gab Mike einen Kuss auf die Stirn. "Babe, gehen wir gleich pennen?" Ich nickte und setzte mich auf seinen Schoß. "Was habt ihr gemacht als ich oben war?" "Na ja, gejammt und nen bisschen geschrieben!" "Ach so!" Mike gähnte und seine Augen fingen an zu tränen. "Du bist so süß!" nuschelte ich küsste ihn. "Boah, ich brauch nen Kaffee!" sagte Joe und streckte sich. "Ja, den könnt ich jetzt auch vertragen!" "Soll ich euch einen machen?" fragte ich und stand auf. "Schatz, das wäre so lieb von dir!" "Kein Problem, so bin ich halt!" Ich ging in die Küche und Linsay folgte mir. "Ich helfe dir!" "Danke!" Ich begann nach dem Kaffee zusuchen. "Wie lange bist du schon mit Mike zusammen?" "2 Jahre und 3 Monate und du mit Phe?" "1 ½  Jahre!" "Ah und wie läuft es so?" "Sehr gut, wir streiten uns nie, im Gegensatz zu euch!" "Wie bitte? Mike und ich streiten uns so gut wie nie!" "Hat man ja heute gesehen!" "Hey, das war kein Streit, er war an gepisst und hat es dann halt an mir abgelassen aber gestritten haben wir uns nicht und wenn wir das tun, reden wir darüber und dann ist alles wieder gut!" "Ja, würde ich dann auch sagen und wie ich das so sehe hat eure Beziehung keine Zukunft!" "Mädchen hör' mir mal zu, du hast keine Ahnung, was zwischen mir und Mike ist und halt dich gefälligst auch daraus, denn deine Scheiß Kommentare brauch ich nicht." schrie ich und schlug mit der Hand auf den Tisch. Mir stiegen vor Wut Tränen in die Augen. "Ach halt du doch deinen Mund!" sagte sie. "Ist gut Barbie und jetzt verpiss dich!" Sie sah mich böse und wackelte dann aus der Küche. Boah, wie ich diese Mädchen hasste, konnte ich gar nicht in Worte fassen. Was fiel ihr ein so abfällig über unsere Beziehung zu reden. "Mike!" "Babe, was ist denn?" Er kam in die Küche. "Weißt du was?" "Nee!" "Diese Tuse, meint doch dass wir uns nur Streiten würden und dass unsere Beziehung keine Zukunft hätte!" "Die weiß doch nicht was sie sagt!" "Ja, aber das regt mich einfach auf!" "Lass Linsay reden!" "Hm, aber weißt du irgendwie hab ich Angst, das sie Recht hat haben könnte!" "Schatz, wir haben so viel geschafft und wir lieben uns, da kann gar nichts passieren!" "Ich weiß aber jetzt hab ich diese kleine Stimme in meinem Kopf die mir immer wieder sagt, dass alles bald vorbei sein könnte!"  "Ich sag dir eins, ich liebe dich und das wird nie wieder anders sein, dass verspreche ich dir!" Er nahm mich in den Arm und streichelte mir über den Kopf. "Ich liebe dich doch auch aber.!" "Da gibt es kein aber und jetzt mach dir keinen Kopf mehr darum, was die sagt!" Ich nickte und gab ihm einen Kuss. "Komm ich helfe dir!" Wir brachten den Kaffee ins Wohnzimmer und setzten und wieder zu den anderen. Linsay saß beleidigt neben Phoenix und sah mich sauer an. Gegen 2 gingen wir dann alle nach oben. Ich zog mir meine Schlafsachen an und legte mich ins Bett. "Babe, denkst du immer noch an das was Linsay gesagt hat?" fragte Mike und legte sich neben mich. "Nein, wie kommst du denn darauf?" "Du bist so still und das ist keine Müdigkeit, das weiß ich!" "Ja, du hast Recht, das geht mir einfach nicht mehr aus dem Kopf! Ich weiß nicht was ich machen soll!" "Wir sind 2 Jahre zusammen, uns kann so leicht nichts trennen, dass hat doch die ganze Sache bewiesen und wenn du einen Beweis brauchst, kriegst du ihn!" "Ich brauch so was nicht, denn mein Herz weiß es aber mein Kopf spielt einfach verrückt." "Schatz, ich versteh dich aber mach dir einfach keine Gedanken darum." "Okay!" Ich küsste ihn und vergrub dann meinen Kopf an seiner Brust. "Schlaf gut!" sagte er und drückte mich an sich. Sein Atmen streifte immer wieder meinen Kopf und seine Hände streichelten über meinen Rücken, das machte er immer wenn ich beunruhigt oder aufgeregt war. Ich versuchte einzuschlafen aber mein Kopf arbeitete wie wild, alles drehte sich darum was Linsay mir an den Kopf geworfen hatte. Konnte sie Recht haben, aber unsere Liebe war zu stark und außerdem hatte sie ja nicht davon gesprochen, das es bald geschehen würde, es könnte auch noch 2 Jahre dauern bis wir uns trennten. Irgendwann fielen mir schließlich die Augen zu, Denken machte echt müde.
Ich schlug die Augen auf und sah, dass die Betthälfte neben mir leer war. Mein Kopf war leer, mir kam es so vor als hätte er im Schlaf unermüdlich gearbeitet. Langsam stand ich auf und ging runter, die Jungs saßen am Tisch und redeten. "Morgen!" sagte ich und gähnte. "Morgen Honey!" Mike stand auf und küsste mich. "Morgen!" Chester und Brad grinsten mich an. Phoebe schien auch noch nicht wach zu sein, genau wie Rob und Joe. Linsay starrte in ihren Kaffee und Phoenix sah sie nicht mal an. Hatte sie ihm erzählt, was sie zu mir gesagt hatte? Na ja, ich war zu dem Entschluss gekommen, dieses Mädchen zu Ignorieren und einen Scheiß auf das zu geben was sie sagte, die kannte weder Mike noch mich so gut um darüber Urteilen zu können. Ich setzte mich auf Mikes Schoß und trank nen Schluck von seinem Kaffee. "Carry, kann ich mal kurz mit dir sprechen?" fragte Phe und lächelte mich an. "Wenn's sein muss!" Ich stand auf und ging mit ihm auf die Terrasse. "Also, ich wollte mich dafür entschuldigen, was Linsay dir gegenüber gesagt hat!" "Ah und?" "Na ja, ich weiß auch nicht warum sie das gesagt hat, sie kennt euch ja nicht so richtig und ich fand, das halt nicht korrekt und da wollte ich mich entschuldigen!" "Weißt du, ich nehm deine Entschuldigung nicht an, sie soll selbst kommen, wenn es ihr so leid tut, worauf ich nicht Wetten würde!" "Doch aber sie traut sich nicht!" "Phe, wenn sie es wollte würde sie kommen, sie hat das nur gesagt, damit ihr beide keinen Stress bekommt!" "Ach quatsch." "Soll ich dir mal was sagen, ich hab mir die halbe Nacht den Kopf zerbrochen und Sorgen macht, ob Mike sich bald von mir trennen wird. Ich hab solche Angst davor und ich weiß nicht ob ich das aushalten würde!" sagte ich und merkte wie Tränen über meine Wangen liefen und an meiner Oberlippe abperlten. "Mike, wird sich nicht von dir trennen, er liebt dich viel zu sehr." Phoenix nahm mich in den Arm. "Ich weiß nicht, alles zerbricht einmal!" "Nein, ich bin mir sicher, dass das bei euch anders ist." "Meinst du?" "Klar,  ihr passt perfekt zusammen, und was ihr erlebt habt schweißt zusammen. Niemand will das ihr euch trennt!" "Mir fallen da ein paar Leute ein!" "Wer denn?" "Seine weiblichen Fans!" "Ach, die brauchst du da nicht mit zu zählen, das machen die bei jedem Star, den sie mögen!" "Ich weiß, das hab ich ja auch gesagt, bei Kurt Cobain!" "Du standest auf Nirvana?" "Ja, die hör' ich jetzt noch manchmal aber mittlerweile eher Usher, Christina Aguilera oder so!" "Der Geschmack ändert sich mit der Zeit!" "Ich weiß!" "Ja und jetzt hör auf zu weinen, es ist doch alles gut!" Ich nickte und Phoenix drücke mich noch mal ganz fest. "Ich hab dich lieb!" sagte ich leise und gab ihm einen Kuss auf die Wange. "Ich dich doch auch!" Er war echt nen lieber aber ich würde ihn nie gegen Mike eintauschen wollen. Wir gingen wieder rein und ließ mich auf Mikes Schoß sinken. "Und was wollte er?" flüstere er in mein Ohr. "Erzähl ich dir später!" Er küsste meinen Hals und kraulte meinen Bauch. "Morgen!" sagte Phoebe und kam die Treppe runter, sie sah noch ziemlich verpennt aus. "Morgen!" sagten alle und wir fingen an zulachen. Sie schlurfte in die Küche und kam mit nem großen Glas Milch wieder. "Wie spät ist es eigentlich?" fragte sie und setzte sich. "11!" gähnte Brad und kippelte mit dem Stuhl.
"Phoebe, Carry?" rief Brad und wir gingen ins Wohnzimmer. "Ja?" "Kommt ihr mit in den Whirlpool?" Wir sahen uns an. "Klar, jetzt?" "Sicher, wir gehen aber draußen!" Chester und Mike kamen in Badehose die Treppe runter. "Wir sehen uns gleich Ladies!" sagte Mike und küsste mich im vorbei gehen. Die drei gingen raus und wir gingen schnell hoch. "Hast du nen Bikini mit?" fragte ich und machte den Schrank auf. "Naturellement!" Sie ging rüber in ihr Zimmer. Ich kramte meinen schwarzen Neckholder- Bikini aus dem Schrank, zog ihn an und nahm mir ein Handtuch. "Phebs bist du fertig?" "Ja!" Sie kam in einem dunkelroten Bikini raus. "Der ist schön!" "Der war auch nicht gerade billig!" sagte sie und sah an sich runter. "Ich glaub wir sollten uns noch was über ziehen!" sagte ich und holte mir schnell noch ein Shirt. Wir gingen runter zu den Jungs, diese saßen schon im Whirlpool und lachten sich schlapp. "Na Jungs!" sagte Phoebe, zog ihr Shirt aus und setzte sich in den Whirlpool. Mike stand auf und hob mich in den Pool. "Danke!" sagte ich und ließ mich dann ins warme Wasser sinken. Mike legte seinen Arm um mich und küsste meine Schulter. Brad erzählte uns von einem Mädchen, dass er vor kurzem kennen gelernt hatte und dass er ziemlich nett fand. Mike gab ihm einige Tipps, die nicht sehr hilfreich schienen, bis ich ihn darauf aufmerksam machte, das nur weil es so bei uns geklappt hatte nicht bei jedem so laufen würde. Im Grunde redeten wir alle ziemliche Scheiße nur Phebs und Chaz redeten kein Wort mit einander, war vielleicht auch besser so, sonst hätte es nur noch mehr Streit gegeben. Ich merkte wie Mike meinen Bikini aufmachte und versuchte mir das Oberteil aus zu ziehen. "Mike, lass das!" zischte ich und er sah mich unschuldig an. Ich küsste ihn und er zog mich auf seinen Schoß. "Ähm Carry, dein Oberteil ist offen!" sagte Brad und ich hörte wie jemand anfing zu lachen. "Ich weiß, Mike hat's aufgemacht!" sagte ich und begann es zu zumachen. "Komm ich mach das!" sagte Mike, ich hielt meine Haare hoch und er band ihn wieder zu. "Danke!" Ich drehte mich zu ihm rum und er küsste mich. Phoebe unterhielt sich mit Brad über Gitarren und Chester rauchte erstmal eine.  Gegen Nachmittag gingen wir wieder rein und Rob hatte den Kamin angemacht. "Ich koch euch heute Abend mal was feines!" sagte Joe und rieb sich die Hände. "Was denn?" sagte Phoebe und sah ihn schief an. "Asiatisch, wenn du verstehst was ich meine!" "Nicht ganz aber falls du vor hast irgendwelche seltsamen Tiere zu verwenden, bestell ich mir lieber ne Pizza!" "Nein, ich meinte nur, dass es verdammt scharf wird!" "Ach so!" Alle fingen an zu lachen und selbst Chester stimmte mit ein, was ein Wunder war, denn ich hätte gedacht dass er nicht lacht, wenn es um Phoebe ging. Na ja, hatte ich mich doch getäuscht. "Schatz, wolltest du mir nicht noch sagen, warum Phe mit dir sprechen wollte?" "Doch. Gehen wir hoch?" "Klar, dann können wir uns umziehen!" Als wir oben waren schloss Mike die Tür ab und ich streifte meine nassen Sachen ab. "Und?" "Also, er wollte sich dafür entschuldigen, dass Linsay diese Sachen gesagt hat und dass ihr es wirklich Leid tut." "Was hast du dazu gesagt?" "Na ja, das ich die Entschuldigung nicht annehme, weil wenn sie es ernst meint kann sie selber kommen!" "Ja, da hast du Recht!" "Ich weiß!" grinste ich und zog mir einen schwarz-roten BH und Tanga an. "Weißt du, wo mein rosa Tanktop ist?" fragte ich und band mir die Haare zusammen. "Ja, hier!" sagte Mike und warf es mir zu, während er sich ne neue Shorts anzog. "Ich mein die hat sie nicht mehr alle und warum soll ich dann so tun als wäre mir das egal?" "Gar nicht, ich versteh dich." "Ich weiß auch warum sie Phoenix gesagt hat, das es ihr leid tut, sie wollte keinen Streit mit ihm, darauf würde ich meine Katze verwetten und du weißt, wie sehr ich meine kleine Kratzbürste liebe!" "Klar aber nicht mehr als mich oder?" "Nein, wie kommst du darauf?" sagte ich und legte meine Arme in seinen Nacken. "Nur so, ich wollte nur noch mal hören, dass ich der Einzige bin!" grinste er und küsste mich. "Das kannst du so oft hören wie du willst!" nuschelte ich und fuhr mit den Fingern durch seine Haare. Er schüttelte seinen Kopf und kleine Wassertropfen flogen mir ins Gesicht. "Du bist nen' Chaot!" Er grinste und setzte sich dann aufs Bett. "Ich glaub, ich geh heute früh schlafen!" sagte ich und streckte mich. "Okay!" sagte er und zog sich nen Shirt und ne Baggy an. Ich setzte mich auf seinen Schoß und legte meinen Kopf an seine Schulter. "Babe, was ist los?" "Nichts, ich bin nur irgendwie müde!" "Wir haben doch heute noch nichts gemacht!" "Trotzdem, von gestern noch!" sagte ich und küsste seinen Hals. "Wann hast du dich das letzte Mal Rasiert?"  nuschelte ich. "Wo du es sagst, das könnte ich mal wieder machen!" "Stimmt, langsam wird's kratzig!" Ich streichelte ihm über die Wange und den Hals. "Ich mach das mal schnell!" "Ja!" "Und du ziehst dir besser was an, sonst erkältest du dich noch!" Ich nickte und nahm mir dann einen Sweater und ne Baggy von Mike. Seine Sachen waren doch viel bequemer als meine und außerdem rochen sie nach ihm, weil er sie schon angehabt hatte. Ich ging runter ins Wohnzimmer und kuschelte mich auf die Couch. "Na Carry!" sagte Chaz und setzte sich neben mich. "Hi!" "Bist du müde?" Ich nickte und ich merkte wie Chester eine Decke über mich legte. "Dann schlaf was!" "Hm, ich glaub das mach ich auch!" Ich drehte mich rum und versuchte ein zu schlafen, was hier ziemlich schwer war, weil andauernd jemand was sagte oder lärm machte. "Schatz, es gibt essen!" sagte Mike und versuchte mich wach zu küssen. "Nee, jetzt nicht!" "Komm Joe hat sich echt Mühe gegeben!" "Okay!" Ich machte die Augen auf und sah wie Mike mich anlächelte. "Soll ich dich zum Tisch tragen?" Ich nickte und er hob mich hoch. "Kann ich auf deinem Schoß sitzen?" fragte ich leise und legte meine Arme in seinen Nacken. "Wenn du möchtest!" Er setzte sich und ich machte es mir auf seinem Schoß gemütlich. Mike schob sich eine Gabel nach dem anderen rein, während ich ihn nur anstarrte. "Willst du nichts essen?" "Doch, doch!" sagte ich schnell und nahm mir was Reis. "Hier!" Joe tat mir was von diesem Zeug, was er gekocht hatte drauf. "Danke!" sagte ich und lächelte ihn an. Ich konnte echt nicht viel essen, wenn ich gerade erst auf gestanden war. Phoebe sah die ganze Zeit zu Chester rüber, na ja eigentlich war es eher ein angewiderter Blick, weil Chester ziemlich seltsam aß, aber mich störte das nicht, denn ich war es gewöhnt. Ich kannte die Jungs ja schon seit 2 ½ Jahren und da hatte ich mich an ihre Macken gewöhnt aber Linsay und Phebs fanden das alles bestimmt komisch. Nachdem ich 5 Gabeln gegessen hatte schob ich den Teller weg und lehnte mich an Mike. "Schmeckts dir nicht?" fragte Joe und sah mich mit einem schade- dass- es- dir- nicht- schmeckt- Blick an. "Doch schon, ich hab nur keinen Hunger!" "Ach so!" Sein Blick änderte sich schlagartig. "Mike, bringst du mich gleich hoch!?" Er nickte und gab mir einen Kuss auf die Stirn. "Ihr seht aus, als wärt ihr schon verheiratet!" grinste Brad. "Vielleicht sind wir das ja!" sagte Mike und drückte mich noch was fester an sich. "Das wüssten wir!" sagte Chaz und sah zu uns rüber. "Ich sag mal, NOCH NICHT!" Ich war schlagartig hellwach und sah Mike mit großen Augen an. "Was soll das heißen?" "Ich mein nur, dass es nicht ausgeschlossen ist, dass wir heiraten!" Ich zog die Augenbrauen hoch und legte den Kopf schief. "Babe, vielleicht nicht jetzt aber in 1nem Jahr oder so!" "Da sie lächelt, Mike sie will dich heiraten!" sagte Phoebe und ich wusste das sie grinste, na ja sie hatte je auch Recht. "Wusste ich's doch!" sagte Mike und küsste mich. "Ich hab gar nichts dazu gesagt, falls es euch noch nicht aufgefallen ist!" "Na und, Carry ich kenn dich schon so lange, da weiß ich was du denkst!" saget Phebs und zündete sich ne Kippe an. "Ich weiß aber ich will.!" "Ist okay, Schatz ich weiß was du meinst!" sagte Mike und streichelte mir über den Rücken. "Toll, jetzt bin ich wieder wach. Wie spät ist es?" "Gleich 9!" "So spät haben wir gegessen?" "Ja, ist doch egal!" Ich zuckte mit den Schultern und trank nen Schluck Bier. "Was machen wir heute noch?" "Wir könnten ja Karten spielen!" sagte Linsay fröhlich und stellte die Teller ineinander. "Warum nicht!" sagte Chaz und half ihr. "Okay, ich hole die Karten!" sagte Phoenix und stand auf. "Mike, ich spiel mit dir!" sagte ich leise und sah wie hypnotisiert auf das Feuer das im Kamin prasselte. "Okay, was willst du denn Spielen?" "Du weißt was ich meine!" "Klar, ich wollte dich nur was ärgern!" Ich knuffte ihn in die Seite und er zuckte zusammen. Wir spielten ungefähr bis 24 Uhr Karten, bis alle nen bisschen schlapp wurden. Nur ich war hellwach und ich wusste, wenn ich wach bleiben wollte blieb Mike solange bei mir, bis ich schlafen wollte, dass machte er immer, damit ich mich nicht langweilen musste. "Ich geh' jetzt schlafen!" sagte Linsay und stand auf. "Ich komm mit!" Phe stand ebenfalls auf und folgte ihr nach oben. Ich räumte mit Phoebe den Tisch ab und wir spülten den ganzen Kram weg. "Carry, willst du Mike heiraten?" "Ja, aber nicht jetzt!" sagte ich und trocknete einen Teller ab. "Ich glaube ihr könntet das schaffen!" "Ich ja auch, aber ich hab nur irgendwie schiss davor!" "Brauchst du nicht!" "Würde ich auch sagen, wenn ich das zu dir oder jemand anderem sagen würde!" Sie nickte und wir gingen zurück zu den anderen. Irgendwas war anders zwischen Phoebe und Chester, sie stritten sich gar nicht mehr, aber sie hatten ja nicht mal alleine miteinander gesprochen, vielleicht waren sie auch einfach nur stillschweigend darüber eingekommen, das es nichts bringt sich dauernd zu streiten. War aber auch für die allgemeine Stimmung besser. Ich ließ mich auf die Couch fallen und zog die Beine an. "Schatz, hab ich dich eben damit geschockt!" "Nein, ich denk nur über was nach!" "Okay, sagst du mir über was?!" Ich schüttelte den Kopf und legte ihn an seine Schulter. Nach einander gingen alle hoch, nur noch Mike, Brad und ich saßen unten. Die beiden redeten darüber, wann sie voraussichtlich nach New York fliegen würden um das Album zu Mixen. Ich starrte aus dem Fenster, es war eine Sternklare Nacht. "Nacht ihr beiden!" sagte Brad und ging hoch, es war 3 Uhr. "Mike, machen wir einen Spaziergang?" "Jetzt?" "Ja, guck mal raus!" "Okay, ich geh mich nur schnell umziehen!" Ich nickte und ging auch mit hoch. "Warum bist mit gekommen?" "Guck dir doch mal an, was ich an hab?" "Meine Sachen, ja und?" "In denen kann ich doch nicht raus gehen!" "Wenn du meinst, ich finde das sieht süß aus!" Ich zuckte mit den Schultern und zog mir einen Knielangen Rock, nen Pulli, Stiefel und ne Jacke an. "Mike mach schneller!" "Ist ja gut!" Er machte sich die Schuhe zu und zog seine Jacke an. Wir gingen leise die Treppe runter und dann zum See. Er nahm meine Hand und langsam gingen wir um den See, bis wir in einen Wald kamen. Ich blieb stehen und guckte in den Himmel. "So ne Aussicht hat man in LA nicht!" "Hm, ist echt schön!" nuschelte er und küsste meinen Hals. "Schatz ich liebe dich!" Ich spürte seine Lippen auf meinen und er drückte mich ganz fest an sich. Eine unbeschreibliche Wärme kroch durch meinen Körper. Mike löste sich aus dem Kuss und hob meinen Pulli ein Stück an und hockte sich dann hin. Er begann meinen Bauch zuküssen und malte mit der Zunge ein Herz um meinen Bauchnabel. Sanft schob er meinen Rock hoch und ich merkte wie er meinen Tanga ein Stück zur Seite schob. "Mike, doch nicht hier!" "Hier sieht uns doch keiner außer vielleicht nen paar Tieren!" "Okay, aber niemand hat seinen Kopf zwischen deinen Beinen." "Kann sich ja noch ändern!" sagte er und wandte sich dann wieder seiner "Beschäftigung" zu. Hier würde ich es auf keinen Fall mit ihm tun, egal wie sehr er bettelte. Sein Kopf zwischen meinen Beinen reichte mir vollkommen, okay ich mochte es aber es war einfach schöner wenn er es im Bett oder sonst wo tat wo man sich entspannen konnte. Gegen 4 Uhr gingen wir zurück zum Haus, Mike blieb alle fünf Meter stehen um mich zu Küssen. Er war so süß aber auch nen Chaot und dafür liebte ich ihn umso mehr. Ich hätte mir keinen besseren Freund wünschen können. Leise öffnete er die Tür und wir schlichen uns hoch ins Zimmer. "Schlaf gut!" sagte ich und kuschelte mich an ihn. "Nacht Schatz!" sagte er und küsste mich noch ein letztes Mal.
Ich schlug die Augen auf, weil ich merkte wie mich jemand ansah. Ich drehte meinen Kopf nach links und sah einen lächelnden Mike. "Morgen!" sagte er leise und küsste mich. "Morgen!" Ich kniff die Augen zusammen, weil es doch ziemlich hell hier drin war. "Du hast lange geschlafen!" "Echt?" "Ja, wir haben 13 Uhr, ist aber auch kein Wunder, wir waren ja ziemlich lange wach!" Ich seufzte und kuschelte mich an ihn. "Willst du immer noch schlafen?" "Nein, eigentlich will ich nur mit dir Kuscheln!" "Ach so!" Er zog mich auf sich und kraulte mich. "Sind die andren schon wach?" "Ich glaub nicht, denn im ganzen Haus ist es still!" "Okay!" Er fuhr mit der Hand in meinen Tanga und spielte damit. "Mike, lass das bitte!" Er nickte und kratzte sich am Kopf. Ich war irgendwie nicht in Stimmung um auf seine Anspielungen zu reagieren. "Ich glaub ich geh duschen!" "Okay, ich putz mir dann in der Zeit die Zähne!" Ich nickte und wir gingen ins Bad. Ich stellte mich unter die Dusche und er putzte sich die Zähne und das ganze Programm. "Mike?" "Ja?" "Komm mal!" Er kam zu mir und ich schob den Duschvorhang weg. "Was ist denn?" Ich schmierte ihm Schaum ins Gesicht. "Danke!" Ich streckte ihm die Zunge raus und duschte dann weiter. Er machte das Wasser aus und zog mich raus. "Hey, ich hab noch Schaum in den Haaren!" "Tja das hättest du dir früher überlegen müssen!" Er grinste und schmierte mir dann sein Gel in die Haare. "Mike, das ist ekelhaft!" schrie ich und zappelte wie wild, denn er hielt mich fest, damit ich nicht abhauen konnte. "So, fertig!" Er ließ mich los, meine Haare standen in alle Richtungen ab und waren voller Knoten. "Super!" Ich drehte mich rum und ging wieder unter die Dusche. Das war echt fies, denn den Schaum konnte er einfach weg wischen aber dieses Scheißzeug bekam ich kaum raus. Ich musste mir 9 Mal die Haare waschen, bevor sie wieder knoten und Gel frei waren. Ich stieg aus der Dusche, zog mich an und ging dann runter. "Ist doch alles raus gegangen!" sagte Mike und nahm mich in den Arm. "Ja, aber das war ekelhaft, riech mal an meinen Haaren!" sagte ich und hielt ihm eine Strähne hin. "Die riechen nach Rosen wie immer!" "Glück für dich, dein Gel stinkt wie sonst was!" "Tja, du musstest es ja unbedingt benutzen!" "Ich glaub, ich kauf dir mal nen neues, das besser riecht!" "Mach was du willst!" Ich nickte und gab ihm einen Kuss. Phoebe saß am Tisch und rührte gelangweilt ihr Müsli um. "Phebs was ist los?" "Nix, bin nur noch was müde!" "Also, wenn was ist kannst mit mir reden!" "Klar, das weiß ich doch!" Ich setzte mich neben sie und sah ihr beim essen zu. "Carry, wenn du mich anstarrst, kann ich nicht weiter essen!" "Sorry!" Mike setzte sich mir gegenüber und biss in sein Sandwich. "Hast du das selbst gemacht?" fragte ich. "Ja, warum?" "Sieht auch so aus!" "Ich weiß aber es schmeckt, probier mal!" sagte er und schob mir seinen Teller rüber. "Ja, du hast Recht! Hab ich das gerade gesagt?" "Ja, Schatz hast du!" Er grinste und fuhr mit dem Fuß an meinem Bein entlang. Ich bekam eine Gänsehaut und zog meine Beine zurück. Rob und Brad kamen die Treppe runter. "Weiß einer warum es in der Dusche so rutschig ist?" fragte Rob und ließ sich auf einen der Stühle fallen. "Ja, weil Mike mir unbedingt Gel in die Haare schmieren musste!" "Ach so, dann!" Mike fing an zulachen und nahm meine Hand. "Es sah aber auch zu komisch aus!" prustete er los. "Ich weiß, wer 1 Monat lang keinen Sex hat!" sagte ich und stand auf. "Schatz, das war nicht so gemeint!" sagte er und kam mir nach. "Ich weiß und deshalb von mir auch nicht!" Er küsste mich und zog mich dann zurück zum Tisch. "Phoebe, was bist du so schlecht drauf?" fragte Brad und sah sie mit einem ich- mach- mir- Sorgen- um- dich- Blick an. "Nee, nee ich bin nicht schlecht drauf nur verdammt müde!" Brad nickte und schälte sich dann ne Banane. Gegen 3 waren dann alle endlich unten. Wir saßen zusammen im Wohnzimmer und redeten über Beziehungen, na ja Joe sagte nicht gerade viel und schon wieder flammte ein Diskussion zwischen Chaz und Phebs auf. Im Grunde war es mehr ein Streit über die Grundlagen die für eine Beziehung wichtig waren. Keiner wollte sich in den Streit einmischen, nach dem die beiden Phoenix angeschrieen hatten, dass er doch keine Ahnung habe und die Klappe halten solle. Ich sah den beiden mit offnem Mund zu, so hatte ich Phoebe noch nie gesehen, sie kochte fast über vor Wut und Chester war kurz davor zu schreien, und wenn er schrie war es bei weitem nicht mehr schön. "Mir reicht es, der Typ hat doch einfach keinen Peil!" schrie sie und ging nach oben. "Man, ist das ne ätzende Schlampe! Carry, hättest du nicht ein nettes Mädchen mitbringen können?" fragte Chaz, lehnte sich zurück und machte sich ne Kippe an. "Chester, sie ist wirklich nett und ich sag dir eins, respektiere sie und ihre Meinung!" "Ja, ja nen anderes Mal!" "Du bist nen Idiot!" sagte ich und sah Mike säuerlich an. "Nimm ihn nicht ernst!" flüsterte er und legte seinen Arm um mich. "Hey, sie ist meine beste Freundin ich muss sie verteidigen. Er hat ja keine Ahnung von ihr!" "Ich weiß aber lass Chester einfach, wir sind immer noch ziemlich im Stress, weil wir nicht mehr viel Zeit haben, bevor wir nach New York fliegen!" "Na und, dass muss er aber nicht an ihr auslassen!" "Da hast du Recht aber versuch ihn doch wenigstens zu verstehen!" "Okay, ich versuch's!" Er gab mir einen Kuss auf die Wange und kraulte mich am Hals. "Leute wir gehen spazieren!" sagte Phoenix und machte sich mit Linsay auf den Weg. "Mike, irgendwie herrscht hier ne scheiß Stimmung!" "Ich weiß aber das legt sich wieder!" "Ich dachte die paar Tage wären anders!" "Hm, ich eigentlich auch aber nächsten Sommer fahren wir beide ganz allein in eine Hütte in den Bergen." "Echt?" "Babe, das verspreche ich dir!" sagte er, nahm mein Gesicht in seine Hände und küsste mich leidenschaftlich. "Haben wir noch Milch?" rief Rob aus der Küche. "Nein, ich glaub nicht!" sagte Joe und ging zu ihm. "Wir haben auch kein Bier, Joghurt und Brot mehr. Ich glaub wir sollten mal einkaufen fahren!" "Ja okay, Brad fährst du mit mir?" fragte Rob und kam ins Wohnzimmer. "Klar, ich geh mir nur ne andere Hose anziehen!" Ich ging nach oben um mal mit Phoebe zu sprechen. Ich klopfte und ging dann rein, als sie ja sagte. "Hey!" sagte sie und tat so als ob sie ganz ruhig wäre. "Ich weiß, dass du rasend vor Wut bist!" sagte ich und setzte mich neben mich neben sie. "Okay, aber dieser Idiot regt mich einfach auf!" "Mike, meinte dass sie total im Stress sind!" "Mag sein, aber bin ich dann sein Ventil dafür oder was?" "Ja, und das tut mir echt leid!" "Vielleicht wäre es besser, wenn ich gar nicht mitgekommen wäre. Sorry Carry, das ich das jetzt so sage!" "Ich versteh dich, aber du hattest doch auch schöne Momente!" "Klar, aber Chester verdirbt alles!" "Der kann halt manchmal damit nicht so richtig umgehen!" "Schön, dann soll er in ne Therapie oder so, wo er das lernt, sonst bring ich ihm das bei und das wird schmerzhaft werden!" "Phebs, jetzt übertreibst du, er ist auch nur ein Mensch!" "Ja schön aber ein verdammtes Arschloch noch dazu!" "Also, wenn du jetzt so anfängst geh ich!" sagte ich und ging wieder runter. Was war los mit ihr, so war sie doch sonst nicht drauf. "Babe, Joe und ich gehen was Holz suchen, wir haben kaum noch was. Willst du mitkommen?" "Klar, sofort?" Er nickte und zog sich seine Schuhe an. "Wartet kurz, ich geh mir was anderes anziehen!" sagte ich und ging in unser Zimmer. Ich kramte eine Jeans, nen Pulli und Turnschuhe raus. "So bin fertig!" sagte ich und ging runter, Mike half mir in meine Jacke und wir machten uns auf den Weg. "Hast du mit Phoebe gesprochen?" fragte Joe und sah sich um. "Ja aber sie wollte gar nicht so richtig!" "Man kann halt niemand zwingen!" "Ich weiß aber wir haben doch sonst immer über alles gesprochen, ich mach mir irgendwie Sorgen!" "Schatz, das brauchst du nicht die wird schon wieder so, wie sie mal war!" "Ich weiß nicht, jeder verändert sich!" "Ja, ich hab mich ja auch verändert seit wir zusammen sind aber ins positive und sie wird sich auch verändern aber trotzdem bleibt ihr noch Freunde!" "Bestimmt!" sagte ich leise und nahm Mikes Hand.

Währendessen im Haus (aus Phoebes Sicht):
 
Chester hatte sie doch echt nicht mehr alle, sollten denn alle seinen Standpunkt vertreten? Man, der Typ regte mich echt auf, den würde ich sogar umbringen, wenn es nicht anders ging. Ich musste mir eingestehen, er sah verdammt geil aus aber sein Charakter ließ echt zu wünschen übrig. Warum war es hier so still, war ich alleine? Ich ging runter, in der Küche war keiner, im Wohnzimmer auch nicht, nein zu früh gefreut, das Arschloch saß da. "Ich dachte ich wäre alleine!" sagte er und sah mich sauer an. "Dachte ich auch!" gab ich zurück und sah ihn genauso an, wie er mich. "Ich geh hoch!" sagte er und warf dabei die Flasche Bier um, die auf dem Tisch stand. "Oh man, bist du dumm!" sagte ich und fing an zu lachen. "Kann doch jedem Mal passieren!" Er klang gar nicht so angepisst wie sonst. "Vielleicht auch nur wenn man keine Augen im Kopf hat!" "Ach halt doch die Klappe!" "Dito, Idiot!" "Ach komm verpiss dich einfach Mädchen!" "Ja ist gut, ich pack dann meine Sachen und du wirst mich nie wieder sehen!" Ich drehte mich rum, doch er hielt mich am Arm fest. Ich wandte mich um und sah ihm in die Augen. Ich spürte seine Lippen auf meinen. Es war ein Wahnsinns Gefühl, doch ich verstand ihn nicht. Ich löste mich aus dem Kuss und sah ihn mit großen Augen an. "Was soll das?" "Sorry!" sagte er leise und sah zu Boden. "Weißt du, ich mochte dich von Anfang an aber ich konnte dir das nicht zeigen, weil ich schiss hatte das du mich nicht leiden kannst!" "Wenn ich ehrlich sein soll, fand ich dich auch echt nett aber als du dann so scheiße zu mir warst, hab ich mir gedacht, wenn der nicht will, dann nicht!" "Können wir dann nicht versuchen mit einander aus zukommen?" "Klar, und ich glaube das ist auch für die anderen besser!" "Hm, kann ich dich mal was fragen?" "Ja!" "Ist es falsch, wenn ich dich noch mal küssen will?" Ich schüttelte den Kopf und er beugte sich ein Stück runter, seine Lippen berührten meine und er schob seine Zunge in meinen Mund. Er legte seine Hände auf meine Hüften.
Auf einmal hörte ich einen Aufschrei und wollte mich von seinen Lippen lösen, doch ich konnte nicht.

Wieder aus Carry's Sicht:

"Mike, seit ihr endlich fertig?" fragte ich und lehnte mich gegen einen Baum. "Ja!" Die beiden hatten ganz schön viel Holz gesammelt. "Warum macht ihr das nicht Beruflich?" "Na ja, ist nicht so mein Fall!" sagte Mike und gab mir einen Kuss. "Können wir zurückgehen, langsam wird's schwer!" sagte Joe und machte sich auf den Weg. "Okay!" Die 20 Minuten kamen mir wie ne Ewigkeit vor, den Joe und Mike redeten über das Album, und wenn ich ehrlich war interessierte mich das nicht so. "Wir bringen das Holz weg, gehst du schon rein?" fragte Joe, ich nickte und ging dann. Ich öffnete die Tür und was ich da sah, hätte ich nie für möglich gehalten. Chester und Phoebe standen küssend im Wohnzimmer. Ich konnte mir einen Aufschrei nicht verkneifen. "Mike!" schrie ich, drehte mich um und wollte ihn holen, doch ich rannte genau in ihn. "Scheiße, was ist das?" fragte er und sah die beiden mit großen Augen an. Phoebe sah mich an und grinste dann. "Ähm, also, ich hab ihr gesagt, das ich sie mag!" sagte Chester verlegen und kratzte sich am Kopf. "Oh, das ist süß!" sagte ich und lehnte mich gegen Mike. "Hm, ich glaub wir lassen euch alleine!" Ich zog Mike raus und schob Joe gleich mit raus. "Hey, ihr braucht nicht raus gehen!" sagte Phoebe und kam uns nach. "Doch, ihr sollt alleine sein!" "Carry, jetzt hör auf so ne Scheiße zu machen, es ist nicht gerade warm und ihr könntet euch erkälten!" "Ach quatsch, wenn's kalt wird können wir uns ja gegenseitig wärmen!" Mike verdrehte die Augen und ging rein, Joe folgte ihm und zog mich mit. Wir setzten uns zusammen auf die Couch. Chester legte seine Hand auf Phoebes Knie und lächelte sie unentwegt an. Die beiden sahen so süß aus. "Ich hätte nie gedacht, dass das passieren würde!" sagte Mike und grinste Chester an. "Tja, ich hab ja auch mit niemand darüber gesprochen!" "Ich find das echt schön!" seufzte ich und lehnte mich gegen Mikes Brust. "Wie geht's jetzt weiter?" "Ich weiß es nicht!" sagte Phoebe und guckte Chaz an. "Wir müssen uns richtig kennen lernen und na ja, dann sehen wir weiter oder?" Sie nickte und Chaz gab ihr einen Kuss. Die sahen echt süß zusammen aus, sie waren das perfekte Paar auch wenn sie noch nicht zusammen waren. Die Tür ging auf und Phoenix und Lindsay kamen wieder, sie sahen richtig durch gefroren aus. Linsay rannte förmlich nach oben und Phoenix sah ihr mit einem glasigen Blick nach. "Habt ihr euch gezofft?" fragte Mike und nahm mich in den Arm. "Nein!" sagte er und ein Lächeln spielte um seine Lippen. "Okay, ich versteh schon!" Wir fingen an zu lachen, nur Phe nicht, denn er grinste immer noch und ging dann nach oben. "Wann fahren wir eigentlich?" fragte ich und gab Mike einen Kuss auf die Wange. "Heute ist Dienstag und wir fahren Freitag, Nachmittag oder Abend, mal sehen wie wir fertig werden, mit aufräumen!" sagte  Chaz und nahm Phoebes Hand. An diesen Anblick könnte ich mich glatt gewöhnen. Ich ging nach oben ins Bad, man ich musste einfach mal wieder in die Wanne. Ich machte mir eine Hochsteckfrisur, damit meine Haare nicht nass wurden. Ich kam mir nach dem Holz suchen und tragen echt dreckig vor, während die Wanne sich mit Wasser füllte ging ich runter. Brad und Rob waren gerade wieder gekommen, das hieß wir hatten wieder Milch. "Wo ist die Milch?" fragte ich und sah die Tüten durch. "Hier!" Brad gab mir Ein Packet, ich schnitt es auf und füllte ein großes Glas damit, dann ging ich wieder hoch. "Ich dachte du badest!" rief Mike mir nach. "Ja, ein Milchbad, das macht die Haut glatt!" "Ach so!" Musste er immer Fragen stellen, er wusste doch genau wozu ich das brauchte, genau wie ich wusste, das er Pornohefte unterm Bett hatte, so lange er keine Freundin hatte. Er war halt nen Kerl. ich goss die Milch ins Wasser und glitt dann in die Wanne. Das tat so gut, wie zu hause. nach einer Stunde stieg ich aus der Wanne, weil das Wasser langsam kalt wurde. Ich wickelte mir ein Handtuch um und ging auf unser Zimmer. Wo war meine Creme, super, ich wusste, dass ich sie eingepackt hatte. Ich ging runter zu Mike, dieser schien sich in der Zeit kein Stück bewegt zu haben. "Weißt du wo meine Creme ist?" fragte ich und setzte mich auf seinen Schoß. "Die ist in meinem Koffer!" "Wie kommt die denn da rein?" "Die lag bei meiner und da hab ich die mit eingepackt!" "Ja, ja gib es doch zu, du benutzt sie!" "Genau ich benutz deine Creme, die nach Erdbeeren riecht!" Ich nickte und er fuhr mit den Händen über meine Arme. Er küsste mich und wollte mich auf die Couch ziehen, dabei rutschte das Handtuch vorne runter. "Mike, du musst deine Freundin nicht immer vor uns ausziehen!" grinste Brad und ich zog das Handtuch wieder hoch. "Sorry!" sagte Mike verlegen und kratzte sich am Kopf. Ich zog die Augenbrauen hoch, stand auf und ging wieder nach oben. "Babe, bist du jetzt sauer?" rief er mir nach und ich hörte wie Rob und Joe anfingen zu lachen. Ich ignorierte beides und schloss die Tür. Ich kramte meine Creme und nen' Pyjama raus und ging dann wieder ins Bad. Also, das war gerade wirklich peinlich. Es klopfte und Mike kam rein. "Babe, bist du sauer?" Ich schüttelte den Kopf und knöpfte das Oberteil weiter zu. "Was ist denn dann los?" "Nichts!" sagte ich gereizt und öffnete meine Haare. "Jetzt sag schon!" "Mir war es einfach verdammt peinlich, wenn du das verstehst!" "Ja, klar aber stell dich nicht so an, die andren haben alle schon mal nen Mädchen oben ohne gesehen!" "Ja, toll aber vielleicht will ich nicht, dass mich jeder oben ohne sieht." "Du bist hübsch da macht das nichts, wenn du jetzt total hässlich wärst dann könnte ich das viel eher verstehen!" "Mike, es geht mir einfach darum, das es Stellen an meinem Körper gibt, die ich nicht jedem zeigen will, ich mein ich zieh dir ja auch nicht vor allen deine Shorts runter." "Das kann man nicht vergleichen!" "Und ob, das ist was privates, das geht nur mich oder dich was an!" "Okay, ich versteh dich wirklich aber es war ja keine Absicht!" "Ich weiß, aber in dem Moment war es mir einfach zu peinlich um, dass ich hätte darüber lachen können!" Er nahm mich in den Arm und gab mir einen leidenschaftlichen Kuss. "Schatz, gehen wir runter oder willst du dich hinlegen!" "Was denkst du denn?" Er zuckte mit den Schultern und schüttelte ahnungslos den Kopf. "Nach unten, ich will Chaz und Phebs beim kennen lernen zu sehen!" "Ach so!" "Findest du nicht, dass die beiden echt gut zusammen passen, sie sind das perfekte Paar!" "Ja, denk schon!" sagte er leise. "Freu dich doch für die beiden!" "Tu ich doch!" Ich nickte und zog ihn dann mit runter. Alle grinsten, als wir runter kamen. Chester hatte den Arm um Phoebe gelegt und küsste ihren Hals, ach so sah Chaz' kennen lernen aus. Ich wusste das Phebs es mochte und wie sie es mochte. Ich gab den beiden, maximal 3 Wochen, bis sie zusammen waren. Ich setzte mich auf die Couch und nahm einen Schluck von Chesters Bier. Mike legte seinen Kopf auf meinen Schoß und grinste mich an. "Na, meine Süße!" Ich beugte mich runter und küsste ihn. Die Jungs redeten über das Album, gab es bei denen denn kein anderes Thema mehr? Na ja, eigentlich sollte mich das nicht stören, aber waren wir nicht hier her gefahren um aus zuspannen? Phoebe grinste mich an und deutete mit dem Kopf nach zur Treppe, ich nickte. "Mike, ich geh hoch!" "Nein, wer krault mich dann weiter?" "Frag doch Joe!" sagte ich und gab ihm noch einen Kuss, bevor ich mit Phoebe die Treppe rauf ging. Wir verschwanden in meinem Zimmer und ließen uns aufs Bett fallen. "Ich hab doch gesagt Chester ist nett!" Sie seufzte und drehte sich zu mir rum. "Ja, er ist echt, na ja wie soll ich sagen.!" "Ich weiß, was du meinst, aber erzähl mal, wie ist es zum ersten Kuss gekommen?!" "Wir haben uns so nen bisschen gezofft und dann wollte ich gehen, er hat mich fest gehalten, zu sich umgedreht und mich geküsst. Erst hab ich gedacht, was soll das denn jetzt aber dann gefiel es mir. Er hat mir erklärt, warum er so zu mir war, na ja, dann haben wir uns und den Rest hast du ja selbst gesehen!" "Oh, das ist so süß. Ich drück dir so die Daumen, das es klappt, denn ihr passt wirklich gut zusammen!" Sie zuckte mit den Schultern und legte sich auf den Rücken. "Er ist echt lieb und er kann verdammt gut küssen!" "Okay, das er lieb ist kann ich bestätigen aber das mit dem Küssen, da muss ich passen!" "Tja, aber ich glaub selbst, das da was draus werden könnte. Klingt das jetzt eingebildet?" "Find ich nicht, denn es stimmt!" "Denn du weißt ich bin nicht eingebildet!" "Klar, dass weiß ich doch!" "Aber jetzt mal zu was anderem!" "Ja?" fragte ich unsicher und sah sie von der Seite an. "Wart ihr gestern oder besser gesagt, heute Morgen draußen?" "Ja, Mike und ich waren noch was Spazieren, warum?" "Na, weil ich gehört hab, wie ihr die Treppe rauf und runter seid und dann die Tür ins Schloss fiel!" "Ach so, na dann!" "Wie war's denn?" "Was?" "Na, im Wald?" "Wir sind spazieren gegangen!" "Komm, da war doch was, das spüre ich irgendwie!" Ich grinste und merkte, wie ich rot wurde. "Also, Carry raus mit der Sprache!" "Na ja, wir haben uns erst den Himmel angesehen, dann geküsst und wie soll ich sagen, ist er weiter nach unten.!" "Er hat dich im Wald?" Ich nickte und Phoebe grinste. "Das find ich echt süß, von deinem Typ, echt! Ich fändt das voll strange!" "War es ja auch. Erst war es eklig, dann wurde es immer besser und zum Schluss war es wie eine Explosion!" "Schön zu wissen, wo ist denn die Ominöse Stelle?" "Das ist so ne kleine Lichtung, da ist echt schön. Wie wäre es, wenn du da mal mit Chester hin gehst?" "Ja, sicher ohne ihn auch nur ansatzweise richtig kennen gelernt zu haben!" "Ist doch normal!" "Sorry, ich steh ganz und gar nicht auf so was!" "Da versteh ich dich, ich wäre auch nicht sofort mit Mike ins Bett. Ich hab ja auch erst 2 Wochen, nachdem wir zusammen gekommen sind mit ihm geschlafen!" "So war es auch vollkommen richtig!" Gegen Abend gingen wir wieder runter, die Jungs waren mittlerweile in der Küche und Joe und Phoenix kochten. Linsay saß am Tisch, sie sah echt nicht gut aus. "Linsay, bist du krank?" fragte ich setzte mich neben Brad. Sie nickte und Rob, fühlte ihr Stirn. "Da könnte man Spiegeleier braten!" "Ich glaube du legst dich besser hin, Schatz!" sagte Phe und gab Linsay einen Kuss auf den Kopf. Sie nickte stumm und ging ins Wohnzimmer. Man, das musste scheiße sein, hier krank zu werden, ich hätte darauf keine Lust, das verdirbt doch die ganze Stimmung. "Leute, seid mir nicht böse, aber ich glaub, ich fahr mit Linsay besser nach hause, nachher steckt sie euch noch an und das können wir ja echt nicht gebrauchen!" "Das verstehen wir!" sagte Chaz und zog Phoebe auf seinen Schoß. "Ja, morgen früh, ist das okay für euch?" Wir nickten und Phe lächelte uns alle voll lieb an. Seine freien Tage, waren jetzt auch vorbei, na ja er konnte sich dann um seine Freundin kümmern, das konnte aber auch ganz schön sein. "Schatz, ich wollte dich fragen ob du Weihnachten mit mir bei meinen Eltern feiern willst?" "Natürlich, aber ich will meine Familie auch sehen!" "Ich weiß, wieso laden wir deine Eltern nicht einfach ein, mit zu meinen Eltern zukommen!" "Ähm, Mike, so viel Geld haben meine Eltern nicht!" sagte ich leise, es war mir nicht peinlich, das meine Eltern nicht viel Geld hatten aber Mike wusste das und warum machte er dann immer solche Vorschläge, wo er doch genau wusste, dass das von meinen Eltern aus nicht klappen würde. "Ich bezahl ihnen den Flug!" "Ich will dir nicht auf der Tasche liegen und meinen Eltern noch weniger!" "Dann fliegen wir am 24ten zu meinen Eltern und fliegen am 27ten zu deinen und an Silvester treffen wir uns alle bei." Er sah in die Runde "Bei Chester, wie letztes Jahr!" "Danke, dass du das ohne meine Zustimmung planst!" "Chaz, chill dich. Letztes Jahr war's doch echt lustig!" "Okay, aber jeder bringt seinen eigenen Kram mit!" Alle nickten und ich sah Mike an, das wäre das erste Weihnachten ohne meine Eltern, aber so war es auch okay, ich würde sie ja noch sehen. Ob meinen Eltern das so Recht war, wusste ich auch nicht, schließlich war ich immer noch ihr kleines Mädchen, das immer schön zuhause war an Feiertagen oder Geburtstagen, aber wenn Mike es ihnen beibringen würde, würde das schon alles klappen. "Also Schatz, ist das so okay?" "Ja, schon, ich muss das nur irgendwie meinen Eltern sagen!" "So schwer ist das nicht, ich komm dann mit dir dahin!" Ich nickte und er gab mir einen Kuss. Ich mochte Mikes Familie, sie waren wirklich alle sehr nett zu mir und seine Mom bestand darauf, dass ich sie auch nannte, aber das konnte ich nicht, ich blieb immer bei Angela, das  war einfach in mir hängen geblieben. Mike meinte, dass er es auch seltsam fände, wenn ich seine Mom, Mom nennen würde. Letztes Jahr, war Mike am 24. zu seinen Eltern geflogen und war abends am 26. wiedergekommen, es war nicht so toll gewesen, den Freund an Weihnachten nicht zu sehen aber es war auszuhalten. Warum machte ich mir eigentlich Sorgen, ich würde Weihnachten mit meiner großen Liebe und seiner Familie verbringen und meine Eltern würde ich ja auch noch sehen, es war doch alles gut. Nachdem Essen ging ich mit Mike nach oben, ich hatte irgendwie keine große Lust mehr auf Gesellschaft. "Schatz, ich wollte dich mal was fragen!" sagte Mike und legte sich zu mir aufs Bett. "Ja, was ist denn?" "Also, na ja, ob du nicht zu mir ziehen willst!?" Er sagte mir das mit der Miene eines Weihnachtsmannes, der ein besonders großes Geschenk aus dem Sack zieht. "Mike, ich würde gerne aber mir drängen sich da ganz erhebliche Zweifel auf!" "Warum?" "Ich weiß nicht, ich hab nur so Angst, dass wenn wir uns jeden Tag sehen, wir uns schnell auf die Nerven gehen und wir uns Trennen, das ist schon vielen Paaren so gegangen!" "Aber das heißt nicht, dass es bei uns auch so sein muss oder?" "Nein, natürlich nicht aber weißt du ich will dich nicht verlieren, denn du bist das wichtigste was ich habe!" "Das wirst du nicht und ich mein, wir könnten alles zusammen machen, immer, rund um die Uhr und wenn du mal keine Lust auf mich hast, gehst du einfach ins Poolhaus!" "Darum geht es nicht, ich will nur so lange wie möglich mit dir zusammen sein und es hat doch auch was gutes, wenn wir nicht zusammen wohnen, wir können uns mal zurück ziehen und ganz für uns sein!" "Das kann man auch, wenn man zusammen wohnt!" "Nein, soll ich sagen, Mike geh weg, das ist zwar dein Haus aber geh!" "Ach quatsch, wir gehen uns doch nie auf die Nerven!" "Ja, schon. Mike, ich bin da noch nicht bereit zu, vielleicht später. Ich möchte erstmal sehen wie sich unsere Beziehung entwickelt!" "Okay!" sagte er leise und drehte sich rum. "Hey Monsieur, jetzt sei nicht eingeschnappt!" "Bin ich nicht, ich finds nur Schade, das du kein Vertrauen in unsere Beziehung hast!" "Das hab ich nie gesagt. Ich liebe dich aber ich bin da noch nicht bereit für, versteh das doch!" "Tu ich ja, aber ich hätte es halt einfach schön gefunden, jeden Morgen auf zuwachen und meine Freundin liegt neben mir!" Ich lächelte ihn an und küsste ihn. "Du bist süß, wenn du schmollst!" Er zuckte mit den Schultern und zog mich an sich. "Ich liebe dich!" nuschelte er in meine Haare und küsste meinen Hals. "Ich liebe dich noch viel mehr!" "Das geht gar nicht!" grinste er und begann mich zu kitzeln. "Lass das!" schrie ich unter lachen und versuchte ihn weg zudrücken, doch Mike war um einiges Stärker und größer. "Wenn du zu mir ziehst!" "Nein!" sagte ich fest und mir gelang es mich aus seiner Kitzelattacke zu befreien. "So schon gar nicht! Du hast gesagt, dass du mich verstehst!" "Ja und das tu ich auch immer noch, war ja auch nur ein Scherz!" Er beugte sich über mich und gab mir einen Kuss. Ich wusste, dass er die Situation hatte ausnutzen wollen, aber so leicht konnte er mich nicht übers Ohr hauen. Er legte sich halb auf mich und küsste mich. Bis 24h kuschelten wir, dann war ich einfach zu müde um auch nur meine Augen offen halten zu können.
Mittwoch und Donnerstag blieben wir im Haus, da es in strömen regnete. Phoebe und Chester verstanden sich richtig gut, sie klebten förmlich aneinander und ich glaube sie hatte schon bei ihm geschlafen. Jedenfalls hatte ich sie Mittwochmorgens aus seinem Zimmer kommen sehen. Phoenix und Linsay waren gegen Mittag gefahren, denn sie hatte fast 40 Fieber gehabt. Sie tat mir irgendwie leid, aber auch das hielt sich in Grenzen. Mike hatte das Thema wohnen nicht mehr angesprochen, und war auch sonst ziemlich normal, aber ich wusste das es ihn gekränkt hatte, er dachte bestimmt, dass es an ihm läge aber es war ein Gefühl, dass mir sagte das es einfach nicht richtig war.
"Schatz, steh auf, heute ist Abfahrt!" sagte Mike happy und küsste mich. "Morgen!" sagte ich verschlafen und rieb mir den Schlaf aus den Augen. Mike schob die Vorhänge bei Seite und die Sonne schien mir ins Gesicht. "Das ist nicht fair?" "Babe, was?" "Na ja, hätte es nicht heute regnen können und Mittwoch und Donnerstag schönes Wetter!" "Ja, das wäre schon besser gewesen aber so ist es auch okay!" "Wenn du meinst!" Ich stand auf und ging ins Bad. Ich duschte, zog mich an und ging runter. Rob lag auf der Couch und starrte auf den Fernseher. "Hi!" sagte ich und setzte mich neben ihn. "Morgen!" Er klang nicht sehr ausgeschlafen aber ich konnte nicht weiter darüber nachdenken, weil Chaz und Phoebe die Treppe runter kamen. Die sahen so verliebt aus, das erinnerte mich daran, wie es anfangs bei mir und Mike gewesen war. "Guten Morgen!" sagte Chaz und lächelte unentwegt, er nahm Phebs in den Arm und küsste sie. Rob stupste mich an. "Starr die doch nicht so an!" "Guck dir die doch mal an, die sehen so süß aus!" "Mag sein, aber lass die!" Ich zog die Augenbrauen hoch und verschränkte die Arme vor der Brust. War Rob etwa angepisst, weil er keine Freundin hatte? Aber er würde auch noch ein Mädchen abkriegen, denn er war ja nen echt lieber. Mike kam in Shorts runter und ließ sich neben mich fallen. "Joe ist im Bad!" "Die anderen sind bestimmt frei!" "Ja schon, aber in dem sind meine Sachen!" Ich nickte und lehnte mich gegen ihn. "Ich will nicht fahren!" sagte ich leise und streichelte über Mikes Bauch. "Ich ja auch nicht, aber irgendwann ist immer Schluss!" "Ich weiß, noch so 2-3 Tagen wären schön!" "Babe, wir müssen, wieder ins Studio, weil wir gegen Mitte des Monats nach New York fliegen, wenn alles klappt, du musst auch Arbeiten und Phoebe kann auch nicht ewig aus ihrem Studio bleiben!" Ich nickte widerwillig und drehte mich weg von ihm. "Jetzt bist du sauer!" "Nein, mir wird nur gerade klar, dass wir uns dann fast nen ganzen Monat nicht sehen können!" "Ich weiß aber das Album muss fertig werden, wenn wir noch länger brauchen, zieht sich der Release noch weiter raus!" Manchmal verfluchte ich es echt, das Mike in der Band war. Ich hab mir sogar schon mal ausgemalt, wie es wäre, wenn er ganz normal in LA arbeiten würde, ohne dauernd weg zu müssen. "Ich versteh das!" sagte ich gespielt fröhlich und er strich mir über den Kopf. "Ich weiß und darum bin ich auch froh dich zuhaben, weil du mich nie dazu bringen willst, das ich bleibe oder, dass ich mir Schuldgefühle einrede!" "Tja, so bin ich halt!" "Ich liebe dich mein Engel!" sagte Mike und küsste mich. Ich nickte, stand auf und ging raus. "Carry, was ist los? " Ich drehte mich rum und Chester kam auf mich zu. "Nichts!" "Du willst nicht, dass er schon wieder so lange weg muss!" "Ja, aber sag ihm das nicht!" Er schüttelte den Kopf und nahm mich in den Arm. "Für ihn ist das auch verdammt schwer, wenn er dich nicht sehen kann aber er hält tapfer durch und das musst du auch!" "Tu ich ja, aber ich halte das kaum aus und wenn es diesmal fast nen ganzer Monat ist!" "Wenn wir auf Tour sind, ist das doch meistens noch länger!" "Ich weiß, aber das ist nicht um die Weihnachtszeit!" "Ihr seht euch doch an Weihnachten die ganze Zeit und wir sind spätestens am 23 wieder in LA."  "Wann fliegt ihr?" "Also, wenn alles nach Plan verläuft, wahrscheinlich am 17. oder 18. November!" "Na toll!" "Komm jetzt lass dich nicht hängen, ich werde es auch kaum ohne Phoebe aushalten, aber wenn es nicht anders geht, sie kann ja auch nicht mit nach New York!" Ich nickte und versuchte meine Tränen zurück zu halten. "Chaz, passt du mir auch Phebs auf?" "Natürlich, ich werde immer für sie da sein und sie hüten und beschützen wie mein Augapfel!" "Danke, denn sie ist meine beste Freundin, und wenn ich nicht für sie da sein kann, dann sollst du es sein! Sie kann sich gar keinen bessern Freund wünschen!" sagte ich leise und mir rollte eine Träne über die Wange. Er wischte sie weg und lächelte mich an. "Es gibt immer einen besseren!" "Nein, ihr seid für einander bestimmt, ihr passt einfach perfekt zusammen!" "Mike und du auch, wenn ihr nicht zusammen wärt würde ich Phoebe gar nicht kennen!" Ich zuckte mit den Achseln und Chaz nahm mich wieder in den Arm und drückte mich ganz fest an sich. "Ich hab dich lieb und Carry hör' jetzt auf zu weinen!" "Hm, ich hab dich auch lieb!" Chester, war einfach einer meiner besten Freunde, mit ihm konnte ich über alles sprechen und er fand immer Zeit für einen auch, wenn er eigentlich gar keine Zeit hatte. "Komm, wir gehen wieder rein!" Langsam gingen wir zurück zum Haus. "Sieht man, dass ich geheult habe?" fragte ich leise und er schüttelte den Kopf. Er hielt mir die Tür auf und grinste mich an. Als wir ins Wohnzimmer kamen stand Mike auf und nahm mich in den Arm. "Tut mir leid, dass ich wieder weg muss und dir das so eiskalt gesagt hab!" "Ist doch nicht schlimm!" Chester hatte Recht, ich durfte ihm nicht zeigen, dass ich nicht wollte, dass er ging. Ich wusste, wenn er deprimiert war, würde er sich nicht auf die Arbeit konzentrieren können und außerdem konnten wir ja telefonieren, wenn die Sehnsucht zu stark wurde. Joe kam ins Wohnzimmer und grinste Mike an. "Was ist?" fragte Mike und sah ihn verwundert an. "Weißt du noch, als wir wegen Hybrid- Theory in London waren?" "Ja, warum?" "Du hast den Glastisch zerbrochen!" sagte Joe und alle fingen an zulachen. "Na ja, eher war es mein Fetter Arsch!" grinste Mike und legte seinen Arm um mich. "Das auch!" Ich fand das alles überhaupt nicht lustig, auch wenn hier die Ironie überwog. "Hat das Hotel, sich eigentlich mal gemeldet oder so?" "Nö, warum auch, die haben den bestimmt nicht gefunden!" "Wow, euer Versteck war ja auch so geistreich!" grinste Brad. "Hey, man konnte ihn nicht sehen!" "Mag sein, aber unter der Couch, da hättet ihr den ja gleich auf den Schrank legen können!" "Mike, warum sind darauf nicht gekommen?" lachte Joe. "Weiß nicht!" Phoebe sah mich an und grinste, schade, dass sie da nicht bei gewesen war, sie hätte viel Spaß gehabt, ich fand das alles ziemlich, na ja ätzend. Ich war damals mit den Jungs in London, so lustig war das gar nicht gewesen, zu dem Zeitpunkt, waren Mike und ich noch nicht zusammen aber es hatte angefangen sich zu entwickeln. Da war noch alles gut, ich konnte bei ihm sein und jetzt musste er viel zu oft weg. "So jetzt geh ich ins Bad!" sagte Mike, gab mir einen Kuss und verschwand nach oben. Chaz und Phoebe waren mit sich beschäftigt, ich glaube die beiden mussten so etwas wie Seelenverwandt sein, denn sie sagten oder dachten oft das gleiche, sie hatten den selben Humor, mochten die gleiche Musik und liebten Tattoos und Piercings. Na ja, gegen das Schicksal konnte man einfach nichts machen. "Stört es einen, wenn ich Musik an mache?" fragte ich und holte Mikes CD-Case raus. "Nö!" sagten alle und ich schob mein Christina Aguilera Album rein und schaltete auf Lied 3. Ich liebte ''I turn to you'', es war einfach wunderschön.

When I'm lost in the rain,
in your eyes I know I'll find the light to light my way.
When I'm scared and losing ground
When my world is going crazy you can turn it all around
And when I'm down you're there Pushing me to the top
You're always there giving me all you've got

For a shield From the storm
For a friend
For a love to keep me safe and warm
I turn to you.
For the strength to be strong
For the will to carry on
For everything you do
For everything that's true
I turn to you

When I lose the will to win
I just reach for you and I can reach
The sky again
I can do anything,
'Cause your love is so amazing
'cause your love inspires me
And when I need a friend You're always on my side
Giving me faith Taking me through the night.

For a shield from the storm
for a friend
for a love to keep me safe and warm
I turn to you.
For the strength to be strong
for the will to carry on
for everything you do
I turn to you

For the arms to be my shelter through all the rain
For truth That will never change
For someone to lean on
For a heart I can rely on through anything
For the one who I can run to


For a shield from the storm
For a friend
For a love to keep me safe and warm
I turn to you.
For the strength to be strong
for the will to carry on
for everything you do
for everything that's true...
 

Leise sang ich den Text mit, dieses Lied erinnerte mich immer an Mike, genau, das war er für mich und genau das würde Chaz bald für Phebs sein. "Carry, kannst du dieses Liebesgesülze nicht ausmachen?" fragte Brad und riss mich aus meinen Gedanken. "Nach dem Song, okay?" Er nickte und wandte sich wieder seiner Gitarre zu. Das war wieder typisch für ihn, na ja ich hätte wohl besser Britney Spears angemacht, denn auf die stand er ja aber leider hörte ich so was nicht. "Will überhaupt jemand Musik hören?" fragte ich und packte die CD wieder weg. "Ja klar!" sagte Chaz und drehte sich zu mir rum. "Was denn?" "Na, du kannst die Deftones oder Nirvana anmachen!" "Nirvana!" sagte ich entschieden und legte die CD ein. Mike kam wieder runter und grinste uns alle an. "Joe, weißt du was mir gerade eingefallen ist?" "Nee?" "Also, das war auch noch in London, wo wir mit Stefano durchs Hotel sind, als er nur die Unterhose anhatte!" "Ach ja, wo er Melanie, seinen Arsch gezeigt hat, das war zum schießen!" Die beiden lachten sich schlapp, was ich nicht verstand, na ja manchmal hatten Mike und ich echt nicht denselben Humor, auf jeden Fall nicht, was so was anging. Er setzte sich neben mich und redete weiter mit Joe über die ach so lustigen Dinge, die ihnen passiert waren. Nach ner halben Stunde ging mir das ganze ziemlich auf die Nerven und ich ging nach oben um schon mit dem packen anzufangen. Als ich mit meinen Sachen fertig war, begann ich sogar damit Mikes Zeug zusammen zu legen, damit er keine arbeit mehr hatte. "Carry, was machst du?" fragte Brad und kam ins Zimmer. "Unsere Sachen zusammen packen!" "Ach so, ich dachte du bist sauer oder so!" "Nein, nein mir geht's super!" "Okay, freust du dich schon aufs arbeiten?" "Klar, ich kann es kaum erwarten!" "Machst du deinen Job, denn nicht gerne?" "Doch, aber wenn man Urlaub hatte, will man doch nie wieder anfangen, kennst du das nicht von der Schule her?" "Stimmt, das hatte ich schon vergessen, weißt du, das mit der Band macht einfach so viel Spaß, das ich gar nicht so viel Urlaub brauche!" Ich nickte und packte Mikes Dreckwäsche in seinen Koffer. "Hilfst du mir mal beim zumachen?" "Ja, setzt dich auf deinen Koffer und mach ihn zu!" Nach 10 Minuten und 6 anstrengenden Versuchen meine Koffer zu schließen, hatten wir es endlich geschafft. "Man, das ist ne scheiß arbeit. Mike kann seinen Koffer selber zumachen, das schaff ich nicht mehr!" seufzte ich und ließ mich aufs Bett sinken. "Ich sag ihm das!" grinste Brad und zwinkerte mir zu. "Na, was macht ihr?" Mike kam mit einem riesigen Grinsen ins Zimmer. "Ich hab unsere Sachen zusammen gepackt und Brad hat mir geholfen, meine Koffer zu zumachen!" "Das hätte ich doch auch machen können!" "Ja, aber du hast mit Joe geredet und ich wollte dich nicht stören!" "Danke!" sagte er und küsste mich. "Ich lass euch dann mal alleine!" sagte Brad und ging in sein Zimmer! "Babe, Joe fährt mit uns, denn Phoebe fährt mit Chester!" Och nee, dann reden die ja schon wieder nur über das Album oder so. "Cool!" nuschelte ich und drehte mich rum. "Willst du nicht, dass er mit uns fährt, er kann auch bei Rob und Brad mitfahren!?" "Ach quatsch, natürlich kann er mitkommen und außerdem kann ich das nicht bestimmen ist schließlich dein Auto!" "Babe, du kannst mir sagen, wenn dir was nicht passt!" "Nein, es ist echt alles in Ordnung!"  , aber den Teil ließ ich weg, denn das konnte ich ihm nicht sagen, dann hätte er nur Schuldgefühle bekommen, wenn er fuhr. Er kuschelte sich an mich und kraulte meinen Bauch. "Mike?" "Hm?" "Ich liebe dich!" "Ich liebe dich auch!" Ich wusste nicht, warum ich, ihm das genau jetzt sagen musste, aber mein Körper sehnte sich danach. Ich drehte mich zu ihm um und küsste ihn. Er lächelte mich an und strich mir eine Strähne aus dem Gesicht. Langsam setzte ich mich hin und sah ihn an. "Was ist?" "Nichts!" sagte ich leise und krabbelte zwischen seine Beine. Ich öffnete seine Jeans, schob sie und seine Shorts runter. "Babe, was wird das!" "Wirst du gleich sehen!" sagte ich und beugte mich runter. "Schatz.oh man.!" sagte er und stöhnte. Na ja, früher fand ich das total widerlich aber bei Mike war es echt was anderes. Er lag schwer atmend auf dem Bett. "Hast du es runter geschluckt?" fragte er. Ich nickte, na ja, irgendwie schmeckte das Zeug nach Pizza, okay Mike verdrückte auch ne ganze Menge von denen. "Babe, das hättest du echt nicht machen müssen!" sagte er als ich wieder kam. "Doch, ich musste mich doch für deine Einlage im Wald revanchieren!" "Dann, sag ich mal danke!" Er zog mich auf sich und küsste mich, seine Hände glitten über meinen Körper. Ich legte meinen Kopf auf seine Brust und spielte mit seinen Fingern. Ich hörte seinem Herzschlag zu, er beruhigte mich auf eine seltsame Art und weiße, wie ich es nie für möglich hätte halten können. Unsere Herzen schlugen im Einklang, das fiel mir erst jetzt auf, jetzt wo ich wunschlos glücklich war. Es klopfte und Rob kam rein. "Sorry, das ich euch störe aber wir fangen an unten zu putzen und so und ich sollte euch von Chaz sagen, das ihr zum Putzen antreten sollt!" "Wir kommen gleich!" sagte Mike und gab mir einen Kuss auf den Kopf. Nach dem Rob raus war, standen wir auf. "Ich mach noch schnell meinen Koffer zu!" sagte Mike. Ich sah ihm zu und konnte mir einfach nicht verkneifen zu grinsen, es sah aber auch einfach zu süß aus. "Da seit ihr ja endlich!" sagte Joe und stellte einen Eimer Wasser ab. "Na ja, wir hatten was Wichtiges zu erledigen." Joe nickte nur und drückte Mike einen Besen in die Hand. "Ich mach das Bad!" sagte ich und verdrückte mich erstmal. Gegen 18h war das Haus endlich sauber und die Jungs saßen fertig auf dem Sofa. Phoebe und ich sahen die Jungs mit Hoch gezogenen Augebrauen an, hatten die noch nie so was gemacht? Na ja, aber soll es, war ja schon süß, dass sie es gemacht hatten. Ich setzte mich neben Mike und gab ihm einen Kuss auf die Wange. "Man, putzen ist nen scheiß Job!" stöhnte er und trank nen Schluck Wasser. "Tja, aber es gibt immer noch Leute die damit ihr Geld verdienen und sei froh, das du das nicht machen musst!" "Ja bin ich auch, aber ich überlass dass lieber ner Putzfrau, als das selbst zumachen!" "Na ja, wenn du meinst, aber das würde dich auch nicht umbringen!" Er nickte und küsste mich. "Ich glaube, wir sollten mal die Koffer in die Autos bringen!" sagte Rob, stand auf und ging nach oben. "Mädels, ihr bleibt unten, wir machen das schon!" sagte Chaz und drückte Phoebe noch einen Kuss auf, sie grinste und wandte sich dann mir zu. "Und?" fragte ich. "Was und?" "Na ja, ich mein wie läuft es?" "Gut, wir verstehen uns super!" "Das find ich schön!" sagte ich und drehte mich weg, denn ich wusste es würde für Phebs noch schwieriger sein Chaz, gehen zulassen, das war Anfangs bei mir auch so gewesen, ich hatte am Flughafen gestanden und geheult, wie sonst was und sogar bei Mike hatten ein paar Tränen den Weg über seine Wangen gefunden. Aber das war so, wenn man jemand verabschieden musste, den man liebt. Mittlerweile, fiel es mir nicht mehr so schwer, wie am Anfang, denn ich wusste, dass es nichts an unserer Liebe und Beziehung ändern würde. Nachdem die Jungs, die Koffer verladen hatten, verabschiedeten wir uns alle von einander, obwohl es eigentlich nicht wirklich was brachte, da wir uns spätestens eh Montag sehen würden. Ich umarmte alle und wünschte Phebs viel Spaß mit Chester. Mike hielt mir die Tür auf und stieg dann selbst ein. Joe saß hinten und machte sich verdammt breit. Langsam setzte die Dämmerung ein und ich sah aus dem Fenster. Joe und Mike redeten, was sie im Studio alles machen mussten, wenn wir wieder da waren. "Ähm Mike?" "Ja, Babe?!" "Musst du morgen ins Studio?" "Nein, morgen gehört dir!" sagte er und legte seine Hand auf mein Knie. Na immer hin etwas, so hatte ich meinen Freund noch was für mich. "Joe, weißt du was mit Sonntag ist?" fragte Mike und machte leise das Radio an. "Ich glaube, Don wollte uns sehen, um noch was zu besprechen aber das kann auch Montag gewesen sein." "Okay, ich ruf ihn einfach mal an!" Mike wählte Don an und quatschte Viertelstunde mit ihm. "Nee, wir sollen Montag kommen, er ist Sonntag nicht da!" "Okay, na ja, so haben wir doch noch was frei!" "Ja, das ist cool!" Ich grinste nur und sah weiter raus. Wir waren ziemlich gut vorangekommen, als wir 10km vor LA in einen riesigen Stau kamen. "Och nee!" stöhnte Mike und schaltete den Motor aus. "So schlimm ist das nicht!" sagte ich aufmunternd und gab ihm einen Kuss. "Ja schon, aber ich will jetzt nach hause!" "Ich versteh dich, ich auch!" Joe war am schlafen, und schnarchte. "Macht der das immer?" fragte ich und deutete auf Joe. Mike nickte und grinste. "Schatz, kommst du mit zu mir oder willst du zu dir?" "Also, ich will schon aber meine Mom, passt auf meine Katze auf und ich weiß nicht ob sie sie noch länger nehmen kann!" "Ruf sie an!" sagte er und gab mir sein Handy, ich rief meine Mutter an und zum Glück war es kein Problem, denn sie verstand, dass ich noch mit zu Mike wollte. "Und?" "Ja, und was machst du mit Joe?" "Den setz ich bei ihm ab, meinste den will ich nachts in meinem Haus haben?" "Nicht wirklich oder?" Er nickte und endlich ging es weiter. Nach 4 ½ Stunden Fahrt kamen wir bei Joe an, Mike half ihm schnell beim ausladen und fuhr dann zu ihm. Es war 22h 30, als wir bei Mike waren. Er trug unsere Sachen rein und ich machte erstmal die Fenster auf. "Endlich alleine!" sagte Mike, nahm mich in den Arm und küsste mich. "Waren wir doch auch in der Hütte!" "Aber hier stört uns niemand, wenn du verstehst, was ich meine!" Ich nickte und legte meine Arme in seinen Nacken. Ich spürte seine Lippen auf meinen und er schob sanft seine Zunge in meinen Mund und massierte meine Zunge mit seiner. "Schatz, komm wir gehen hoch!" Ich ging vor ihm die Treppe hoch und er legte seine Arme um meine Hüften, so die Treppe hoch zu gehen, war nicht gerade leicht aber es klappte, mehr schlecht als recht. Wir gingen in sein Zimmer und ich ließ mich aufs Bett fallen. Mike zog sich bis auf die Shorts aus und setzte sich neben mich. "Gibst du mir mal dein Shirt?" fragte ich und setzte mich auf. "Hier!" Er hielt es mir hin und sah mich schief an. Ich zog meine Sachen aus und zog sein Shirt über. "Warum ziehst du das an?" "Weil ich dann besser einschlafen kann, ich mein es riecht nach dir!" "Aber du hast doch das Original neben dir?" "Schon aber ich träum dann von dir!" "Ach so!" sagte er und grinste, er legte seine Arm um mich und zog mich zu sich. "Ich liebe dich!" nuschelte er und küsste mich. Seine Hände glitten über meinen Körper, er ließ sich in die Kissen sinken und ich legte mich zwischen seine Beine. Ich küsste eine Brust und kraulte seinen Bauch. Er strich mir über den Kopf, und ich merkte wie sein Atem immer ruhiger wurde. "Mike?" "Hm, ja?" sagte er leise und öffnete die Augen. "Willst du schlafen?" "Nein, ich genieße es nur, dass du bei mir bist!" "Hm, aber sag, wenn du müde bist!" "Klar, dass weißt du doch!" Ich hob meinen Kopf und küsste ihn. Ich schloss die Augen und hörte seinem Herzschlag zu, irgendwie wurde ich immer müder und schlief ein.
Ich schlug die Augen auf und sah, dass Mike nicht, mehr neben mir lag, langsam erhob ich mich und stand auf. Ich ging runter und hörte Gerumpel  aus der Küche. "Morgen!" sagte ich als ich in die Küche kam. "Morgen mein Engel!" Mike kam auf mich zu und küsste mich. "Ich hab uns Frühstück gemacht!" sagte er und deutete mit dem Kopf nach links. "Oh, dass ist süß!" Er lächelte verlegen und kratze sich am Hinterkopf. Wir setzten uns und begannen mit dem Frühstück. Ich wusste, das so öfters sein könnte, wenn ich bei ihm wohnte, aber irgendetwas in mir sagte mir, das es nicht Richtig war und meistens stimmte mein Gefühl. "Das war lecker!" sagte ich und lehnte mich zurück. "Danke!" "Weißt du was?" "Nee, was denn?" fragte er und lächelte. "Du hast das Frühstück gemacht, ich räum den Tisch ab, okay?" "Nein, ich mach das schon!" "Mike, das kann nicht angehen, ich möchte das machen!" "Okay, aber dann lass es uns zusammen machen." Ich nickte und stand auf. Gegen Mittag ging ich mit Mike zum einkaufen, denn sein Kühlschrank war praktisch leer. Im Grunde war der Einkaufswagen voll mit Süßkram, Chips und so was. "Mike willst du nicht was, na ja noch was andres kaufen?" "Was denn?" "Was gesundes zum Beispiel!" Er zog die Augenbrauen hoch und ich zog ihm zum Obst und Gemüse. "Schatz, das soll ich doch nicht wirklich essen?" "Doch, ich mein du bist immer im Stress!" "Okay, aber ich muss doch nicht meine Pizzen und so wieder aus dem Wagen tun?" "Nein, aber du sollst nicht nur so nen Zeug essen!" "Kein Problem!" Ich küsste ihn und schob dann den Wagen in Richtung Kasse. Als wir wieder zuhause waren machten wir es uns auf der Couch gemütlich. "Babe, bleibst du heute Abend auch noch hier oder willst du nach hause?" "Was glaubst du?" "Bei mir bleiben?" Ich nickte und küsste ihn leidenschaftlich. Den Rest des Tages verbrachten wir auf der Couch, das war unglaublich romantisch, denn Mike hatte Kerzen und Musik angemacht, so ließ es sich aushalten. Am Abend kam Brad vorbei, da er Mike etwas vorspielen wollte, was ihm spontan eingefallen war. "Das klingt gut, kommt nur etwas spät!" "Ich weiß aber das Stück, ging mir nicht aus dem Kopf!" "Hm, das könnten wir vielleicht fürs nächste Album nehmen, also schreib die Akkorde auf!" "Hab ich schon!" sagte Brad und gab Mike ein paar Blätter. Er sah sie aufmerksam durch und brachte sie dann hoch ins Studio. "Na, wie habt ihr zwei den Tag verbracht?" fragte mich Brad währenddessen. "Na ja, wir waren einkaufen, haben gekuschelt!" "Ist doch auch was, ich hab auf geräumt und mal wieder gewaschen!" "Brad, warum hast du keine Freundin?" "Ich weiß nicht, aber ich glaube ich bin nach der Beziehung mit Lynn, noch nicht bereit wieder für was neues, auch wenn ich die Nähe vermisse!" "Du musst es einfach wagen, weißt du es gibt viele Mädchen die auf dich stehen, vielleicht ist ja die Richtige dabei!" "Kann sein, aber unsere Beziehung war sehr intensiv!" "Ich versteh dich!" sagte ich und umarmte ihn. Mike kam runter und gab Brad irgendwas für seine Gitarre. "Ah Danke, ich find meins nicht mehr!" "Ich weiß, nimm meins, aber verschlamp es nicht!" "Hey, mit Sachen von anderen, bin ich ordentlich!" Mike nickte und küsste mich. "Leute, ich geh jetzt, weil ich noch zu Rob muss, er hat noch meine Gitarrensaiten!" Als er weg war, machten Mike und ich uns was zu essen. Na ja, im Grunde kochte ich, da Mike nicht wirklich eine Begabung dafür hatte. "Babe, das schmeckt einfach super!" sagte er und schob sich eine Gabel nach der anderen rein. Ich nickte und aß weiter. Nach dem Essen gingen wir noch was raus, wir liefen durch die Gegend und schauten uns die Häuser an. Eigentlich sagte ich bei jedem dritten Haus, das ich auch mal in so einem wohnen wolle und Mike mich immer nur angrinste, nach dem Prinzip: Das könntest du haben, wenn du bei mir wohnen würdest. Ich ignorierte das und nahm seine Hand. "Sollen, wir mal bei Chaz vorbei schauen?" "Ist mir egal!" sagte ich leise und sah zu Boden. Wir gingen zu Chaz, doch er machte nicht auf. "Der ist nicht da!" sagte ich und wollte gehen. "Doch warte mal!" Mike zog mich zum Garten, die Tür stand auf und er ging einfach in den Garten. "Mike, das kannst du doch nicht machen!" "Hey, wir sind mit ihm befreundet und außerdem ist die Terrassentür offen." "Na gut!" Wir gingen ins Wohnzimmer, auf dem Boden lagen Klamotten. "Ähm Mike, ich glaube wir sollten gehen!" "Nee, der ist bestimmt oben!" "Ja, dass kann sein, aber guck mal hier liegen überall Klamotten!" "Na und!" Mike ging geradewegs die Treppe rauf. "Schatz, komm!" Ich ging ihm nach. Chaz war nicht im Studio, Mike durchsuchte praktisch alle Zimmer, nur als wir vor Chaz' Schlafzimmer standen machte er halt. "Mike, da gehst du jetzt nicht rein!" sagte ich leise und wollte ihn weg ziehen, doch er klopfte. "Chaz, bist du da?" Er begann zu rumpeln und jemand fing an zu flüstern. "Der hat nen Mädchen da drin, lass uns gehen!" "Okay!" Er drehte sich rum und da ging die Tür auf und ein verschwitzter Chester stand im Türrahmen. "Hi!" sagte er außer Atem. "Störn' wir?" fragte Mike und grinste ihn an. "Na ja, ich will jetzt nicht unhöflich wirken: Ja!" "Sorry!" sagte ich leise und versuchte zu sehen, wer da im Zimmer war. Ich sah ein schwarzes Deftones-Top auf dem Boden. "Ist da Phoebe drin?" fragte ich und das nicht gerade leise. Chester nickte verlegen und wurde rot. "Süß!" "Ich glaub wir gehen!" sagte Mike und zwinkerte Chaz zu. Wir verschwanden schnell. "Mike, das war peinlich!" "Ach komm, so schlimm war das nicht!" "Na ja, eigentlich geht man auch nicht einfach rein! Wir haben die bei was sehr wichtigem gestört!" "Babe, Chaz sieht das nicht so und außerdem haben wir ja nichts gesehen!" Ich nickte und er legte den Arm um mich. Ich blieb stehen und Mike sah mich schief an. "Warum bleibst du stehen?" Ich wandte mich ihm zu und küsste ihn. "Deswegen!" "Das ist okay!" Er beugte sich runter zu mir und küsste meinen Hals. Es war dunkel und ich fand es unglaublich schön, hier mit ihm zu stehen und nur die Straßenlaternen warfen ihr Licht auf die Straßen. "Wie spät ist es?" fragte ich als wir weiter gingen. "Gleich 22h!" "Schon?" "Klar, du bist ja erst um 11h aufgestanden, meine Süße!" "Hättest du mich geweckt.!" "Ja ich weiß, dann wärst du früher aufgestanden, aber ich mag es nicht dich zu wecken, wenn nicht was ist, was es wert wäre dich aus deinen Träumen zureisen!" "Doch, du wärst es wert!" Er schüttelte den Kopf und schloss die Tür auf. "Okay, wenn du meinst!" sagte ich und Mike half mir aus meiner Jacke. "Sehr Aufmerksam, danke!" "Ich weiß, ich bin der perfekte Gentleman!" "Na ja, aber der perfekte Freund auf jeden Fall!" Er küsste mich und hob mich hoch. "Schlafzimmer?" fragte er und legte mich über seine Schulter. "Ja, aber jetzt lass mich runter!" "Nö, erst auf meinem Bett!" Er trug mich hoch, setzte mich auf seinem Bett ab und zog mir meinen Pulli aus. "Ich liebe dich!" nuschelte er und küsste mich. Er drängte mich weiter aufs Bett und mich hin zulegen. Er ließ sich auf mir nieder und schob die Träger meines BHs runter. Langsam öffnete er meine Jeans und schob sanft seine Hand in meinen Tanga. "Ähm Mike.!" Ich schob seine Hand weg und lächelte ihn entschuldigend an. "Okay, ich versteh dich!" sagte er und legte sich neben mich. "Sorry, ich weiß auch nicht warum!" "Hey, ist nicht schlimm, wenn du nicht möchtest, musst du nicht!" "Ich liebe dich!" sagte ich und küsste ihn sanft. Ich hatte gerade gründlich die Stimmung verdorben, denn jetzt herrschte diese peinliche Stille. Er war nicht sauer aber irgendwie angepisst, dass sah ich an seinem Gesichtsausdruck. "Sollen wir schlafen?" fragte Mike, er war nicht müde. "Mike was ist los?" "Nichts!" "Jetzt sag schon!" "Okay, ich hab nur irgendwie, das Gefühl, das was nicht Stimmt, und zwar mit dir!" "Wieso mit mir?" "Na ja, du bist mal so mal so, erst kochst du über vor Leidenschaft und dann bist du kalt, wie nen Eisberg!" "Echt?" Er nickte und sah weg. "Das sind Stimmunkschwankungen, Carry!" "Mike, das tut mir echt leid, ich weiß nicht warum das so ist!" "Ich weiß aber das macht mich fertig!" "Ich kann doch auch nichts dafür!" "Mag sein, aber was würdest du sagen, wenn ich dich immer zurück stoßen würde!" "Ich hätte Angst, dass mit dir was nicht Stimmt!" "Ja und genau das ist es, was ich gerade fühle!" sagte er leise und sah mich an. "Es tut mir echt leid!" "Das weiß ich und als wir im Haus waren, warst du wie ausgewechselt, deswegen versteh ich es nicht ganz!" Ich zuckte mit den Schultern und rückte was näher zu ihm. "Babe, sei mir nicht sauer aber das hat mich halt beschäftigt!" "Ich versteh dich!" "Komm  her!" Er zog mich an sich und küsste mich. "Ist doch egal, das legt sich wieder!" Er strich mir über den Kopf, ich seufzte und küsste seinen Hals. Immerhin, war das jetzt geklärt, ich verstand ihn aber jetzt war mir wirklich seltsam zu Mute, weil mir erst jetzt bewusst war, was ich tat, es geschah wirklich nicht mit Absicht aber mein Körper reagierte im Moment so komisch, das ich dafür einfach nicht in Stimmung war. Ich wusste egal wie oft Mike sagen würde, dass es ihm egal sei, wenn ich nicht wollte, war er trotzdem immer angepisst, wenn ich ablockte. Phoebe würde jetzt sagen, dass es verletzter Männerstolz sei und vielleicht hatte sie sogar Recht, denn früher hatte ich Mike nie zurück gestoßen und wir hatten so gut wie nie solche Gespräche geführt aber jede Beziehung änderte sich mit der Zeit. Wir zogen uns um und legten uns hin, denn ich war echt müde und Mike fielen auch fast die Augen zu.
Als ich aufwachte, war Mike noch am schlafen, er sah so süß aus. Ich konnte nicht aufstehen, denn Mike hatte seine Arme um mich gelegt und ich hätte ihn geweckt, wenn ich sie weg geschoben hätte. Also blieb ich liegen und sah ihn an. Langsam öffnete er die Augen. "Morgen!" sagte er leise und wandte den Kopf zu mir. "Morgen!" Ich gab ihm einen Kuss. "Gut geschlafen?" fragte er und setzte sich langsam auf. "Ja und du?" "Auch, ich hab von dir geträumt!" Ich lächelte ihn an und er strich mir sanft über Wange, so dass ich eine Gänsehaut bekam. "Ich geh duschen!" sagte er und stand auf. Ich ging ihm nach, und setzte mich auf den Badewannenrand. "Mike?" "Ja!" sagte er während er seine Shorts auszog. "Ich wollte ich mich noch mal für Gestern entschuldigen!" "Babe, es ist doch alles wieder gut!" "Ich weiß, aber ich hatte einfach noch ein schlechtes Gewissen!" "Brauchst du aber nicht zu haben!" Ich zuckte mit den Schultern und er zog mich auf die Beine. Er küsste mich und zog mir mein Shirt aus. "Duschst du mit?" Ich nickte und er zog mir den Rest meiner Sachen aus. Er war einfach zu süß, Wir stiegen unter die Dusche, wie das heiße Wasser an der Haut abperlte tat einfach gut. Mike nahm mich in den Arm und küsste mich. Ich fuhr mit den Fingerspitzen an seinen Armen entlang. "Ich liebe dich!" nuschelte ich und küsste seinen Hals. "Ich liebe dich auch!" Er griff hinter mich und nahm die Shampooflasche. "Babe, kann ich dir mal die Haare waschen?" fragte Mike und grinste. "Klar doch!" Es war verdammt seltsam, aber irgendwie gut. Nach dem Duschen, zogen wir uns an und gingen dann runter um was zu essen. "Schatz, ich bring dich heute Abend nach Hause, oder willst du schon früher?" "Ist mir egal, aber so um 17h wäre gut, können wir dann noch zu meiner Mom, wegen  Kitty!?" "Natürlich!" Ich setzte mich auf seinen Schoß, legte die Arme in seinen Nacken und küsste ihn. Ich half Mike beim machen der Wäsche und danach guckten wir nen Film. Um 17h fuhren wir zu meiner Mom, sie freute sich riesig Mike zu sehen und hätte uns am liebsten noch zum Abendessen eingeladen, doch wir lehnten höflich ab, denn ich wollte nach hause und Mike bestimmt auch, denn wir brauchten beide mal wieder was Zeit für uns. Als wir bei mir hielten, stieg Mike schnell aus und öffnete mir die Tür. "Danke!" sagte ich und gab ihm einen Kuss auf die Wange. Er lächelte verlegen und holte dann meine Koffer. "Ich trag die selber!" "Nee, du hast doch den Transportkäfig und außerdem, warum fahr ich dich nach hause, wenn ich noch nicht mal, dass für dich machen soll!" "Okay, mach was du willst!" Er nahm meine Koffer und folgte mir dann zur Tür, ich schloss die Haustür auf und er folgte mir in den 2 Stock zu meiner Wohnung. Er stellte die Koffer ab und sah sich um. Ich ließ Kitty aus ihrem Käfig und gab ihr schnell was zu Fressen und zu Trinken. "Danke, ist super lieb von dir, das du mich nach hause gebracht hast!" "Das war doch selbstverständlich!" Er beugte sich runter und küsste mich. "Ich werde dich vermissen!" sagte ich und er drückte mich an sich. "Ich dich auch, aber wir halten das durch und außerdem bin ich ja noch nicht weg, sind ja noch knapp 1 ½  Wochen. "Ich weiß aber trotzdem!" "Babe, du weißt ich will dich am liebsten gar nicht los lassen oder dich auch nur vermissen müssen aber es geht leider nicht anders!" Ich nickte stumm und roch an seiner Haut. "Mike, tust du mir einen Gefallen?" "Klar, was möchtest du?" "Wenn du fährst, lässt du mir dann nen getragenes Shirt von dir hier?" "Sicher, du kannst so viele haben wie du willst!" "Danke, sonst vermiss ich dich noch mehr!" Ein Lächeln spielte um seine Lippen und ich küsste ihn. "Schatz, ich geh dann mal!" "Okay, wir sehen uns!" "Sicher, mein Engel!" "Ich bring dich noch zum Auto!" Wir gingen runter zum Auto. "Ich liebe dich!" sagte ich und er strich mir eine Harrsträhne aus dem Gesicht. "Ich liebe dich auch!" Er küsste mich und mir lief eine Gänsehaut über. "Bye!" Er stieg ins Auto und startete den Motor. "Bye und Babe ich ruf dich an!" Ich nickte und winkte ihm, doch er stieg noch mal aus um mich zu küssen. "Jetzt fahr du Chaot!" "Ist ja gut, ich wusste doch das du mich loswerden willst!" "Ja ganz genau!" Er grinste und fuhr dann los. Ich ging hoch in meine Wohnung und räumte erstmal meinen Koffer aus. Irgendwie fühlte ich mich einsam, obwohl meine kleine süße Kitty-Cat bei mir war. Ich legte mich auf die Couch und Kitty rollte sich auf meinem Bauch zusammen. Man, ich vermisste Mike, obwohl er gerade Mal 1stunde weg war, na ja aber das war immer so, wenn wir lange Zeit mit einander verbracht hatten. Ich schaltete den Fernseher ein und guckte irgend so ne Schnulze um mich einigermaßen abzulenken. Wenn ich es jetzt kaum aus hielt, wenn er nicht bei mir war, wie würde das dann erst sein, wenn er in New York war? Man sagt ja angeblich steigert Sehnsucht die Zuneigung, dann war unsere Zuneigung ja unvorstellbar groß, wer diesen Scheiß bloß gesagt hatte? Mich zerriss die Sehnsucht und machte mich vollkommen fertig, ich hasste es meinen Freund nicht bei mir zu haben aber wenn es nicht anders ging. Ich ging gegen 22h ins Bett, da ich morgen früh raus musste um pünktlich im Salon zu sein. War ich dran mit öffnen oder Robin? Na ja, eigentlich sie, ich war ja gar nicht da gewesen.
Gegen 6 stand ich auf und ging erstmal duschen, dann stylte ich mich, denn in einem Kosmetiksalon muss man ja, wie meine Chefin immer sagte, hübsch aussehen, damit die Kundinnen sich auch wohl fühlten. Ich fütterte Kitty und spielte dann noch mit ihr, damit sie sich nicht allzu alleine fühlte, bis ich wieder kam. Schnell nahm ich ihr noch einen Apfel, bevor ich zur U-Bahn ging. Ich musste damit 30 Minuten fahren, voll ätzend aber mit dem Auto hätte ich eh keinen Parkplatz gefunden. Es war 10 als ich beim Salon ankam. Robin war schon da und wischte einmal feucht durch. "Morgen!" sagte ich fröhlich und versuchte nichts dreckig zumachen. "Hi, wie waren deine freien Tage?" "Super, echt schön!" "Warst du mit deinem Freund weg?" "Ja!" sagte ich und konnte mir das Grinsen nicht verkneifen. "Carry, sag nichts ich denk mir den Rest!" "Okay! Haben wir heute Termine?" "Klar guck doch mal!" "Da steht nichts!" "Mensch Carry, das ist die Seite von gestern, Sonntag erinnerst du dich?!" "Oh!" Ich blätterte um und mich traf fast der Schlag über 20 Termine. "Wie ich sehe, findest du das genauso scheiße wie ich und wenn ich dir jetzt sage, dass das fast die ganze Woche so ist, kriegst du bestimmt nen Anfall!" sagte Robin und wandte sich lieber wieder ihrem Besen zu "Ja, dass kann man so sagen!" Das hieß ich konnte die ganze Woche von 10 - 19 oder sogar manchmal bis 21h arbeiten. "Ach ja, Morgan kommt was später sie hat noch nen Termin und wir sollen ohne sie anfangen!" "Das kriegen wir hin!" sagte ich und brachte meine Sachen nach hinten. Ich liebte meinen Job aber manchmal spannte Morgan uns ganz schön ein, immerhin bekamen wir dafür mehr Kohle, sonst hätte ich da nicht mitgemacht! Gegen 20h kam ich aus dem Laden, da ich noch mit Morgan, meiner Chefin, gesprochen hatte, weil ich Mike morgens zum Flughafen bringen wollte, wenn nach New York fliegt und vielleicht etwas zu spät kommen würde an dem Tag, aber sie hatte Verständnis,  da sie meinte es sei schon schwer genug für mich so oft von ihm getrennt zu sein. Ich versuchte Mike anzurufen, doch ging nur die Mailbox ran und zuhause der Anrufbeantworter. Na toll, da wollte ich ihn mal anrufen und dann war der nicht da und hatte auch noch sein Handy aus. Chaz', Brad's und Joe's Handys waren ebenfalls aus, das konnte nur heißen, dass sie noch im Studio waren. Aber da jetzt noch hin zufahren, hatte ich einfach keine Lust mehr.
Die nächsten 3 Tage hörte ich so gut wie nichts von Mike, nur einmal hatte er angerufen, musste dann aber nach 5 Minuten wieder auflegen. Ich hielt das nicht mehr aus, er fehlte mir so sehr. Es war Donnerstagabend und ich saß auf der Couch. Ich nahm das Telefon und rief ihn an.
"Hi!" sagte ich als er ran ging, wow er war mal zuhause.
"Hi Schatz, wie geht's?"
"Na ja geht so und dir?"
"Gut, aber warum geht's dir nicht so gut?"
"Ich vermisse dich!"
"Ich dich doch auch, na ja, aber weißt du wir haben voll viel Stress!"
"Klar, dass versteh ich doch, aber kann ich jetzt vielleicht zu dir kommen, ich muss dir was sagen!?"
"Natürlich, du musst doch nicht fragen!"
"Du warst ja in den letzten Tagen kaum zuhause!"
"Soll ich dich abholen kommen?"
"Nein, ich komm mit meinem Auto, falls es anspringt sonst nehm ich mir nen Taxi!"
"Babe, wann kann ich dir endlich nen neues Auto schenken, dein alter VW ist doch na ja, wie soll ich sagen, hm Schrott!"
"Meinst du, ich liebe dieses Auto, das war mein erstes!"
"Ja, aber das muss es doch nicht für immer sein!"
"Schon, aber wir sehen uns gleich!"
"Ich liebe dich, bis gleich!"
"Ich liebe dich auch, Bye!" Ich legte auf, zog mich um, verabschiedete mich von Kitty und ging dann zu meinem Auto. Gott sei dank sprang er an, was Mike gegen ihn hatte? Ich fand mein Auto echt cool. Nach einer Viertelstündigen Fahrt, kam ich bei Mike an. Endlich, jetzt würde ich es ihm sagen, hoffentlich freute er sich auch. Ich klingelte und er öffnete mir mit einem riesigen Grinsen. "Schatz!" sagte er, hob mich hoch und küsste mich. "Oh man, ich hab dich vermisst!" sagte ich und legte meine Arme in seinen Nacken. "Und ich dich erst!" Wir gingen rein und setzten uns aufs Sofa. Ich kuschelte mich an ihn und genoss es einfach bei ihm zu sein. "Babe, was wolltest du mir sagen?" fragte Mike und kraulte mich. "Na ja, weißt du, ich halt das nicht mehr aus, dich nicht zu sehen!" Er sah mich nach dem Motto an: >Willst du das ich die Musik zurück steckeIch legte mich neben ihn auf den kalten Boden und sah ihn an. Er drehte sich zu mir und strich mir eine Strähne aus dem Gesicht. "Ich liebe dich!" sagte er noch leicht außer Atem. "Ich liebe dich auch!" Seine Lippen suchten immer wieder meine. Ich setzte mich auf, nahm sein Shirt und zog es mir über. "Willst du schlafen gehen?" fragte er und umarmte mich von hinten. "Na ja, nicht direkt aber ins Bett schon!" Er grinste, stand auf, reichte mir die Hand und zog mich hoch. "Danke!" Ich küsste ihn und ging dann hoch. Er hob unsere Klamotten auf und folgte mir nach Oben. Wir legten uns ins Bett und kuschelten noch was. "Mike, wann musst du morgen aufstehen?" "Gegen 7 oder 8, mal sehen!" "Ich um 7, ich schaff das sonst nicht!" "Babe, ich fahr dich!" "Danke, das musst du nicht!" "Doch, natürlich, ich fahr dann einfach danach ins Studio!" "Okay, ich steh trotzdem um 7 auf, soll ich dich dann wecken oder noch schlafen lassen?" "Weck mich!" "Okay!" Ich küsste ihn und strich mit den Fingerspitzen über seinen Bauch. Er knipste das Licht aus und zog die Decke über uns. Ich kuschelte mich an ihn und er legte seinen Arm um mich. "Schlaf gut!" sagte ich leise und küsste ihn. "Du auch und träum' schön!" Ich seufzte und roch an seiner Haut.
Dieser scheiß Wecker, warum musste der jetzt piepsen. "Babe, kannst du den nicht ausstellen?" nuschelte Mike und vergrub den Kopf im Kissen. "Doch warte!" Ich machte den Wecker aus und setzte mich dann hin. "Mike willst du noch was schlafen?" fragte ich und küsste seine Schulter. "Ja, weck mich gleich!" "Klar!" Ich wuschelte ihm durchs Haar und ging dann ins Bad. Er war einfach zu süß. Ich duschte schnell und weckte dann Mike, der nur widerwillig anstallten machte auf zustehen. "Jetzt steh schon auf!" "Ja!" stöhnte er und drehte sich rum. Ich zog mir Unterwäsche, einen Knielangen Rock und ne Bluse an. Ich schminkte mich und machte mir die Haare. "Morgen!" sagte Mike und kam verschlafen ins Bad. "Morgen!" Ich gab ihm einen Kuss und ging dann runter. Ich kochte Kaffee und machte mir einen Beagle. Ich spielte mit Kitty, bis Mike runter kam, na ja immer hin war komplett fertig. "Schatz, wann müssen wir fahren?" "In ner Viertelstunde!" "Okay, dann kann ich ja noch Frühstücken!" "Ja!" Ich ging mit ihm in die Küche und setzte mich auf die Theke. Er nahm sich einen Kaffee und machte sich ne Schüssel Cornflakes. "Mike, wenn ich aufstehen muss, lass ich dich einfach schlafen, okay?" "Nee, weck mich ruhig!" "Hab ich versucht aber du wolltest weiter schlafen! Ist doch nicht schlimm!" "Mach was tu möchtest!" Ich zog ihn zu mir und küsste ihn. Ich ging hoch und putzte mir die Zähne, danach fuhr Mike mich zum Salon. Er stieg mit aus. "Wir sehen uns dann heute Abend, mein Engel!" sagte er, nahm mein Gesicht in seine Hände und küsste mich. "Ich werd dich vermissen!" "Ich dich auch, aber jetzt gibt es doch was positives wir sehen uns jeden Abend, soll ich dich abholen?" "Das wäre super lieb von dir, ich ruf dich später an, wann ich frei hab!" Er nickte und ich küsste ihn noch mal. "Bis später!"  "Ja Bye!" Ich ging in den Salon und Robin grinste mich an, doch ich sah sie an und deutete ihr an, dass sie sich den Kommentar sparen sollte. "Weißt du bis, wann wir arbeiten müssen?" "Ähm um 18h 30 ist der letzte der Termin, das hieße gegen 19h!" "Okay, danke!" Ich brachte meine Sachen nach hinten. "Warum?" "Weil Mike mich abholen will!" "Ah!" Ich zuckte mit den Schultern und stellte mich dann hinter die Theke. Der Tag war verdammt stressig, Morgan ließ sich kaum blicken, da Robin und ich ja schon Ausgebildet waren und beide alles konnten, schien sie sich überlegt zu haben, kaum noch auf zukreuzen aber was sollte es. Ich war fast fertig, mit der letzten Kundin, als mir jemand die Hände vor die Augen legte. "Mike?" Ich drehte mich rum und spürte seine Lippen auf meinen, er schob sanft seine Zunge in meinen Mund. "Wann bist du fertig?" "In 10Minuten, wartest du?" "Klar, ich setzt mich dahin!" sagte er und deutete auf einen freien Platz. "Ja, mach!" Ich beeilte mich etwas und verschwand dann schnell mit ihm, nach dem er gekommen war hatte ich einfach keinen Kopf mehr gehabt. Als wir zuhause waren, gingen wir zusammen baden und Mike erzählte mir von seinem Tag. Die Jungs hatten echt viel Stress und na ja, das kleine Detail, dass Chaz und Phoebe zusammen waren verriet er mir auch. Ich fand es nur etwas seltsam, dass Phebs es mir nicht selbst gesagt hatte, sonst meldete sie sich mindestens 4 Mal in der Woche, aber ich glaube es lag an mir sich zu melden. Immerhin wusste ich es, wenn auch wahrscheinlich als Letzte. Ich freute mich wirklich für sie, und ich hoffte, dass das die perfekte Beziehung war, die sie immer hatte haben wollen. Nach dem Baden ließ Mike was vom Japaner kommen, da wir beide keine Lust mehr hatten auch nur noch einen Finger zu rühren. Gegen 23h gingen wir dann schlafen, denn hätte ich noch länger wach bleiben müssen, hätte ich mir wahrscheinlich nen Strick genommen.
Sonntag halfen die Jungs Mike und mir beim transportieren meiner Sachen, nur auf meine Möbel musste ich noch was warten. Es hatte echt Spaß gemacht, da die Jungs eigentlich nur  scheiße machten, Brad ließ sogar einen Karton fallen, wo Parfüme und Bilderrahmen drin waren, na ja einiges war kaputt gegangen, aber wenigstens hatte er sich entschuldigt und das noch gleich 10Mal. Ich fand das süß, nur Mike nicht, denn er hatte keine Lust den ganzen Tag, zwischen meiner Wohnung und seinem haus hin und her zu fahren. Phoebe hatte keine Zeit gehabt zu helfen, sie war bei ihren Eltern in Rocky Beach. Als ich Sonntagabend mit Mike im Bett lag, wurde mir klar, dass er Mittwoch nach New York fliegen würde. Doch im Moment wollte ich es einfach nur genießen ihn bei mir zu haben. Montag und Dienstag gingen einfach viel zu schnell rum, aber das war ja immer so, wenn der Abschied näher rückte, den man unbedingt verhindern wollte, war er noch schneller da.
"Babe, steh auf, wir müssen zum Flughafen!" sagte Mike und küsste mich wach. "Ja, ist gut!" Ist stand langsam auf und schlurfte ins Bad. Super in 2 Stunden, war mein Freund auf dem Weg an die Ostküste. Ich duschte und machte mich fertig. Mikes Koffer standen unten an der Tür und seine Jacke lag schon da. Na toll, ich freute mich ja so dermaßen. "Babe?" "Ja!" "Weißt du wo meine Dunkelblaue Baggy ist?" "Ja, hier!" sagte ich und holte sie von der Heizung im Bad. "Danke, was würde ich bloß ohne dich machen!" "Keine Ahnung!" sagte ich und zuckte mit den Schultern. Der Blick auf die Uhr verriet mir, dass wir gleich 9 hatten und um halb zehn mussten wir fahren, da die Jungs den Flieger um halb elf nehmen mussten. Ich nahm mir einen Kaffee und lehnte mich gegen die Theke. Mikes Handy klingelte und ich hörte ganz leise Robs Stimme. "Nee, du Carry, fährt mich.okay, bis gleich!" "Was wollte er?" "Na ja, ob ich ihn mitnehmen könnte, aber ich wollte noch mit dir alleine sein!" "Du bist so süß!" sagte ich und gab ihm einen Kuss auf die Wange. Ich nahm meine Sachen und ging mit ihm zum Auto, da er mir noch was erklären musste. Oh man, diese ganze Technik, wer braucht so was? "Nehmen wir den Hummer oder den Mercedes?" "Was ist leichter zu fahren?" "Na ja, der Mercedes ist kleiner!" "Also der, da brauch ich nicht lange zu überlegen!" sagte ich und ging schleunigst weg vom Hummer. Ich mochte dieses Auto nicht, zu viel Blech und nichts dahinter. Mike holte seine Koffer und öffnete das Garagentor. "Schatz willst du zum Flughafen fahren oder soll ich?" "Du, ich bin noch zu müde!" "Okay!" Er öffnete mir die Tür und grinste mich an. "Danke!" sagte ich leise und hoffte das jetzt irgendwas passierte, das er nicht fliegen würde. Er fuhr los und während der Fahrt sagten wir kein Wort, ich war einfach zu deprimiert. "Was ist los Carry?" "Nichts, wie gesagt ich bin müde!" Ich kramte meine Sonnenbrille raus, obwohl das nicht nötig war, aber ich wollte nicht, dass er sah, dass ich gleich anfangen würde zu heulen. "Ach so!" Er legte seine Hand auf meine Knie und streichelte darüber. Gott sei Dank schien die Sonne einigermaßen, so das es nicht allzu dumm aussah. Als wir am Flughafen waren, gab Mike mir zu erst den Schlüssel fürs Haus und für den Wagen, dann holte er sich so nen Gepäckwagen. Ich sah von weitem Brad, Joe und Phoenix, sie standen vor der Lounge. Mike gab schnell sein Gepäck auf, nahm dann seinen Rucksack,  legte den Arm um mich und wir gingen zu den Jungs. "Morgen!" gähnte Brad und streckte sich. "Hast du nicht gut geschlafen?" fragte ich und sah, das Linsay neben Phoenix stand. Sie lächelte mich an, doch ich erwiderte es nicht und wandte mich wieder Brad zu. "Doch aber viel zu kurz!" "Ach so!" "Morgen!" sagte Phoebe happy und umarmte mich. Chester sah nicht gerade gut aus, total abgegessen, trotzdem lächelte er unentwegt. Wieso war Phebs nicht traurig, oder vertuschte sie es nur, damit Chaz nicht auch traurig wurde?! Das sah ihr schon ähnlicher, sie tat eigentlich immer so als ob es ihr gut ging, aber ich wusste wenn es ihr scheiße ging. "Wenn Rob nicht gleich kommt, verpassen wir, äh ich meine verpasst er den Flieger!" sagte Joe und wir fingen an zu lachen. Rob kam auf uns zu und grinste. "Sorry, aber ich stand im Stau!" "Ja, ja!" grinste Chaz und nahm Phoebe in den Arm. Ich hörte einen Aufschrei und drehte mich schlagartig um, ein hysterisches Mädchen kam auf uns zu gerannt. "Oh mein, Gott, ihr seid es wirklich!" schrie sie und Brad starrte sie mit offenem Mund an, aber nicht weil er sie geil fand, sondern eher, weil er noch total verpennt war und einfach nicht raffte, dass das ein Fan war. "Hi ich bin Jen, und euer größter Fan!" "Hi!" sagten die Jungs freundlich und umarmten sie alle. "Wusstest du, dass wir hier sind?" fragte Mike und nahm meine Hand. "Nein, das war Zufall, ich fliege mit meinen Eltern nach Oklahoma zu meinen Großeltern, weil wir die seit 3 Jahren nicht mehr gesehen haben, weil meine Eltern mit ihnen Streit hatten!" Ich sah Mike an, dass er nicht gleich ihre halbe Lebensgeschichte hören wollte. "Kann ich Autogramme haben?" "Klar!" Sie zog einen Stift und ihre CD und ein Shirt aus dem Rucksack, die Jungs unterschrieben schnell und verabschiedeten sich höflich. Als sie aus sichtweite war, stöhnte Rob genervt. "Man noch nicht mal morgens am Flughafen, hat man seine Ruhe!" "Ach komm, die war doch nett und nicht so aufdringlich!" sagte Linsay und Brad, Joe und Mike fingen laut und hämisch an zulachen. "Ich find das scheiße, wenn die so kreischend ankommen, als wären wir sonst wer. Die können doch ganz normal mit uns reden!" sagte Joe und steckte sich nen Kaugummi in den Mund. "Oh sorry, will einer?" fragte er und hielt uns die Packung hin. "Nee, lass mal!" sagte Mike und in dem Moment wurde ihr Flug aus gerufen. Ich umarmte alle und dann war Mike dran. "Babe, ich werde dich vermissen!" sagte er und küsste mich. "Ich dich auch!" Ich merkte wie eine Träne den Weg über meine Wange fand. Mike nahm mir die Sonnenbrille ab. "Bitte fang nicht an zu weinen!" "Zu spät!" Er nahm mich in den Arm und strich mir über den Kopf. "Ich ruf dich ganz oft an!" Ich nickte und sah ihn an. "Ich liebe dich!" sagte ich leise und er wischte meine Tränen weg. "Ich liebe dich auch, mein hübscher Engel!" "Mike komm, wir müssen!" rief Phoenix und ging zur Stewardess. "Wir sehen uns!" sagte er und gab mir noch einen letzten Kuss, bevor er verschwand. Phoebe kam auf mich zu und nahm mich in den Arm. "Carry, wein doch nicht!" Ich nickte stumm und versuchte mich einigermaßen zu fangen. Ich sah sie an, sie hatte nicht geweint. "Bist du nicht traurig?" fragte ich und nahm das Taschentuch, was sie mir gab dankend an. "Doch, sogar sehr aber was bringt es ihm und mir, wenn wir heulend hier stehen und uns nicht los lassen können, dann wird es doch nur noch schwerer und der Monat wird bestimmt nicht so schlimm, weißt du ich hab nen Praktikanten im Studio, ich muss 2 Tage auf ne Fortbildung für Brandings und du bist da, also ich mein ich vermiss ihn schon aber mit so ner Ablenkung wird das schon hinhauen!" "Stimmt, ich hab auch viel zu tun, aber trotzdem vermiss ich ihn!" "Das ist doch klar, du liebst den Typ und willst ihn bei dir haben. Mir geht's genauso, aber was sein muss, muss nun mal sein!" "Ich weiß, nur manchmal verfluche ich es!" Sie nickte und ging mit mir zum Parkplatz. "Carry, lass den Kopf nicht hängen und wir treffen uns heute Abend, essen was und gucken nen Film, right?" "Okay!" "Ich komm dann zu dir, so gegen 20h, ist das okay?" "Klar, falls ich was später fertig bin im Salon, ruf ich dich an!" "Mach das, Bye!" Ich umarmte sie und stieg in Mikes Auto. Ich fuhr zum Salon und war ne knappe Stunde zu spät, aber Morgan war heute echt gut drauf und ließ uns sogar schon um 18h gehen. Robin freute sich wie ein Schnitzel darüber aber ich hatte gehofft mich in Arbeit stürzen zu können. Als ich ins Auto stieg, fiel mir auf das es hier verdammt nach Mike roch, also eher nach CK1, das benutzte er manchmal. Als ich zuhause war, räumte ich schnell das Wohnzimmer auf, denn hier lagen überall Mikes Klamotten und Songtexte. Phoebe stand punkt Acht auf der Matte, mit einer DVD in der einen und einer riesigen Packung Eis in der andren Hand. "Hi!" grinste sie und umarmte mich, ich nahm mir das Eis ab und brachte es in die Küche. Sie folgte mir und setzte sich auf die Theke. "Ich finds cool, dass ihr zusammen wohnt!" "Ja, war besser dass ich es mir anders überlegt hab!" "Warum eigentlich?" "Na ja, wir haben uns kaum gesehen, ich hab ihn total vermisst, so ist mir halt klar geworden, wenn ich bei ihm wohnen würde könnte ich ihn viel öfter sehen!" "Ich versteh dich!" "Welchen Film hast du mitgebracht?" "Meet the Parents!" "Cool, der ist total lustig!" "Ich weiß, Ben Stiller ist einfach klasse!" "Sollen wir erst was Normales essen und dann Süßkram?" "Ja, okay!" Wir machten uns Sandwichs und setzten uns in Wohnzimmer. Der Film war einfach nur lustig, das lenkte echt gut ab. Gegen 23h fuhr Phoebe dann nach hause und ich legte mich schlafen, denn irgendwie war ich total kaputt.
Die ersten 2 Wochen vergingen so langsam, das es mir wie 3 Monate vorkam. Mike und ich telefonierten jeden 2ten oder 3ten Tag, aber auch nicht zulange, da sie kaum Zeit hatten. Sie waren voll im Stress, denn Chester war krank und konnte nicht gerade gut singen, er hatte noch nicht mal alle seine Parts aufnehmen können bevor sie nach New York geflogen waren.
Es war Anfang Dezember und überall sah es langsam Weihnachtlich aus. Ich schlug die Augen auf, da mir wieder total schlecht war, wie seit ein paar Tagen. Ich rannte ins Bad und übergab mich erstmal. Man, das war so widerlich, ich wusste noch nicht mal, warum mir dauernd so schlecht wurde. Ich wartete jetzt schon seit 5 Tagen auf meine Tage, das konnte doch nicht.nein, das durfte einfach nicht sein. Ich rief Morgan an und meldete mich krank, denn ich fühlte mich schlecht. Ich zog mich an und fuhr dann erstmal zur Apotheke um mir einen Schwangerschaftstest zukaufen. Als ich zuhause war, trank ich erstmal ne halbe Flasche Wasser, denn ich musste absolut nicht aufs Klo. Kitty spürte, das was nicht stimmte und rollte sich auf meinem Schoß zusammen und schnurrte, das beruhigte mich irgendwie. Nachdem ich den Test gemacht hatte, musste ich fünf Minuten warten. Man, die vergingen im Schneckentempo. Ich lief im Wohnzimmer auf und ab, jetzt viel mir auf das ich zitterte. Die Uhr, die ich mir gestellt hatte klingelte, das hieß die fünf Minuten waren um. Ich wollte gar nicht drauf gucken aber die Neugierde siegte. Und natürlich war der Test positiv, wie konnte ich es auch anders sein. Phoebe würde jetzt sagen, dass ich noch einen machen sollte, da die Dinger auch nicht immer zuverlässig waren, aber ich fuhr lieber zu meiner Frauenärztin um 100%tig sicher sein zu können. Ich rief sie an und ließ mir einen Termin für 12h geben. Am liebsten hätte ich Phoebe mitgenommen, aber sie musste Arbeiten, das hatte sie mir gestern erzählt. Als ich bei meiner Ärztin war, wurde ich richtig hibbelig, in so einer Lage war ich noch nie gewesen. "Miss Hayes, sie sind dran!" sagte die Arzthelferin und ich folgte ihr ins Sprechzimmer. "So, die Frau Doktor kommt dann gleich zu ihnen!" Ich nickte und sah aus dem Fenster, als die Tür auf ging und Dr. Danes rein kam. "Hallo Carry, wie geht's ihnen!" "Na ja, geht so und ihnen?" "Danke gut. Weswegen sind sie hier, die Kontrolluntersuchung wäre doch erst in 4 Monaten fällig!" "Ich weiß aber ich glaub ich bin Schwanger!" sagte ich leise und sah auf meine Knie. "Legen sie sich bitte da hin!" "Ja!" Nach der Untersuchung, musste ich noch eine Urinprobe abgeben. Oh man, diese Ungewissheit machte mich richtig verrückt. "In Fünf Minuten haben wir das Ergebnis!" sagte die Ärztin und schrieb etwas in meine Akte. Die Arzthelferin kam rein und brachte ein Blatt. Dr. Danes sah das Blatt aufmerksam durch und lächelte mich an.
 "Carry, ich darf ihnen gratulieren, sie sind Schwanger!" Das Lächeln konnte ich nicht erwidern und sah sie nur fassungslos an. "Ist alles in Ordnung mit ihnen?" "Klar, warum auch nicht!" sagte ich trocken und warf einen Blick auf das Blatt. "Freuen sie sich denn nicht!" "Doch natürlich, ich bin nur so glücklich und überwältigt." "Soll ich noch einen Ultraschall machen, man kann zwar noch nicht erkennen aber ich könnte ihnen dann alles genau erklären!" "Okay!" "Dann legen sie sich bitte noch mal da hin!" Ich nickte und legte mich auf diese Liege. Ich schob meinen Pulli hoch und die Ärztin schmierte dieses Gel auf meinen Bauch. Sie zeigte mir alles, wie es sich entwickeln würde und so. Oh man, das machte mir irgendwie Angst. Danach setzten wir uns wieder an den Tisch und sie gab mir noch ein paar Informationen. "Also kommen sie Anfang Januar noch mal vorbei, aber falls was ist jeder Zeit. Sie haben ja auch meine Privatnummer, da können sie mich Tag und Nacht erreichen, egal wann, wenn sie fragen haben, einfach durchklingeln." "Danke!" Ich gab ihr die Hand und als ich aus der Praxis raus war fiel mir Mike ein, was würde er dazu sagen und schon merkte ich wie ich anfing zu weinen, ich zitterte am ganzen Körper. Ich wollte nicht nach hause, also fuhr ich zu Phoebe. Unterwegs hätte ich fast einen Unfall gebaut, weil ich mich kaum konzentrieren konnte. Ich stieg aus dem Auto, ohne auch nur wirklich darauf geachtet zuhaben ob ich richtig geparkt hatte und rannte in den Laden. Alle Kunden starrten mich schief an, war ja auch kein Wunder, denn ich musste schrecklich aussehen, total verheult. "Ist Phoebe unten?" fragte ich den Praktikanten, dieser nickte nur. Ich wollte gerade die Treppe runter eilen als er mir nach rief. "Miss sie dürfen da nicht runter!" "Ach halt doch die Klappe!" sagte ich gereizt und sah Phebs schon, sie sprach gerade mit einem Typ über das Tattoo was er sich stechen lassen wollte. "Phoebe!" sagte ich und ging zu ihr. "Carry, was ist los? Sorry, ich bin gleich wieder bei dir!" sagte sie zu dem Typ und nahm mich in den Arm. "Was ist?" Ich machte den Mund auf um was zusagen, aber die Worte kamen einfach nicht raus. Sie legte den Arm um mich und ging mit mir zu einem Stuhl. "Jetzt sag schon, was ist los!" "Also, ich war gerade beim Arzt und der hat mir gesagt, das. das.das ich Schwanger bin!" "Von Mike?" "Von wem denn sonst?!" "Na ja, du bist ihm doch fremdgegangen, vielleicht war es der Kerl?!" "Nein, ich hatte doch danach meine Tage und außerdem hat der nen Kondom benutz und ich hab die Pille genommen!" "Hast du nicht verhütet?" Ich schüttelte den Kopf und wischte mir mit dem Ärmel die Tränen weg. "Mike macht das nicht von sich aus?" "Doch, aber wir haben es vergessen und ich find es auch selbst ohne schöner!" "Okay, dann hättest du aber die Pille nehmen müssen?" "Vergessen!" "Oh man Carry, du bist doch kein Teenie mehr, der in Sexualkunde in der Schule nicht richtig aufgepasst hat!" "Phoebe, kannst du das vielleicht mal sein lassen?" "Okay!" sagte sie und klag etwas säuerlich. "Was soll ich denn jetzt machen?" "Willst du das Kind?" "Klar, ich bring doch niemand um!" "Dann musst du es Mike sagen!" "Nein, dass kann ich nicht!" "Soll ich es ihm sagen?" "Nein auf keinen Fall!" "Chester?" "Nee.!" "Geheimhalten kannst du es nicht, irgendwann wir er es eh merken, wenn du nen Bauch kriegst, total widerlich Sachen isst, dann bestimmt!" "Ich weiß aber wie soll ich ihm das sagen?" "Nicht am Telefon, das ist zu unpersönlich und er könnte einfach auflegen, wenn es ihm zu viel wird. Warte bis er aus New York wieder kommt!" "Okay.!" "Carry, ich muss jetzt weiter arbeiten, sorry. Ich komm heute Abend zu dir, wenn ich fertig bin, dann reden wir weiter, okay?" Ich nickte und umarmte sie. "Sorry, tut mir leid!" sagte ich zu dem Typ und sah ihn entschuldigend an. "Macht doch nichts, Probleme gehen vor!" "Danke!" Ich gab ihm die Hand und fuhr dann nach Hause. Mike hatte auf den AB gesprochen, dass sie am 16. Dezember nachhause kommen würden und dass er sich morgen noch mal melden würde! Er war einfach zu süß aber trotzdem hatte ich schiss es ihm zusagen, weil ich ihn was das Thema Kinder anging einfach nicht einschätzen konnte. Später am Abend kam Phoebe vorbei, wir redeten noch was aber ich konnte einfach keinen klaren Kopf kriegen und war immer noch ziemlich fertig mit den Nerven. Ich freute mich wirklich auf das Kind, denn es war was ganz besonderes aber Mikes unvorhersagbare Reaktion machte mir Angst. Phoebe meinte, dass er das Kind bestimmt haben wollte, da er schon von Hochzeit gesprochen hatte, wir zusammen wohnten. Ich hoffte mal dass die Recht hatte.
Am nächsten Morgen fuhr ich zur Arbeit, obwohl ich mir die Seele aus dem Leib gekotzt hatte. Robin sah mich schief an, als ich in den 8 Stunden in denen ich arbeitete ungefähr 4 Mal aufs Klo ging, nur das ich gekotzt hatte, verschwieg ich. Als ich abends nach hause kam ließ ich mich erschöpft auf die Couch fallen, Kitty kam zu mir und rollte sich auf meinem Schoß zusammen. "Na meine Süß!" Ich kraulte sie hinter den Ohren und trank nen Schluck Coke. Ich war fertig mit der Welt und mir war absolut nichts eingefallen wie ich es Mike sagen sollte. Das Telefon klingelte und riss mich aus meinen Gedanken.
"Hallo?" fragte ich abwesend.
"Hi Babe!"
"Oh, Hi Mike!"
"Na, wie geht's dir?"
"Gut und dir?"
"Mir auch, hast du gestern den AB abgehört?"
"Nee, hab ich vergessen, was war denn?"
"Wir kommen 16 wieder, freust du dich schon?"
"Klar, kann es kaum erwarten!" Ich schlug mir mit der Hand gegen den Kopf, doch er hatte es auf den AB gesprochen und ich hatte ihn sogar abgehört, aber diese ganze Geschichte hatte es aus meinem Gedächtnis gestrichen.
"Ich freu mich auch schon, ich vermiss dich!" sagte er.
"Hm, ich dich auch!"
"Schatz hast du was?"
"Nein, ist alles okay, ich vermisse dich nur so wahnsinnig!"
"Wir sehen uns ja bald wieder sind ja nur noch 11 Tage!"
"Hm, 11 zu viel!"
"Ich weiß, dass das scheiße ist aber es geht leider nicht anders, ich hätte dich jetzt auch lieber bei mir!"
Ich seufzte und schubste Kitty von meinem Schoß, selbst jetzt, wo ich mit ihm telefonierte, konnte ich ihm nicht zu hören.
"Babe du weißt nicht wie gerne ich dich jetzt küssen würde!"
"Doch, weil ich dich auch gerne küssen würde!"
"Ich muss jetzt leider auflegen, weil wir jetzt weiter machen Andy ist wieder da!"
"Okay!"
"Ich ruf dich an!"
"Ja, ich liebe dich!"
"Ich liebe dich auch, bye!"
"Bye!" sagte ich leise und schmiss das Telefon neben mich auf die Couch. Ich hielt das einfach nicht aus ohne ihn. Doch schon klingelte es an der Tür, ich machte auf und eine grinsende Phoebe stand da. "Hi, ich wollte einfach mal nach dir sehen!" "Hi!" Wir gingen ins Wohnzimmer und sofort legte sich Kitty zu Phebs. Sie grinste mich an und ich wusste, dass sie eben mit Chester telefoniert hatte. "Die Jungs kommen am 16ten wieder!" sagte sie happy und spielte was mit Kitty. "Ich weiß!" "Hey, sei Happy, das dauert nicht mehr so lange!" "Wenn ich ehrlich sein soll, macht mich das auch nicht gerade froh, weil dann muss ich es ihm sagen, sonst ist es zu spät!" "Das packst du schon, ich mein ihr redet doch über alles!" "Hm, aber wenn du das Chester sagen müsstest, wärst du jetzt auch nicht gerade die glücklichste!" "Carry, lass mich dir eins sagen, ich würde gar nicht erst in diese Lage kommen, weil wir verhüten!" "Danke, musst du mich jetzt noch runter machen!" Ich zog die Knie an und legte den Kopf darauf. "So war das nicht gemeint, aber ich hätte auch schiss es ihm zu sagen, aber das ist normal!" "Echt?" "Klar, es sei denn ihr hättet das beabsichtig, aber wenn du dir solche Sorgen machst, dann rede doch mal mit deiner Mom, vielleicht kann die dir helfen!" "Sag mal spinnst du jetzt total? Die würde sofort Mike anrufen und durchs Haus tanzen!" "Quatsch!" "Doch, wenn ich's doch sage, die will ja sogar am liebsten, dass wir heiraten!" "Ich find deine Mom ist total süß. Ich mein, es gibt nicht viele Mütter die den Freund ihrer Tochter so gerne haben, das sie ihre Tochter ihm blind anvertrauen würden!" "Tja, leider hab ich so ne Mom!" "Ich fände das cool, meine Eltern wollten immer so nen Typ im Anzug für mich aber das ist nicht mein Typ und ich weiß würde ich ihnen Chaz vorstellen, würden sie zwar sagen, das er nett und höflich sei aber ganz und gar nicht ihren Vorstellungen entspreche und ich doch bitte mal einen anständigen jungen Mann mitbringen sollte. Weißt du was ich daraus gelernt habe?" "Nein!" sagte ich und zuckte mit den Achseln. "Das ich meine Freunde nie meinen Eltern vorstelle!" "Glück gehabt aber meine Eltern kennen Mike!" "Mag dein Dad ihn?" "Ja, die verstehen sich gut, sogar schon fast zu gut!" "Na ja, wenigstens hat er dann keine Schwierigkeiten deine Eltern von der Hochzeit zu überzeugen!" "Ja, immer hin!" Wir fingen an zu lachen, man ich hatte Phoebe schon echt lieb, was würde ich ohne sie machen. Wenn es mir schlecht ging heiterte sie mich immer wieder auf und sie hatte für alles eine Lösung parat. "Carry, soll ich heute bei dir bleiben?" "Klar!" "Hast du denn was zum schlafen?" "Ja, du kannst was von mir oder von Mike haben!" "Eher von dir, aber danke für das Angebot!" Ich grinste und wir gingen nach oben. Ich gab ihr ein Shirt von mir und zog mir selbst eins von Mike über. Es roch nicht mehr allzu stark nach ihm aber es beruhigte mich. "Wo soll ich schlafen?" fragte sie und sah sich in Mikes Schlafzimmer um. "Du kannst hier schlafen oder im Gästezimmer!" "Ach eigentlich ist mir das egal!" "Hier?" "Klar!" sagte sie, setzte sich aufs Bett und zog die Decke weg. "Phoebe, da sind keine Flecken!" "Ich wollte ja nur gucken, weil ich absolut nicht auf eingetrockneter Wichse schlafen will!" Ich zog die Augenbrauen hoch und legte mich hin. "Ist das deine oder Mikes Seite?" fragte sie und legte sich neben mich. "Seit er weg ist, lieg ich auf seiner Seite, weißt du das Kissen riecht nach ihm." "Schön zu wissen!" "Ja, sonst könnte ich nicht schlafen!" "Okay, gute Nacht Carry!" "Nacht!" Ich machte das Licht aus und schloss die Augen. Es war super lieb von Phebs, dass sie bei mir blieb. Was würde ich bloß ohne sie machen.

11 Tage, voller Kotzerei, Sorgen und Telefonaten später

Heute Mittag würden die Jungs wieder kommen. Ich freute mich so ihn wieder zu sehen. Ich hatte mir heute frei genommen, denn ich wollte ihn unbedingt abholen. Phoebe und ich trafen uns um 12h am Flughafen, obwohl die Jungs erst kurz vor 14h ankamen. Ich glaube irgendwie hatten wir schiss die zu verpassen. Es war gerade mal 8 als ich aufstand, ich ging duschen, machte mir die Haare. "Na, meine Süße, heute kommt Mike wieder!" sagte ich zu Kitty und hob sie im vorbei gehen hoch. Ich setzte sie in der Küche auf der Theke ab und machte mir eine Schale Cornflakes. Um halb 12 machte ich mich dann auf den Weg zum Flughafen. Ich sah Phoebe schon von weitem und so grinsend hatte ich sie noch nie gesehen. Sie rannte förmlich auf mich zu und nahm mich in den arm. "Hi!" sagte sie außer Atem. "Na, wie geht's?" "Super und euch zwei?" "Bis jetzt gut!" "Hey, das ist doch klasse!" "Weißt du wo die Jungs ankommen?" "Ja, so ungefähr. Chaz hat es mir gesagt!" Wir gingen erstmal in ein Café, es war sehr interessant die ganze Leute anzugucken da, da ein paar echt schräge Gestalten bei waren. "Weißt du schon, wie und wann du es Mike sagst?" "Mal sehen, heute auf keinen Fall, denn den Tag will ich ihm nicht versauen!" "Carry, so darfst du gar nicht denken! Aber ich glaube auch, das es besser ist, wenn du noch 2 Tage oder so wartest, dann kann er sich erstmal akklimatisieren!" "Ich weiß, vielleicht Freitag oder so!" "Das klingt doch schon mal gut! Die Rechnung bitte!" sagte sie zum Kellner gewandt und hielt ihm am Arm fest, dieser nickte höflich und zog dann ab. "Was machen wir jetzt?" "Uns vor das Gate setzten, an dem sie ankommen!" "Okay!" Nachdem wir bezahlt hatten, setzten wir uns vor den Ausgang. Die knapp 1 ½ Stunden, warten kamen uns vor wie die Ewigkeit, obwohl wir die ganze Zeit redeten, aber als dann ihr Flug aus gerufen wurde, sprangen wir auf, genau wie viele andere Leute. "Siehst du sie?" fragte Phoebe und Blicke wie hypnotisiert aufs Gate. "Nee, leider nicht!" "Aber so lange kann das nicht dauern!" "Glaubst du, Mike ist verdammt lahmarschig und wer weiß wann die ihre Koffer kriegen!" "Stimmt!" Wir sahen uns weiter die Leute an, die ihre Bekannten abholten. "Carry, da!" schrie Phoebe und war auf einmal wie eingefroren. Die Jungs kamen auf uns zu. "Mike!" ich rannte auf ihn zu und er ließ seine Sachen fallen, hob ich hoch und drehte sich im Kreis. Er ließ mich runter und drückte mich fest an sich. Ich warf einen Blick über seine Schulter und sah das Chaz und Phebs mit Küssen beschäftigt waren, echt süß. "Babe, wie geht's dir?" fragte Mike, hielt mich ein Stück von sich weg und betrachtete mich von oben bis unten. "Gut und dir?" "Viel besser, jetzt wo ich dich wieder bei mir habe!" Ich stellte mich auf die Zehenspitzen und küsste ihn. Es war so schön wieder seine Lippen zu spüren, dass meine Knie doch glatt weich wurden und weg knickten. Mike hielt mich fest und sah mich fragend an. "Was ist?" "Ich bin nur so froh, dass du wieder da bist!" Er lächelte mich an und küsste mich wieder. Joe räusperte sich und ich löste mich aus dem Kuss. "Könnten wir vielleicht gehen?" fragte er und grinste. "Natürlich!" Mike nahm seine Sachen und wir gingen alle zusammen raus vor den Flughafen. "Babe, wir nehmen Brad und Joe mit, okay?" "Klar, aber ich muss doch nicht wieder fahren, denn ich komm mit diesen Autos echt nicht klar!" "Nee, ich fahr schon!" "Danke!" Ich gab ihm einen Kuss und verabschiedete mich von den anderen. Die drei packten ihre Sachen in den Kofferraum und schon ging es los. Mike erzählte mir was sie alles gemacht hatten, wie der Flug war und wie cool es war mit Andy Wallace zu arbeiten, obwohl ich das schon wusste, denn das hatte er mir auch erzählt, als sie wegen Hybrid Theory in New York gewesen waren, aber zu dem Zeitpunkt waren wir nur Freunde gewesen. Wir setzten Joe und Brad ab und fuhren dann endlich nach hause. Er trug seine Sachen rein und nahm sich erst mal was Kaltes zu trinken aus dem Kühlschrank. "Man bin ich froh, wieder zuhause zu sein!" "Ich bin auch froh, dass du wieder bei mir bist!" sagte ich und lehnte mich gegen ihn. Er roch an meinen Haaren, schob sie zur Seite und küsste meinen Hals. Ich drehte mich rum und gab ihm einen Kuss. "Na!" Kitty, war auf die Theke geklettert und sah uns an. "Ah, da bist du ja, ich dachte du begrüßt mich gar nicht!" grinste Mike und hob Kitty hoch, sie leckte ihm über die Nasenspitze und er kraulte sie. "Ihr seid echt ein süßes Paar!" sagte ich und legte den Kopf schief. "Ja, find ich auch!" Er setzte sie wieder ab und legte den Arm um mich. "Was machen wir denn jetzt?" "Egal, hauptsache du bist bei mir und lässt mich nicht los!" "Babe, das hättest du mir nicht sagen brauchen, denn ich will dich gar nicht los lassen!" Er beugte sich ein Stück runter und küsste mich, sanft schob er seine Zunge in meinen Mund. Doch in dem Moment wurde mir schlecht. Ich stieß ihn weg und rannte ins Bad. Scheiße, wieso jetzt? Das konnte doch einfach nicht angehen. Nachdem ich mich übergeben hatte, spülte ich mir den Mund aus und setzte mich dann auf den Boden. Mist, das hatte ich total vergessen, so würde er doch sofort merken, dass ich schwanger war. Wieso musste ich diese scheiß Übelkeit schon im 2ten Monat bekommen, ne Freundin von mir hatte die erst im 4 bekommen?! "Carry, ist alles okay?" fragte er und klopfte. "Ja, ich hab wahrscheinlich nur was Falsches gegessen!" "Kann ich reinkommen?" "Klar!" Er öffnete langsam die Tür und lächelte mich an. Er setzte sich neben mich und nahm mich in den Arm. "Sorry, so versau ich dir deinen ersten Tag!" "Nein, hauptsache du bist da, es reicht mir dich anzugucken oder deine Hand in meiner zuspüren, das ist alles, dann bin ich happy!" "Das sagst du nur so!" "Okay, wenn du meinst!" sagte er und gab mir einen Kuss auf die Wange. "Ist ja gut!" Ich nahm seine Hand und legte meinen Kopf an seine Schulter. "Schatz, willst du dich nicht lieber was hinlegen, irgendwie bist du blass!" "Nee, lieber nicht. Ich muss nur was trinken, dann geht es!" "Sicher?" "Klar, ich kenn doch meinen Körper!" "Okay!" Puh, noch mal davon gekommen, ich wäre ja echt gearscht, wenn er es von selbst raus finden würde. Aber wie sollte ich es anstellen, das er nicht mitbekam, das ich das jeden Morgen machte und auch noch mal zwischendurch? Phoebe, konnte mir bestimmt helfen, aber sie war jetzt bei Chester und da wollte ich sie nicht stören. Mike zog mich auf die Beine und legte den Arm um mich. "Komm, wir setzten uns was auf die Couch!" Er ging noch kurz in die Küche um mir ein Glas Wasser zu holen, das war echt süß von ihm. Dann kuschelten wir uns aufs Sofa. Er kraulte mir den Bauch und küsste meinen Hals. "Ich liebe dich!" sagte ich leise und seufzte. "Ich liebe dich auch!" Ich glaube, das war einer der Momente, in denen ich es ihm hätte sagen können, aber ich traute mich nicht, denn ich wollte die schöne Stimmung nicht versauen. Ich drehte mich rum und küsste ihn, er legte seine Hände auf meinen Rücken. Ich legte meinen Kopf an seine Brust und schloss die Augen. Ich wollte es ihm sagen, denn ich bekam ein verdammt schlechtes Gewissen, aber Phoebe hatte mir ja zugestimmt nicht gleich am ersten Tag, denn wir hätten bestimmt was Besseres zutun. "Carry, irgendwas stimmt nicht, was ist los?" "Was soll denn sein?" "Du bist so seltsam still!" "Echt?" "Ja und das gefällt mir nicht!" "Ich hab nur so nen komisches Gefühl im Magen, na ja und die kleine Aktion eben im Bad schlaucht!" "Okay!" Er gab mir einen Kuss auf den Kopf. "Ich glaube nicht, das du was essen möchtest oder?" "Doch eigentlich schon!" "Soll ich was kochen?" fragte er und lächelte mich verlegen an. "Ähm, ich weiß nicht, lass doch einfach was kommen, dann haben wir noch was Zeit für uns!" Er nickte, stand auf und holte das Telefon. "Was willst du denn?" "Ist mir egal!" "Sollen wir Pizza oder Japanisch!" "Toll Auswahlmöglichkeiten, aber dann Pizza!" "Okay, welche?" "Salami!" Er nickte und wählte dann den Pizzaservice an, ich fand es etwas traurig, dass er die Nummer auswendig konnte aber so war das halt, wenn man viel zu tun hatte, so hatte es mir Brad jedenfalls gesagt. Wir aßen die Pizza auf der Couch und guckten dabei nen Film, Mike hatte natürlich 2 Familienpizzen bestellen müssen, aber ich schaffte meine, lag wohl daran, dass ich mittlerweile für 2 aß, dennoch war ich danach voll bis oben hin, aber Mike holte sich noch ein Eis. Ich sah ihn angewidert an. "Was?" fragte er mit vollem Mund und versuchte zulächeln. "Nach so ner großen Pizza, schaffst du immer noch so nen Eisbecher?" "Klar, fliegen macht Hunger und außerdem schmeckt es zuhause, doch immer noch am besten!" "Das hätte jetzt nur Sinn gemacht, wenn du bei deiner Mom wärst, und sie dir alles selbst gemacht hätte!" "Ich weiß, aber du bist da und dann schmeckt es auch besser!" "Wenn du meinst!" sagte ich und wandte mich wieder dem Film zu. Es war einfach süß, wie er da saß und Eis an der Lippe hatte. "Mike du hast da was!" sagte ich und deutete auf seine Lippe. "Oh, hab ich gar nicht bemerkt!" Er leckte es weg und gab mir dann einen Kuss, man seine Lippen waren echt kalt. "Musst du noch arbeiten?" "Nee, wir sind ja jetzt fertig, den Rest macht die Plattenfirma!" "Cool!" "Ja, das heißt ich kann dich jetzt immer von der Arbeit abholen und hinbringen!" "Quatsch, das brauchst du echt nicht!" "Doch, lass mich nur machen!" "Wenn du unbedingt willst!" Er grinste, drückte mein Kinn hoch und küsste mich. Gegen 10h gingen wir nach oben. Mike zog sich um und gab mir ein Shirt, dann legten wir uns hin. Ich kuschelte mich an ihn und strich mit den Fingerspitzen unter seinem Bauchnabel entlang. "Babe, bist du sicher, das alles in Ordnung ist?" fragte Mike plötzlich und ich sah ihn an, ich glaube jetzt war es an der Zeit es ihm zu sagen. "Nein!" "Wie meinst du das Nein!" Ich atmete tief ein. "Ich bin Schwanger!" "Von mir?" "Von wem denn sonst?!" Er sprang wie von der Tarantel gestochen auf und sah mich an. "Ich weiß, das ich dich jetzt geschockt hab, aber Mike bitte verlass mich nicht!" "Carry, das werd ich nicht und sei mir nicht böse, aber ich möchte im Moment noch keine Kinder!" Ich sah ihn geschockt an. "Ich will dich und das Kind nicht vernachlässigen, mit der Band läuft es gerade richtig gut, und ich wäre dann nie da wegen Promo und den Touren. Ich vernachlässige dich doch schon die ganze Zeit, weißt du ich würde dann auch die Band hängen lassen. Babe, das tut mir echt leid aber ich bin noch nicht bereit dafür!" "Wenn du mich zwingst das Kind abzutreiben, dann verlierest du nicht nur das Kind sondern auch mich!" sagte ich, stand auf und zog mir irgendwelche Sachen an, nahm meine Tasche und ging. Er sah mir nach, sagte aber kein Wort. Kaum war die Tür ins Schloss gefallen, fing ich an zu heulen. Was sollte ich bloß machen, ich wollte das Kind nicht abtreiben aber ich konnte mir auch kein Leben ohne Mike vorstellen. Langsam ging ich zu Bus, ich wusste nicht wo ich hin sollte, am besten fuhr ich zu meiner Mom, die war ja immer für mich da. Ich stand an der Haltestelle und plötzlich fing es an in strömen zu Regen. Zum glück kam der Bus bald. Ich ließ mich auf einen Platz am Fenster sinken und starrte aus dem Fenster. "Entschuldigen sie Miss, hier bitte!" Eine alte Lady hielt mir ein Taschentuch hin. "Danke!" Ich wischte mir die Tränen weg, doch fanden immer wieder welche den Weg über meine Wagen. In der Spiegelung des Fensters, sah ich ein Pärchen. Oh man, die hatten keine Probleme, ich konnte mir das nicht ansehen, es war einfach zu hart. Mein Freund hatte mir gerade eiskalt ins Gesicht gesagt, das er das Kind nicht wollte und jetzt musste ich mir auch noch so was angucken. Als ich bei meinen Eltern war klingelte ich Sturm, da sie um die Uhrzeit schon längst im Bett waren. Meine Mom öffnete mir verschlafen die Tür. "Carry Schatz, was ist los?" fragte sie und nahm mich in den Arm. "Mike, will das Kind nicht!" schluchzte ich und hörte wie mein Dad die Treppe runter kam. "Was für ein Kind?" fragte er und schloss die Haustür. "Ich bin Schwanger!" Ich ging langsam mit ihnen ins Wohnzimmer, mein Dad legte mir eine Decke um die Schultern und meine Mom holte Taschentücher und machte mir einen Tee. "Also Mäuschen, was ist denn genau passiert?" Mein Dad setzte sich in seinen Sessel und sah mich besorgt an. "Also." fing ich an unter heftigem Schluchzen.

Währenddessen bei Mike (aus Mikes Sicht)

Oh man, das war jetzt ein Schock gewesen und jetzt war sie auch noch abgehauen. Verfluchte Scheiße aber auch. Ich ging runter ins Wohnzimmer und ließ mich auf die Couch fallen. Ich liebte Carry über alles, ich würde wirklich alles für sie tun aber ich wollte einfach noch keine Kinder, ich verhielt mich doch manchmal selbst wie eins. Ich nahm das Telefon und rief Chester an.
"Hallo?" fragte eine leise verschlafene Stimme.
"Hi Chaz, ich bin's Mike!"
"Hi, warum rufst du so spät an?"
"Ich hab ein Problem!"
"Ich nehm an du willst darüber reden!"
"Ja, und sorry, dass ich dich so spät störe, das würde ich nicht machen, wenn es nicht wirklich wichtig wäre. Ich weiß einfach nicht weiter!"
"Warte ich geh runter, Phoebe schläft schon und ich will sie nicht wecken!"
"Okay!" Ich hörte wie er aufstand, dann die Treppe runter ging und sich aufs Sofa setzte.
"Na dann schieß mal los!" sagte er und machte sie ne Kippe an.
"Carry, hat mir eben gesagt, das sie Schwanger ist!"
"Cool, gratuliere!"
"Ich wünschte ich könnte mich so darüber freuen wie du!"
"Warum?"
"Na, dann wäre sie nicht abgehauen!"
"Was hast du ihr gesagt?"
"Das ich im Moment noch keine Kinder will, wegen der Band und das ich sie und das Kind nicht vernachlässigen will!"
"Das ist jetzt nicht dein Ernst?"
"Doch und dann hat sie gesagt >Wenn du mich zwingst das Kind abzutreiben, dann verlierst du nicht nur das Kind sondern auch mich"Mike, egal wie hart das jetzt klingt. Ich glaube, nein ich weiß es, Carry macht ernst!"
"Ich weiß, aber ich bin noch nicht bereit dafür!"
"Das glaube ich schon, ihr liebt euch, ihr wohnt zusammen, sprecht vom Heiraten und ein Kind wäre doch der größte Beweiß für eure Liebe! Kinder sind das schönste was es gibt!"
"Mag sein, aber ich kann das noch nicht!"
"Du liebst dieses Mädchen, willst sie heiraten, warum dann kein Kind? Mike ich krieg das nicht in meinen Kopf!"
"Das hab ich dir doch schon gesagt!"
"Junge, ich sag dir eins wenn du deine Freundin so sehr liebst, wie du es immer sagst, dann überleg dir ob du sie verlieren willst oder glücklich mit ihr sein willst und das dein ganzes Leben!"
"Schon..!"
"Weißt du wie schwer, das für ein Mädchen ist, ihr Kind abzutreiben, die machen sich dann Jahre lang noch selbst vorwürfe und fragen sich warum sie so etwas Wertvolles einfach haben wegschmeißen können. Mike du willst doch nicht einen unschuldigen Mensch umbringen?"
"Nein auf keinen Fall und ich weiß, dass du Recht hast!"
"Überleg es dir genau, denn ich weiß irgendwann wirst auch du es bereuen und dann würdest du dir Vorwürfe machen, weil du dann deine große Liebe verloren hättest und heul mir dann nicht die Ohren voll!"
"Hm..!"
"Bitte, überleg es dir, denk einfach mal darüber nach!"
"Mach ich und danke, dass du mir zugehört hast!"
"Hey, das ist Selbstverständlich, wir sind doch Freunde und da hilft man sich nun mal!"
"Ja!"
"Und Mike, denk wirklich gründlich darüber nach und falls was ist ruf einfach an egal wann!"
"Okay, Bye!"
"Bye!"
Ich legte auf und schmiss das Telefon achtlos neben mich. Chester hatte wirklich Recht, aber ein Kind würde mein Leben total umkrempeln. Ich wollte Carry auf keinen Fall verlieren, sie war mein Leben und ohne sie hätte es keinen Sinn mehr. Ein Kind war aber auch eine große Verantwortung und ich wusste nicht mal ob ich in der Lage war sie zu tragen.
Ich lief durchs Haus und alles erinnerte mich hier an Carry. Langsam ging ich hoch ins Schlafzimmer und ließ mich aufs Bett fallen. Mein Blick fiel auf das Bild von Carry und mir, das auf meinem Nachttisch stand. Schlagartig saß ich aufrecht und holte alle Fotos die ich von uns oder ihr hatte aus der Schublade neben dem Bett. Sie sah so verdammt süß aus, was wäre bloß, wenn wir nicht mehr zusammen wären, das würde ich nicht aus halten. Die Fotos erinnerten mich an so viele Sachen die wir zusammen gemacht hatten. Auf dem einem waren wir mit den Jungs am Strand gewesen, da waren wir bei meinen Eltern und hier, das Bild war echt cool, ich war gerade von der Bühne gekommen, total verschwitzt und sie gab mir einen Kuss. Nur der Gedanke daran, dass ich sie nie wieder Küssen könnte brachte mich schon fast um.

4 Tage, viele Gedanken und Tränen später (bei Carry's Eltern)

Ich versuchte die Augen zu öffnen, doch es war verdammt hell, so dass ich sie lieber wieder schnell zusammen kniff. Mike hatte sich keinmal gemeldet, war ich ihm egal?! Was sollte ich machen, er wollte das Kind nicht aber ich unbedingt!? Meine Mom meinte, das er so reagieren würde, hätte sie ihm nie zu getraut, aber sie verstand ihn auch einerseits und ich musste mir selbst eingestehen, das ich ihn auch verstand aber ich wollte es nicht wahr haben, denn das würde es mir noch schwerer machen. Ich liebte ihn über alles aber mein Kind abtreiben unmöglich. Ich stand auf und ging ins Bad, man mir war einfach nur schlecht, am liebsten hätte ich den ganzen Tag über der Kloschüssel verbracht, doch mein Dad meinte ich dürfte mich jetzt nicht hängen lassen, er wäre am liebsten zu Mike gefahren und hätte ihm mal ganz schön die Meinung gegeigt aber ich wollte das selbst mit ihm klären auch wenn ich ihn jetzt nicht sehen wollte. Ich ging runter zu meiner Mom und setzte mich an den Tisch. "Na, wie geht's dir?" "Wie soll es mir schon gehen?" "Ach Maus, lass dich nicht so hängen!" "Das sagst du so einfach, hat Dad dich auch so vor den Kopf gestoßen, als du ihm von mir erzählt hast?" "Nein, er hat sich gefreut!" "Also!" sagte ich leise und vergrub den Kopf in den Händen. Es klingelte, meine Mom ging zur Tür. "Hi ist Carry da? " Es war Mike, ich sprang auf und stellte mich an die Küchentür um alles hören zu können. "Nein tut mir leid!" sagte meine Mutter kühl. "Carry!" rief Mike und mir liefen Tränen über die Wangen. "Ich hab dir doch gesagt, sie ist nicht da!" "Carry!" "Bitte geh!" "Okay!" Meine Mom schloss die Tür und kam zu mir in die Küche. Ich sah weg, damit sie nicht schon wieder sah, das ich weinte. Ich ging hoch auf mein Zimmer und legte mich aufs Bett. Ich schaltete leise Musik ein und starrte an die Decke. Ich hörte wie jemand die Treppe rauf kam und an meine Tür klopfte. "Carry, willst du nicht mal mit ihm reden, er sitzt unten vor der Tür!" "Nein!" "Ich weiß dass du mit ihm reden willst, denn er fehlt dir trotz allem!" "Ja, aber.!" "Kein Aber Junge Dame, du gehst runter und redest mit ihm!" Meine Mom lächelte mich ermutigend an. "Okay!" sagte ich leise, stand auf und ging runter. Als ich die Tür öffnete, drehte er sich Schlagartig rum. "Carry!" sagte er und sprang auf. "Was willst du?" Ich versuchte so kalt wie möglich zu klingen, was wahrscheinlich total daneben ging. "Ich wollte mich bei dir entschuldigen!" "Ja, und was soll ich mir jetzt davon kaufen?" "Na ja, das war nur einer der Gründe, warum ich hierher gekommen bin!" "Ach ja und?" "Ich will das Kind!" Ich zog die Augenbrauen hoch und mein Herz schlug rasend schnell. "Woher kommt denn der Sinneswandel bitteschön?" "Ich hab mal gründlich darüber nachgedacht und ich bin zu dem Entschluss gekommen, das ein Kind unsere Liebe nur noch stärker macht, und ich will dich auf keinen Fall verlieren, denn du bist und wirst immer die Einzige für mich sein!" Tränen fanden den Weg über meine Wangen. "Ist das dein Ernst?" "Ja, wäre ich sonst hier Carry?" "Wahrscheinlich nicht!" sagte ich leise und er nahm mich in den Arm. "Bist du mir noch sauer?" "Ich war nicht sauer, nur enttäuscht!" "Wir schaffen das und ein Kind ist das schönste was es gibt!" Er drückte sanft mein Kinn hoch und küsste mich. Meine Mom riss förmlich die Tür auf und seufzte. "Oh, das ist so Romantisch!" Mike grinste sie an und gab mir dann noch einen Kuss. "Ich bin so froh, dass ihr euch wieder vertragen habt!" sagte meine Mom und umarmte Mike und mich. Sie zog uns ins Wohnzimmer. "Babe, ich werde immer für dich da sein, egal wann du mich brauchst!" "Danke, du bist so süß!" Ich setzte mich auf seinen Schoß. "Ich liebe dich!" sagte er und legte den Arm um meine Hüfte. "Ich liebe dich auch!" Ich legte meinen Kopf an seine Schulter und genoss es einfach, das er wieder bei mir war. "Oh, ich krieg ein Enkelchen!" sagte meine Mom und wuselte durchs Haus. "Was machst du Mom?" "Na ja, ich ruf deine Tante an und sag es ihr!" "Mom!" "Lass, doch. Meine Mom macht das auch, wenn wir ihr das an Weihnachten sagen!" "Gut zu wissen!" "Babe, kommst du wieder nach hause?" "Klar!" Ich küsste ihn und hörte mit einem Ohr meiner Mutter beim Telefonieren zu. "Was soll ich deinen Eltern denn zu Weihnachten schenken?" "Och, mir fällt da was ein!" sagte er und streichelte über meinen Bauch. "Das ist doch nicht dein Ernst?" "Doch, wir sagen, es meinen Eltern und die freuen, sich da echt drüber. Meine Mom hat mich schon mal gefragt, wann es denn soweit sei, na ja und jetzt können wir ihnen ja die gute Nachricht sagen!" "Aber das ist doch.!" Er legte mir seinen Zeigefinger auf die Lippen. "Doch, das wäre das schönste Geschenk für meine Eltern, glaub mir mein Engel!" "Okay, aber ich komm mir dabei echt nen bisschen doof vor!" "Brauchst du nicht!" Ich zog die Augenbrauen hoch und rutschte neben ihn auf die Couch. Meine Mom setzte sich in den Sessel und redete aufgeregt mit meiner Tante. "Komm!" sagte ich und zog Mike nach oben. "Was ist denn?" "Ich will nen bisschen allein mit dir sein!" Er grinste und setzte sich aufs Bett. "So, sieht also dein Zimmer aus!" sagte er und sah sich um. "Peinlich, ich weiß!" "Nee, find ich nicht, ist halt nen Mädchenzimmer!" "Das liegt nur an den Stofftieren, den Spieluhren und den Vorhängen!" Er nickte und küsste mich. "Weißt du noch, als du mich deinen Eltern vorgestellt hast und dein Dad meinte,  ich solle solange ich hier sei, die Finger von dir lassen!" Mike war zwar nur zum Abendessen da gewesen, aber mein Dad hatte seine Regeln und hätte er die nicht eingehalten, so hätte er gleich bei ihm verschissen. "Klar, weiß ich das, weißt du ich bin halt seine kleine ,Prinzessin' und da hattest du überhaupt glück, das er dich mochte!" "Ich hätte aber alles gegeben, damit deine Eltern mich mögen!" "Meine Mom, mochte dich vom ersten Moment an!" Er grinste mich total süß an und gab mir einen Kuss. "Sollen wir zu dir fahren?" fragte ich, stand auf und kramte in einer der Schubladen. "Wenn du möchtest!" Ich zog mein altes Tagebuch raus und packte es in meine Tasche. "Was ist das?" "Mein altes Tagebuch!" "Kann ich das lesen?" "Wenn du willst, das ist aber schon 8 Jahre oder älter, ich glaube, da ist Kurt Cobain gestorben!" "Ah!" Ich gab es ihm. Es störte mich nicht, dass er es las, denn zu dem Zeitpunkt war ich 15 oder 16. Ich hatte keine Geheimnisse vor ihm, warum auch?! Er saß es sich erstmal an. "Ich les das später!" Wir verabschiedeten uns von meiner Mom und fuhren dann zu ihm. Ich war froh wieder hier zu sein, denn allzu lange hielt ich es nicht mehr bei meinen Eltern aus, mir fehlte dann einfach meine Unabhängigkeit. "Babe, was machen wir heute?" "Mir egal!" Ich setzte mich auf die Couch und Kitty kam auf mich zu getapst. "Na, meine Süße, war Mike auch lieb zu dir?" "Redest du immer mit deiner Katze?" grinste Mike und ließ sich neben mich fallen. "Ja, warum auch nicht!" Kitty rollte sich auf meinem Schoß zusammen, ich kraulte sie etwas. Mike gab mir einen Kuss auf die Wange und legte den Arm um mich. "Was wünscht du dir zu Weihnachten?" fragte ich ihn und sah ihn von der Seite an. "Ich will kein Geschenk von dir, es reicht mir wenn du bei mir bist!" "Das geht nicht, ich muss dir was schenken!" "Okay, dann deine Aufmerksamkeit!" "Die hast du doch sowieso immer!" "Carry, ich möchte wirklich nichts!" "Dann darfst du mir aber auch nichts schenken!" "Zu spät, ich hab dein Geschenk schon!" "Mike, das ist nicht fair, jetzt sag was du willst!" "Okay, dich!" "Du bist nen Idiot!" sagte ich und knuffte ihn in die Seite. "Ich weiß, dein Idiot!" Ich kaute auf meiner Unterlippe und verschränkte sie Arme vor der Brust. "Babe, ich will echt nichts!" "Ach komm, jeder wünscht sich was!" "Hm, dann schenk mir nen Gutschein!" "Wofür denn?" "Für ne Nacht mit dir!" "Das ist doch jetzt nicht dein Ernst!?" "Doch!" "Wie du willst!" Ich stand auf und ging in die Küche. "Schatz, bist du jetzt angepisst!" "Ich finds nur etwas seltsam!" "Na ja, aber dann hättest du auch die Gewissheit, das es mir gefällt!" "Super, aber kreativ oder einfallsreich ist das auch nicht!" "Dann überleg dir was für die Nacht!" "Du bist nen Spinner!" Er grinste und zog mich an sich, ich legte meinen Kopf an seine Brust und er streichelte mir über den Rücken. "Irgendeiner muss ja spinnen!" "Wenn du meinst!" Ich hob den Kopf und gab ihm einen Kuss. Das Telefon klingelte, doch Mike ignorierte es. "Geh doch ran!" "Nee, keine Lust!" Ich verdrehte die Augen und nahm ab. "Hi Chaz, klar warte! Chester, für dich!" sagte ich und hielt Mike den Hörer hin. Er ging ins Wohnzimmer und ich setzte mich auf die Theke und aß nen Apfel. Kaum hatte ich den Apfel gegessen wurde mir schlecht und ich rannte ins Bad. "Carry ist alles okay?" rief Mike, während er telefonierte. "Klar!" sagte ich als ich aus Bad kam und setzte mich neben ihn. Er zog mich zwischen seine Beine und streichelte mir über den Bauch. Ich lehnte mich gegen ihn und schloss die Augen. Ich war so froh, das er sich  um entschieden hatte. Ich wüsste nicht was ich ohne ihn machen würde. Er legte auf und küsste meinen Hals. Gegen Abend kochten wir zusammen. "Babe, ich hab uns 2 Flugtickets zu meinen Eltern gebucht!" "Cool, wann geht denn der Flug?" "Also, am 24 um 11 Uhr!" "Ah, weißt du schon wer alles da sein wird?" "Ja, also meine Eltern, Jay, meine Tante, mein Onkel und meine Cousine." "Wie alt ist die?" "18, glaub ich!" "Hm, können wir Kitty vorher zu meinen Eltern bringen?" Er nickte und gab mir das klein geschnittene Gemüse. "Findest du nicht, dass die kleine sehr oft alleine ist?" fragte er und suchte eine Pfanne aus dem Schrank. "Heißt dass du willst noch eine Katze kaufen?" Ich grinste ihn an, denn ich liebte Katzen über alles.  "Ähm, nicht ganz. Ich hasse Katzen nicht, ich bin nur eher der Hundetyp!" "Ach so!" sagte ich leise und tat alles in die Pfanne. Ich hatte auf einmal eine glänzende Idee. "Mike, kann ich mal kurz an deinen Laptop?" "Klar, der steht im Studio, warum?" "Nur so, ich wollte ner Freundin von früher noch ne Mail schreiben!" Er nickte und ich ging schnell nach oben. Ich hatte gerade die Idee für das perfekte Geschenk für ihn. Ich schaltete den Laptop ein und ging ins Internet. Nach 20 Minuten suchen hatte ich einen Hundezüchter in Agoura gefunden, der gerade Welpen da hatte. Ich rief Mikes Eltern an und fragte, ob sie den kleinen vielleicht beim Züchter abholen und bis zum 24. auf ihn aufpassen könnten. Gott sei Dank, waren sie so lieb, das für mich zu machen. Ich rief danach auch noch den Züchter an und er erzählte mir von den Hunden und welcher gut wäre. Ich entschied mich für ein Weibchen, da die leichter zu erziehen waren und ich sagte dem Mann, das Mikes Eltern die kleine am 22 abholen kommen würden. Danach ging ich runter und tat so, als wäre nichts. Mike stand verzweifelt vor den Töpfen. "Zum Glück bist du wieder da!" Er lächelte erleichtert und ich übernahm wieder den Platz am Herd, denn Mike konnte gerade mal ne Pizza in den Ofen schieben. Nachdem Essen, gingen wir nach oben ins Bad. Mike ließ Wasser in die Wanne laufen, da wir Baden wollten. Ich ging noch mal runter um ein paar Kerzen zuholen. "Hier!" Mike gab mir ein Feuerzeug und er machte leise Musik an. Ich streifte meine Sachen ab und stieg zu ihm in die Wanne. Er zog mich zwischen seine Beine und legte die Arme auf meinen Bauch. Ich strich mit den Fingerspitzen an seinen Oberschenkeln entlang und legte meinen Kopf an seine Schulter.
 
Ich schlug die Augen auf und sah ins Mikes Gesicht, er schlief noch. Es sah echt süß aus, wie seine Haare in alle Richtungen abstanden und dann sein total zerknautschter Gesichtsausdruck. Es war 8 Uhr und um 10 mussten wir zum Flughafen, da morgen Weihnachten war. Ich hatte gestern noch mit seinen Eltern gesprochen und der Welpe, sei echt süß und total lieb. Der Züchter hatte ihnen gesagt, das wir ihm einfach einen Namen geben konnten, fand ich ziemlich cool, denn Mike wollte bestimmt nicht irgendeinen Namen, sondern einen ganz besonderen. War dann ja schließlich sein Hund und er musste das entscheiden, ich würde mich auch nicht damit rum quälen wollen, DEN Namen für ein Tier auszusuchen. Bei Kitty war es schon schwer genug gewesen, aber da ich >Hello Kitty< mochte, fand ich den Namen einfach süß. Mike zuckte und ich wusste es würde nicht mehr lange dauern bis er aufwachte. Ich küsste seine Schulter und stand auf. Er hielt meine Hand fest und lächelte. "Morgen Babe!" "Morgen!" Ich setzte mich wieder aufs Bet, beugte mich runter zu ihm und küsste ihn. "Hast du gut geschlafen?" nuschelte er und streckte sich. "Ja und du?" "Hm, schon!" "Ich geh duschen, willst du mitkommen?" Er nickte und stand auf. "Ich freu mich schon auf heute Mittag, wenn ich meine Family wieder sehe!" sagte er happy und zog seine Sachen aus. Ich nickte und stellte mich unter die Dusche. Nach dem Duschen zogen wir uns an und frühstückten. Irgendwie wollte ich hier gar nicht weg, denn hier fühlte ich mich so verdammt wohl. "Mike, wie wäre es, wenn wir Weihnachten nächstes Jahr, hier mit unseren Familien zusammen feiern, dann würden unsere Eltern sich auch mal kennen lernen!" "Gute Idee, aber sie lernen sich doch schon vorher kennen!" "Ich weiß aber dann mal richtig weißt du!" "Klar!" "Ich hab mir überlegt, dass ich es doch irgendwie scheiße finde, kein Geschenk für deine Eltern zuhaben!" sagte ich. "Schatz, ich wusste, das du das wieder sagst, deswegen hab ich was gekauft und wir schenken ihnen das zusammen, einverstanden?" Ich nickte und küsste ihn. "Oh, man ich hab nichts für Jay und für den Rest der da ist!" "Das machen wir genauso und jetzt bleib ganz ruhig. Ich hab an alles gedacht, du brauchst dir keine Gedanken darum zumachen!" "Ist ja gut, ich will halt nur." Er erstickte meine Worte indem er mich küsste, denn ich wusste, dass ich ihn damit nervte, wenn ich wollte dass alles perfekt war, aber so war ich halt. "Ach, hab ich dir erzählt, dass wir mit Brad zusammen fliegen?" "Nein, aber ist doch cool!" grinste ich und küsste ihn. "Sollen wir fahren, wir müssen ja noch Kitty zu deinen Eltern bringen!" "Ja!" Wir packten die Sachen ins Auto und fuhren zu meinen Eltern. Ich stieg aus und nahm den Transportkäfig von der Rückbank. Mike folgte mir und nahm meine Hand. "Ist dein Dad eigentlich sauer auf mich, weil ich so scheiße reagiert hab, als du mir gesagt hast, dass du schwanger bist?" "Er war es als ich es ihm gesagt hab aber jetzt glaub ich nicht mehr, denn na ja, ist ja wieder gut!" Mike nickte erleichtert und klingelte. Meine Mom öffnete uns freudestrahlend die Tür und umarmte uns. "Na ihr beiden, kommt rein!" Mike lächelte und folgte meiner Mom. Ich schloss die Tür und ließ Kitty aus dem Transportkäfig, danach ging ich zu Mike ins Wohnzimmer. Er redete gerade mit meiner Mom, darüber, das sie uns zum Flughafen fahren würden und wir vorher noch Brad abholen mussten. War irgendwie total süß, wie er mit meiner Mom redete, aber als mein Dad die Treppe runter kam, war er sofort still. "Hallo!" sagte mein Dad und gab ihm die Hand. "Hi!" Mike war ziemlich unsicher, aber wer wäre das nicht, in der Situation. Ich umarmte meinen Dad und gab ihm einen Kuss auf die Wange. "Hi Schätzchen, wie geht's dir?" "Gut und dir?" "Auch danke, wann müssen wir los?" "Jetzt oder?" fragte ich und sah Mike an, dieser nickte und nahm meine Hand. "Okay, dann kommt!" Wir gingen raus zu den Autos und Mike und mein Dad, packten die Koffer in das Auto meiner Eltern, dann fuhren wir zu Brad. War schon lustig, wie er sich nach hinten zu Mike und mir quetschte. Am Flughafen holte meine Mom einen Gepäckwagen und als ich dann einen Koffer aus dem Kofferraum nehmen wollte, nahm Mike ihn mir sofort aus der Hand. "Du trägst nichts schweres, ist klar?" "Ist ja gut!" Er gab mir einen Kuss und nahm dann noch einen Koffer raus. Super, wenn ich jetzt schon fast nichts mehr alleine machen durfte, wie würde das dann erst sein, wenn ich im 5 oder 6 Monat war? Verfolgte er mich dann auf Schritt und Tritt?! Wir checkten ein und gingen dann zur Lounge. Mein Dad ging wieder ziemlich normal mit Mike um, zum glück, denn ich hätte das nicht ausgehalten, wenn sie gar nicht mit einander geredet hätten. Unser Flug wurde ausgerufen und ich verabschiedete mich von meinen Eltern, meine Mom umarmte Mike und gab Brad die Hand, mein Dad tat das gleiche bei beiden. Okay so gut war er doch nicht auf Mike zusprechen, aber das würde sich wieder legen.  Wir gingen zur Stewardess und zeigten ihr unsere Tickets. Mike nahm meine Hand, als wir ins Flugzeug kamen. "Welche Sitznummer haben sie?" fragte eine Freundliche Dame. Brad hielt ihr unsere Tickets hin. "Folgen sie mir bitte!" Wir gingen ihr nach in die 1. Klasse und sie zeigte uns unsere Plätze. Mike und Brad verstauten unser Handgepäck oben im Fach, dann setzten wir uns. Der Flieger war nicht gerade voll, aber ich fand es so eh viel besser. Die knapp 30 Minuten Flug gingen echt schnell rum, da ich die ganze Zeit mit Mike und Brad über Musik diskutierte, na ja, die beiden waren einer Meinung und laberten mich in Grund und Boden. Tja, so endete zwei gegen einen ja immer. Nach der Landung stiegen wir aus und Mike holte unsere Koffer, da mir irgendwie schlecht geworden war, setzte sich Brad mit mir. "Carry, geht's?" fragte er und legte den Arm um mich. "Klar!" Ich vergrub den Kopf in den Händen und atmete tief durch. "Geh doch mal zum Arzt, vielleicht ist es was Ernstes?" "Hat Mike dir nicht gesagt, dass ich schwanger bin?" Er schüttelte den Kopf. "Nein, aber gratuliere!" Er nahm mich in den Arm und gab mir einen Kuss auf die Wange. "Danke. Weißt du ich glaube es liegt daran, weil ich es unterdrückt hab mich zu übergeben." "Na ja, aber falls was ist geh zum Arzt!" Ich nickte und legte meinen Kopf an seine Schulter. Nach 10 Minuten kam Mike mit unseren Koffern wieder. "Man, ich hasse das." Stöhnte er und setzte sich neben mich. "Babe, geht's dir was besser?!" "Ja, schon!" "Gut, weil sonst können wir heute noch zum Arzt fahren!" "Nee, ist schon gut!" "Okay, wie du willst, aber wenn was ist sag es und wir fahren sofort!" "Sicher!" Ich gab ihm einen Kuss und stand dann auf. "Wie kommen wir zu dir?" "Meine Eltern holen uns ab!" sagte Mike grinsend und schob den Wagen in Richtung Ausgang. Brad und ich folgten ihm und ich sah seine Eltern schon von weitem, und neben ihn standen dann wahrscheinlich Brads Eltern, denn der eine Mann sah Brad ziemlich ähnlich. Angela, kam auf uns zu gerannt und umarmte erst Mike dann mich. "Hallo, ihr beiden. Lasst euch anschauen!" sagte sie und begutachtete uns von oben bis unten. "Gut seht ihr aus!" sagte sie, während Mikes Dad uns umarmte. Brad stellte mich seinen Eltern vor und dann fuhren wir nach Hause. Die Fahrt war echt lustig, da Mikes Mom uns die ganze Zeit zulaberte, damit was sie heute und morgen zu essen kochen wollte. Wir nickten nur und ab und zu sagte Mike, das er was nicht mochte, doch ich stieß ihn an und schüttelte den Kopf. Als wir da waren, wollte ich einen Koffer raus nehmen, als Mike sich räusperte. "Hast du es schon vergessen?" "Jetzt darf ich das aber noch!" "Schon, aber wozu hast du mich, das ich das für dich machen kann?!" sagte er, grinste und küsste mich. "Super!" sagte ich sarkastisch und folgte Angela rein, die mich schief ansah, da ich nicht half. Nachdem Mike und sein Dad alles rein getragen hatten, setzten wir uns zusammen ins Wohnzimmer. "Wo sind die anderen?" fragte Mike und legte den Arm um mich. "Jay, ist bei nem Freund und deine Tante, dein Onkel und Kayla kommen heute Nachmittag!" "Cool! Ähm Babe, komm wir räumen unsere Sachen aus!" "Okay!" Wir standen auf und gingen in sein altes Zimmer. Ich setzte mich aufs Bett und starrte aus dem Fenster. "Ist dir noch schlecht?" "Nein!" sagte ich. "Mir ist gerade noch was eingefallen!" Ich sprang auf und ging zu Angela. "Angela?" "Ja, Carry was ist?" "Wo ist der Hund?" "In unserem Schlafzimmer!" "Kann, ich ihn mir mal angucken!" "Natürlich, ich komm mit!" sagte sie, trocknete sich die Hände ab und wir gingen in ihr Schlafzimmer. Die kleine lag auf einer Decke und schlief. "Oh, wie süß!" sagte ich und hockte mich hin. "Ja, sie ist auch ganz lieb!" "Hat der Züchter euch gesagt, wie groß sie wird?" "Ja, er meinte sie wird mir, wenn sie ausgewachsen ist ungefähr bis zur Hüfte gehen!" "Das ist doch was!" Ich streichelte der kleinen über den Kopf und ging dann wieder zu Mike. "Na!" sagte ich und umarmte ihn. Er grinste und küsste mich. "Was hast du gemacht?" "Ach, ich hab nur mit deiner Mom gesprochen!" "Ah, ich hab schon nen paar deiner Sachen weggeräumt!" "Danke, aber ich kann den Rest selbst machen!" "Wenn du willst!" Nach dem ich meine Sachen weggeräumt hatte, gingen wir wieder ins Wohnzimmer. "Schatz, sollen wir noch was raus gehen?" "Klar!" "Dad, wir gehen was raus, wollt ihr mitkommen?" fragte Mike und holte mir meine Jacke. "Nein, nein geht ihr ruhig alleine!" "Okay, wir sind dann in spätestens zwei Stunden wieder da!" "Ist okay, dann sind auch die anderen da!" rief Angele aus der Küche. Wir machten uns auf den Weg. Agoura war echt ne Kleinstadt, nichts im Gegensatz zu LA aber es war schon cool hier. Mike legte den Arm um mich und zeigte mir alle Plätze an denen er als Teenanger immer rum gehangen hatte. Ich fand das alles ziemlich komisch, da er mir auch noch immer irgendwelche Geschichten dazu erzählte. "Wenn wir wieder in LA sind, zeig ich dir mal, wo ich immer war!" sagte ich und gab ihm einen Kuss auf die Wange. "Klar, aber dann werden wir wahrscheinlich nie fertig!" "Da hast du Recht!" Er grinste und ging dann mit mir zu seiner alten Schule. "Leider können wir da jetzt nicht rein!" sagte er traurig. "Ach komm, sei froh, dass du mit der Schule fertig bist, sonst wärst du jetzt nicht da wo du bist!" Er nickte und ich nahm ihn in dem Arm. "Sollen wir nachhause gehen?" fragte er leise und gab mir einen Kuss. "Ist mir egal!" Er legte den Kopf schief und sah mich fragend an. "Okay, lass uns gehen!" sagte ich und zog ihn weiter. "Babe, ich muss dir noch was sagen!" "Okay?" fragte ich unsicher. "Also Kayla, meine Cousine ist ziemlich na ja, wie soll ich sagen, eifersüchtig!" "Eifersüchtig?" wiederholte ich und sah verständnislos an. "Das ist so, sie findet es scheiße, das ich nie bei ihr bin und sie nur an Weihnachten sehe und sei ihr nicht böse, wenn sie etwas, na ja ich sag es mal so; unhöflich zu dir ist!" "Ich kenn sie doch gar nicht, wieso sollte sie dann so zu mir sein?" "Weil sie denkt, das du mich ihr wegnimmst!" "Tu ich das?" "Nein, aber früher, hab ich sie fast jedes Wochenende gesehen und seitdem ich in der Band bin, war sie immer ziemlich scheiße zu den Mädchen die ich mitgebracht habe!" "Na dann, werde ich ihr mal keinen Grund dazu geben!" grinste ich und schob seinen Arm von meiner Schulter. "Also so, war das jetzt nicht gemeint!" Er hielt mich am Arm fest und zog mich an sich. "Ich mach nur das, was du gesagt hast!" Ich schubste ihn weg und ging weiter. "Carry!" sagte er und kam mir nach. "Mike!" gab ich zurück und nahm seine Hand, denn ich wusste wie er das gemeint hatte, ich wollte ihn nur nen bisschen ärgern. "Ich glaub, die sind da!" sagte er und sah sich die Wagen vor der Tür an. Ich ließ seine Hand los und folgte ihm rein. "Hallo!" sagte Mike happy und zog mich am Arm ins Wohnzimmer. Oh, diese Begrüßung dauerte ungefähr 10 Minuten, ohne das ich auch nur beachtet wurde. Kayla klebte förmlich an Mike, oh man das würde ja super werden. Mike sah mich an und kam dann zu mir. "Ähm, ich möchte euch Carry, meine Freundin vorstellen!" sagte er und legte den Arm um mich. "Hi!" sagte ich und gab allen die Hand, Kayla funkelte mich böse an und ging dann in die Küche. Alle waren super lieb zu mir und ich verstand mich echt gut mit ihnen, nur Kayla machte mir es schwer, denn sie gab patzige Antworten, wenn Mike sie was fragte und sie lief mit einem Gesichtsausdruck rum, der echt nicht gerade fröhlich war. "Mike, kann ich mal mit dir reden?" fragte ich ihn leise, so das nur er es hören konnte. "Klar!" Wir gingen in sein Zimmer und setzten uns aufs Bett. "Was ist denn los, mein Engel?" Er wandte sich mir zu und strich mir eine Strähne aus dem Gesicht. "Ich hab so das Gefühl, das ich Kayla Weihnachten verdorben hab!" "Nein, ich hab dir das doch erklärt!" "Ja schon, aber das ist doch auch scheiße für sie, ich versteh sie auch irgendwie!" "Babe, die kriegt sich schon wieder ein und außerdem, hat sie keinen Grund angepisst zu sein. Ich mein sie kann mir nicht verbieten meine Freundin mit zu nehmen!" "Das tut sie auch nicht, sie will dich nur mal für sich haben! Also mach was mit ihr!" Er sah mich ungläubig an und legte den Kopf schief. "Carry, wir sind gerade mal 5 Stunden hier und sie vielleicht mal 2, wenn es hinkommt. Sie kann auch nicht erwarten, dass ich alles stehen und liegen lasse, wenn sie kommt!" "Schon, aber sie vermisst dich halt!" "Ich vermiss sie auch, genau wie die anderen aus meiner Familie. Mir sind auch noch andere Leute in meinem Leben wichtig und im Moment, stehst du halt an erster Stelle. Ich mein, wir sind bald ne Familie und das ist viel wichtiger!" "Mag sein, aber du darfst sie nicht vernachlässigen!" "Tu ich nicht, aber ich muss halt Prioritäten setzten. Ich mach noch was mit ihr. Morgen den ganzen Tag, wenn du drauf bestehst!" "Das muss von dir kommen!" "Tut es ja, aber ich find es halt selbst etwas kindisch von ihr!" "Hey erst mach ich mir Schuldgefühle und jetzt bist du mies drauf. Irgendwas ist falsch!" "Ich weiß auch was!" grinste er und küsste mich. "Ich liebe dich!" nuschelte er und fuhr mit der Hand unter meinen Pulli. "Ich liebe dich auch!" Ich rutschte zu ihm und legte meine Arme in seinen Nacken. Es klopfte an der Tür und Jay steckte den Kopf durch die Tür. "Hi ihr beiden!" "Hi!" sagten wir und grinsten ihn an. "Mike, ich soll dir von Mom sagen, das du beim Tischdecken helfen sollst!" "Sag ihr ich komm gleich!" "Okay, ich will euch dann nicht weiter stören!" lachte Jay und schloss wieder die Tür. "Ich mag deinen Bruder!" sagte ich. "Ich auch, mittlerweile. Früher war das ja nicht so!" "Ich weiß so was nicht, ich bin ja Einzelkind!" "Ich weiß, aber ich muss jetzt meiner Mom helfen. Tja, jetzt bin ich erwachsen und muss immer noch helfen!" "Ist doch nicht schlimm, ich helfe dir auch!" "Danke, du bist ein Engel!" Ich lächelte ihn an und gab ihm einen Kuss. Wir gingen in die Küche. "Mike, da stehen die Teller!" sagte seine Mom und deutet mit dem Kopf nach links, während sie, den Reis aufsetzte. Mike nahm die Teller und ich wollte ihm ins Wohnzimmer folgen, als Kayla sagte: "Mike, ich helfe dir!" Ich warf ihm einen kurzen Blick zu und ging dann zu Angela. "Kann ich dir irgendwie helfen?" "Ja, könntest du vielleicht die Pilze in Scheiben schneiden!" "Klar, kein Problem!" Ich nahm mir die Pilze und ein Messer und begann sie kleine zu schneiden. "Wo sollen die hin?" fragte ich und legte das Messer weg. "In den Wok!" "Na, mein Schatz!" sagte Mike und legte die Arme um mich. "Hi!" Ich wuschelte ihm durch die Haare und ich spürte seine Lippen an meinem Hals. Ich drehte mich zu ihm um und küsste ihn. "Ähm, kann ich mal dahin?" fragte Mikes' Tante Karen und lächelte uns freundlich an. "Ja, sorry!" Wir gingen zu den andren ins Wohnzimmer und setzten uns auf die Couch. Mike schob meinen Pulli ein Stück hoch und streichelte über meinen Bauch. Ich kraulte ihn im Nacken und glitt mit den Fingerspitzen über seinen Oberschenkel.  Mein Blick fiel auf Kayla, sie sah mich wütend an. Oh man, ich kam irgendwie scheiße vor. Langsam schob ich Mikes Hand weg und setzte mich einfach neben ihn und schon bildete sich ein grinsen auf ihrem Gesicht. Mikes Onkel erzählte uns davon, wie das Geschäft lief und na ja, wenn ich ehrlich war verstand ich null davon nur Mike nickte und sagte mal was dazu. Woher wusste der eigentlich darüber bescheid?! Ich stand auf und lief ins Bad. "Carry, was ist los?" fragte Angela, die ich gerade fast umgerannt hatte. "Nichts!" Ich schloss die Tür. Fuck, fast hätte ich ins Wohnzimmer gekotzt. Ich spülte mir den Mund aus und setzte mich auf den Boden. Scheiße, wann würde das endlich aufhören? Es klopfte und Mike kam rein. "Ist alles okay?" Er hockte sich neben mich und streichelte mir über den Kopf. "Ja oder nein doch nicht!" sagte ich und übergab mich noch mal. "Komm mal her!" Er nahm mich in den Arm und gab mir einen Kuss auf die Wange. "Das nervt!" sagte ich und legte meinen Kopf an seine Schulter. "Ich versteh dich, aber wenn das Kind erstmal da ist, dann hast du das alles vergessen!" "Ja, das weiß ich aber du musst dich ja nicht jeden Tag mindestens 2 oder 3 Mal übergeben!" "Das geht doch vorbei!" Ich verdrehte die Augen. "Ich weiß!" "Also, das schaffst du noch und außerdem bin ich ja bei dir!" Ich lächelte ihn an und gab ihm einen Kuss. Er half mir hoch und ging mit mir ins Wohnzimmer. Alle starrten uns fragend an. "Was war denn los?" fragte Karen und legte den Kopf schief. "Ach nichts!" sagten Mike und ich gleichzeitig. "Sagt schon!" "Essen!" rief Angela und brachte den Wok ins Wohnzimmer. "Endlich!" Mike stand auf uns zog mich zum Tisch. "Jetzt kriegst du das beste Japanische Essen, das du je gegessen hast!" "Das glaub ich dir!" sagte ich und setzte mich. Das Essen war wirklich gut, Mike nahm sich gleich 3 Mal nach, oh man, wenn der immer so an Weihnachten aß, dann würden ihm nach den Feiertagen seine Klamotten nicht mehr passen, aber es war echt süß. Als alle mit dem Essen fertig waren räumte ich mit Mike den Tisch ab. Ich ging noch mal zum Tisch um was zu holen, als Kayla mich anrempelte. Ich verkniff mir den Aufschrei, da ich mit der Schulter gegen den Türrahmen geknallt war. Oh man, das tat weh, aber ich hatte ihr schon Weihnachten verdorben, also hielt ich lieber meine Klappe. "Hier!" Ich gab Mike noch ein Glas und er machte dann den Spüler an. Ich lehnte mich gegen die Theke und rieb mir die Schulter. Mike stellte sich vor mich und legte seine Hände auf meine Hüften. "Und gefällt's dir?" Ich nickte, stellte mich auf die Zehnspitzen und küsste ihn. "Babe, kann ich nicht jetzt schon meinen Gutschein einlösen?" "Nein, ich krieg mein Geschenk ja auch nicht!" "Ich kann's holen!" "Mike, lass das. Morgen früh ist erst Weihnachten!" "Leider!" sagte er und schob die Unterlippe vor. "Ich finds süß, wenn du schmollst!" Ein Lächeln bildete sich auf seinen Lippen, er beugte sich ein Stück runter und küsste mich. Langsam schob er seine Zunge in meinen Mund. "Na, ihr beiden!" sagte Angela und kam mit Karen in die Küche. "Hi!" sagte ich und grinste sie an. "Lasst euch nicht stören!" "Ihr habt nicht gestört!" sagte ich und umarmte Mike. Karen zog die Augenbrauen hoch. "Das hab ich auch früher gesagt, wenn meine Eltern rein gekommen sind, wenn ich einen Jungen da hatte!" "Ich meinte das aber wirklich so!" "Ja, genau!" sagte Mike und der Sarkastische Unterton war einfach nicht zu überhören gewesen. Ich knuffte ihn in die Seite und ging dann wieder ins Wohnzimmer. "Schatz, warte!" Mike kam mir hinter her und hielt mich fest. "Ich hab was vergessen!" sagte er. "Ach ja, und was wäre das?" "Das hier!" Er beugte sich runter und küsste mich. "Na ja, das hätte aber auch noch was warten können!" "Meinst du!" Mike setzte sich und zog mich auf seinen Schoß. Kayla warf mir Blick zu, die mir eindeutig sagen sollten >Stirb du Schlampe<, aber ich versuchte das zu ignorieren. Mike hatte Recht, es war wirklich etwas Kindisch, sich so in ihrem Alter zu verhalten, obwohl ich sie verstand. Ich würde bestimmt auch so reagieren, wenn mein Cousin, nie da wäre, aber sie könnte auch mit mir reden, wenn sie ein Problem mit mir hätte. Mike erzählte vom Album und wie der ganze Prozess gewesen war und welche Songs aufs Album gekommen waren. Ich kannte nur 'Don't Stay', da Mike mir mal den Text gezeigt hatte, aber sonst fand ich das alles ziemlich uninteressant, obwohl er seinen Job liebte, denn meine Welt war es nicht gerade. "Ich geh was spazieren!" sagte Angela und ging in den Flur. "Ich komm mit!" sagte Karen und zog Kayla, mit zur Tür. "Mom, ich will nicht mit, das ist scheiß langweilig!" "Doch, Kayla du kommst mit!" "Fuck You, nein!" schrie sie, ging ins Bad und schloss sich ein. "Kayla!" Karen hämmerte förmlich gegen die Tür. "Nein Mom, das ist doch nur nen Scheiß Spaziergang. Hallo?!" "Okay, wie du willst!" Karen und Angela gingen durch den Garten raus, da sie den Hund mitnahmen. "Mike, guck doch mal nach ihr!" sagte ich und stand auf. "Mach ich!" Aber anstatt alleine zugehen, zog er mich mit. "Kayla, komm doch wieder raus!" sagte er und klopfte. "Sind die weg?" "Ja!" "Okay!" Sie öffnete die Tür und umarmte Mike, er gab ihr einen Kuss auf die Wange und strich ihr über den Rücken. "Mike, ich hab dich lieb!" sagte sie leise und presste ihren Kopf an seine Schulter. "Ich hab dich auch lieb!" Ich lehnte mich gegen die Wand und sah mir die beiden an. Kayla sah mich über seine Schulter hinweg an und grinste, doch ich erwiderte es und schon versteinerte sich ihre Miene, denn sie hatte nicht damit gerechnet, dass ich es süß fand. "Willst du morgen oder übermorgen, was mit Carry und mir machen? Wir könnten ja irgendwo hingehen!" "Ich weiß nicht!" druckste sie rum. "Mike, ich bleib hier, mir ist nicht so nach weggehen, aber ihr beide könnt ruhig was machen!" sagte ich und ging in sein Zimmer. Er und Kayla kamen rein. "Schatz, das ist doch jetzt nicht dein Ernst!" "Doch und du weißt auch den Grund!" "Ja schon, aber das ist doch nicht schlimm. Einen Abend!" "Nee, lieber nicht!" "Ich hätte dich aber gerne dabei!" "Hey, du kannst auch was ohne mich machen!" Ich legte meine Arme in seinen Nacken und gab ihm einen Kuss. "Ich weiß, aber es ist halt viel lustiger, wenn du bei mir bist!" Er legte die Stirn in Falten und guckte mich flehend an. "Ach komm, macht doch mal was alleine, ihr habt euch schon so lang nicht mehr gesehen!" "Na ja, wie du willst, mein Engel!" Ich zwinkerte ihm zu und spürte seine Lippen auf meinen. Kayla stöhnte genervt und trat von einem Bein aufs andere. Mike grinste sie an und legte den Arm um mich. "Wie spät ist es eigentlich?" "Gleich 11!" sagte ich und ließ mich aufs Bett fallen. "Ich glaub, wir gehen gleich schlafen oder?" fragte Mike und setzte sich neben mich. "Wenn du willst!" "Ich lass euch dann alleine!" sagte Kayla zickig und verschwand. "Was hat sie denn jetzt?" "Na ja, weil wir gleich schlafen gehen und ihr jetzt meine Aufmerksamkeit nicht mehr gilt!" "Dann geh doch noch was zu ihr!" "Babe.!" "Komm, mach schon, sie war richtig geknickt!" "Okay!" Er küsste mich und ging dann wieder zu ihr. Tja, was sollte ich machen?! Hatte ich ihn gerade gezwungen was mit ihr zumachen? Oh man, wenn ja, hab ich wahrscheinlich wie seine Mom geklungen. Früh übt sich. aber ich wusste, dass er, das auch von sich aus gemacht hatte, denn er hatte es mir ja erklärt aber hängen lassen konnte er sie auch nicht, denn was würde er sagen, wenn sie das mit ihm machen würde?! Ich zog mir meinen Pyjama an und schminkte mich dann ab. Irgendwie war ich total müde. Leise machte ich mir Musik an und setzte mich aufs Bett. Mike kam rein und setzte sich zu mir. "Hi!" sagte ich leise und küsste ihn sanft. "Du hast dich also ohne mich umgezogen?" "Klar, kann ich wissen, wann du wieder kommst!" Er grinste und zog sich sein Shirt aus. Er wollte mich aufs Bett drücken, doch ich stoppte ihn. "Und wie war's?" "Das sag ich dir nur, wenn ich ne Massage krieg!" "Okay, leg dich auf den Bauch, ich hole Creme!" "So gefällt mir das! Kannst du dir nicht vielleicht noch was andere anziehen?" "Nein und jetzt halt die Klappe, sonst mach ich gar nichts!" Er nickte und ich kramte eine Creme aus dem Koffer. Männer waren doch so leicht ruhig und zufrieden zustellen, aber ob Mike ein Mann war bezweifelte ich trotzdem manchmal, da er sich einfach zu oft, wie ein Kind aufführte. Ich setzte mich auf ihn und begann mit der Massage. "Jetzt erzähl schon!" "Also, ich bin zu ihr in den Garten gegangen und hab mit ihr geredet!" "Ja, weiter!" "Okay, ich geh am 26. Abends mit ihr Billard spielen und was trinken. Na ja und dann hab ich noch so mit ihr gesprochen, aber wenn ich dich angeschnitten hab, hat sie sofort abgeblockt!" "Sie kann mich halt nicht leiden!" "Sie kennt dich ja nicht richtig, aber sie denkt halt immer noch, dass ich wegen dir keine Zeit für sie hab!" "Das find ich scheiße, glaubst du, es bringt was, wenn ich mal mit ihr darüber rede!" "Lass, dann schreit sie dich nur an, weil sie so oder so schon ziemlich gereizt ist!" "Okay. Was hast du ihr denn gekauft!" "Carry, jetzt sagst du noch ,du', aber morgen heißt es dann ,wir' haben das gekauft!" "Ja Sir, aber was ist es?" "Also, ich hab ihr 2 Tickets für ihre Lieblingsband, inklusive Backstagepässen besorgt und ne Reise nach  Neuseeland, weil sie total auf ,Herr der Ringe' abfährt!" "Cool, mir hat noch nie jemand so was geschenkt!" "Tja!" Ich knuffte ihn in die Seite, beugte mich runter und küsste seinen Rücken. Er legte seine Hände an meine Hüfte und zog mich neben sich und drehte sich rum. "Danke!" "Bitte!" Er küsste mich und legte sich halb auf mich. Sanft schob er seine Hand unter mein Shirt und streichelte mich. "Mike!" Ich schob seine Hand weg, setzte mich auf und streichelte ihm über den Kopf. "Was?" "Na, du kriegst deinen Gutschein morgen!" "Ich weiß, aber es ist schon fast halb eins!" "Ja, morgens und der Gutschein ist für Abends oder besser gesagt nachts!" "Im Grunde ist es nachts!" "Ja schon, aber jetzt nicht okay!" "Ja okay!" Er zog sich bis auf die Shorts aus und kuschelte sich neben mich. "Wann steht ihr an Weihnachten immer auf?" "So gegen 9 Uhr, aber du kannst auch früher aufstehen!" "Mal sehen!" Ich rückte an ihn ran und legte meinen Kopf auf seine Brust. "Nacht!" sagte ich leise und gab ihm einen Kuss. "Nacht und schlaf gut!" Er streichelte mir über den Rücken und machte das Licht aus. "Mike?" "Ja?" "Ich liebe dich!" "Ich liebe dich auch!" Er gab mir einen Kuss auf den Kopf und drückte mich fest an ihn ran.
Ich schlug die Augen auf, dass mich jemand anstupste. "Sorry, dass ich dich wecke aber ich wollte fragen, wo eure Geschenke sind, da wir die schon unter den Baum legen wollten?" fragte Angela leise und lächelte mich an. Ich versuchte mich aus Mikes Umarmung zulösen. "Ich glaub die sind.ähm keine Ahnung, sorry! Soll ich Mike wecken?" "Nein, sind die hier in dem Koffer?" "Kann sein, musst du mal gucken!" Sie öffnete den Koffer und nickte. "Ja, ich weck euch dann später, schlaf weiter!" "Okay!" Ich warf noch einen Blick auf den Wecker, 7 Uhr, und kuschelte mich wieder an Mike, doch irgendwie konnte ich nicht mehr einschlafen. Also stand ich auf und ging zu Angela und Karen in die Küche. "Carry!" sagte Angela und sah mich entschuldigend an. "Tut mir leid, dass ich dich geweckt hab!" "Ist nicht schlimm!" Ich setzte mich auf einen Hocker und sah den beiden beim vorbereiten des Frühstücks zu. "Carry, wie willst du das mit dem Hund machen?" fragte Karen und stellte etwas in den Kühlschrank. "Ich weiß nicht, vielleicht holen, aber ich will die kleine nicht in nen Karton setzten, das ist Tierquälerei." "Ja, dann hol ihn einfach rein, wenn wir alle auspacken!" "Okay! Kann ich der kleinen nur vorher noch ne rote Schleife umbinden und na ja, da muss noch was für Mike dran!?" "Klar!" "Kann ich euch helfen?" "Ja, wenn du so lieb wärst und schon mal den Tisch zudecken!" "Ja, mach ich!" Nachdem ich den Tisch gedeckte hatte, ging wieder in die Küche. "Carry, gib mir einfach, das Rote Band für den Hund und ich binde es ihm um!" sagte Angela "Okay!" Ich ging in Mikes Zimmer und holte das Band und die Karte, also seinen Gutschein. "Hier!" "Ich mach das dann sofort!" "Danke!" Ich ging ich zu Mike, dieser hatte den Kopf unterm Kissen. Es sah einfach zu süß aus, ich setzte mich neben ihn. Er schob das Kissen weg und blinzelte mich an. "Morgen!" sagte er leise und legte seine Hand auf mein Bein. "Morgen, du Schlafmütze!" Er drehte sich zu mir und küsste mein Knie. "Hast du gut geschlafen?" "Klar, heute ist Weihnachten und du warst da!" Ich lachte und wuschelte ihm durchs Haar. "Legst du dich noch was zu mir?" Ich nickte und kuschelte mich an ihn. Ich kreiste mit den Fingerspitzen über seinen Bauch und küsste seine Brust. "Mike, leider musst du gleich aufstehen!" "Ich weiß, aber es geht schon!" Er grinste und gab mir einen Kuss auf den Kopf. Ich sah auf die Uhr, es war halb neun. Jay kam rein und setzte sich aufs Bett. "Morgen, ihr beiden!" "Morgen!" sagten wir und Mike setzte sich ein bisschen auf. "Was machst du hier?" "Na ja, Kayla ist gerade aufgestanden und wollte mal kurz alleine sein, das heißt, ich muss aus meinem Zimmer raus!" Ich zog die Augenbrauen hoch. "Ist doch nicht schlimm!" Jay zuckte mit den Schultern und ließ sich dann nach hinten sinken. "Hey, ich hab nicht gesagt, dass du bleiben kannst!" "Mike, lass ihn doch, schließlich machen wir nichts!" "Ja, noch nicht!" "Ja, Mike leb ruhig weiter in der Fantasie!" "Mach ich!" Er beugte sich über mich und küsste mich. Jay räusperte sich und Mike grinste ihn an, in dem Moment kam Karen rein. "Kommt ihr in die Küche!" "Klar!" Mike zog sich noch schnell ein Shirt über, nahm meine Hand und zog mich in die Küche. Es waren fast alle, da bis aufs Mikes Dad. "Will jemand Kaffee?" fragte Angela und holte Tassen aus dem Schrank. "Ich, Mom!" sagte Mike und nahm die Tasse dankend an. "Babe, willst du auch?" "Nur nen Schluck!" Er gab mir die Tasse. "Ich geh mal Dad holen!" sagte Jay und ging aus der Küche. "Gleich gibt's Geschenke!" sagte Mike und freute sich wie ein kleines Kind. "Du bist süß!" Ich gab ihm einen Kuss und er zog mich an sich ran. Kayla stöhnte genervt und holte sich einen O-Saft aus dem Kühlschrank. Mike grinste sie an und in diesem Moment kamen Jay und Mikes Dad rein. "Sollen wir uns dann mal an die Geschenke machen?" fragte Angela und alle nickten. Wir gingen ins Wohnzimmer und Kayla blieb wie von der Tarantel gestochen stehen. "Was ist denn?" fragte Mike und sah an ihr vorbei ins Wohnzimmer. Er fing an zulachen und schob mich vor sich. "Das Fieh, zerreist mein Geschenk!" sagte Kayla und ich sah wie ihr vor Wut Tränen in die Augen stiegen. Mike ging zu der kleinen, nahm ihr das Geschenkpapier ab und hob die hoch. "Ach komm Kayla, ist doch nichts passiert!" Sie verdrehte die Augen und ließ sich aufs Sofa fallen. Angela und Karen grinsten mich an und Mikes Dad war irgendwie seltsam drauf. "Carry, das ist meine Schuld, ich hab die Schlafzimmertür offen gelassen!" sagte er entschuldigend. "Ist doch nicht schlimm!" Ich hob den Blick und sah direkt in Mikes Augen. "Danke!" sagte er und küsste mich. "Das ist echt süß von dir!" "Na ja, du wolltest doch einen Hund und da hab ich mir gedacht, kauf ich dir einen!" "Hat die kleine schon einen Namen?" "Nein, also kannst du dir einen aussuchen!" Er setzte sich auf den Boden und sah die kleine an. "Nen Collie, also Lessie fänd ich scheiße!" sagte er nachdenklich. "Ist es auch!" sagte Kayla missgelaunt. "Bessie, ist cool oder?" fragte er und sah mich an. "Find ich auch, aber hauptsächlich muss er dir gefallen!" "Tut er!" Er zog mich zu sich runter und küsste mich. Bessie tapste durchs Wohnzimmer und spielte mit zusammen geknülltem Geschenkpapier. "Babe, warte ich hole dein Geschenk!" sagte er, stand auf und lief in sein Zimmer. Ich sah Kayla zu, wie sie ihre Geschenke gelangweilt aufmachte. Mikes und meins lag ganz unten, hoffentlich gefiel es ihr. Mike kam wieder und grinste mich an, er setzte sich zu mir und hielt mir eine kleine Schachtel hin. "Für dich, mein Engel!" sagte er und sah mich gespannt an. Ich nahm den Deckel ab und in der Schachtel war eine alte Japanische Kette, mit einem Amulett. Ich nahm sie raus und lächelte ihn an. "Danke, die ist echt schön!" Ich beugte mich zu ihm rüber und küsste ihn. "Bitte, aber sieh dir mal den Anhänger ganz genau an." Ich drehte ihn rum und er hatte unsere Namen und das Datum, wann wir zusammen gekommen waren eingravieren lassen. Vorsichtig öffnete ich das Amulett und lachte. "Das ist cool!" Mike sah verlegen auf den Boden und grinste. "Hast du das darein gemacht?" "Ja, gefällt es dir?" "Nein!" "Echt?" "Doch, natürlich, du Idiot!" sagte ich und streichelte ihm über die Wange. "Ich dachte schon!" Er krabbelte hinter mich und legte mir meine Haare über die Schulter. "Komm ich zieh sie dir an!" Ich nickte und gab ihm die Kette, ich spürte seinen Atem in meinem Nacken. "Fertig, zeig mal!" Ich drehte mich zu ihm um. "Steht dir!" "Danke!" Ich legte meine Arme in seinen Nacken und gab ihm einen Kuss. "Ich liebe dich!" sagte er und strich mir eine Strähne aus dem Gesicht, hinters Ohr. "Ich liebe dich auch!" Bessie stupste Mike an. "Ja, du kriegst auch deine Aufmerksamkeit!" lachte er und kraulte die kleine. "Ach, mein Gutschein, den hab ich ja noch gar nicht gesehen!" Ich zuckte mit den Schultern. "Ich hab doch gesagt, du kriegst ihn!" "Ähm, Mike ich störe euch nur ungern, aber danke für das Geschenk!" sagte Kayla und umarmte ihn kurz und gab mir die Hand. "Bitte, kein Problem!" Das ganze Geschenke auspacken dauerte ungefähr bis halb 11, dann gab es endlich Frühstück. Alle waren gut drauf, sogar Kayla hatte sich wieder einigermaßen beruhigt. Nach dem Frühstück gingen Mike und ich mit Bessie spazieren. Wir waren erst ein paar Meter gegangen, als uns jemand rief. Kayla rannte uns nach. "Kann ich mitgehen?" "Wenn du willst!" sagte Mike und wurde von Bessie nach links gezogen. Kayla schlurfte neben mir her und sagte kein Wort. Mike legte den Arm um mich. "Sollen wir mal bei Brad vorbei schauen?" "Klar, aber bist du dir sicher, dass der schon wach ist?" "Denke schon, seine Eltern stehen immer ziemlich früh auf und an Hanuka na ja, muss er sich nach seinen Eltern richten!" "Ah, aber stören wir da nicht?" "Nee, ich war letztes Jahr auch da und außerdem kommt Brad auch dann vorbei, wann er will!" "Okay!" Wir gingen über die Straße und Mike grinste mich an. "Da sind wir!" "Ich weiß, wo Brad wohnt!" Er zuckte mit den Schultern und ging vor Kayla und mir die Treppe hoch. Er klingelte und Bessie kratzte an der Tür. Brad öffnete uns verpennt die Tür. "Hi!" sagte Mike. "Hi, kommt rein, aber Schuhe ausziehen, meine Mom bekommt sonst nen Anfall!" "Kein Problem!" Wir zogen die Schuhe aus und Mike machte Bessie von der Leine, die kleine sprang an Brad hoch und schmierte Matsch auf seine Hose. "Sorry, hast du vielleicht nen Handtuch?" fragte Mike und ich hielt Bessie am Halsband fest. "Klar warte!" Brad ging die Treppe hoch und kam nach wenigen Sekunden wieder. "Da!" "Danke!" Mike rubbelte Bessie das Fell trocken und legte das Handtuch auf unsere Schuhe. "Mom, Mike ist da!" Brads Mom, kam aus der Küche und begrüßte uns. "Brad, was ist mit deiner Hose?" "Ach, ähm also Mike hat nen Hund mitgebracht und der hat mich angesprungen!" "Na dann geh mal schnell hoch und zieh dir ne saubere Hose an, deine Großeltern  kommen nachher!" "Ja Mom, kommt ihr mit?" "Klar!" Kayla folgte Brad sofort nach oben, während Mike und ich noch Bessie suchten, da sie hier alles beschnuppern musste. "Na komm, du kleines Fellknäuel!" sagte Mike, nahm sie auf den Arm und wir gingen auch nach oben. Kayla saß aufs Brads Bett und sah ihm beim umziehen zu. "Na!" sagte ich und gab Brad nen Klaps auf den Hintern. Kayla, sah mich mit hochgezogenen Augenbrauen an. "Was habt ihr denn bekommen?" fragte Brad und machte seinen Laptop an. Mike hielt Bessie hoch und setzte sie dann auf den Boden. "Cool, aber ich wusste, das du die kleine kriegst!" "Achja, woher denn bitte?" "Von Carry!" Mike lächelte verlegen und ließ sich dann auf Brads Bett fallen. "Ich hab Konzertkarten, ne Reise, CDs, Bücher und nen Armband bekommen!" sagte Kayla gelangweilt und lehnte sich gegen Mike. "Bei uns gibt's nicht so viele Geschenke, meine Eltern meinen an Hanuka ginge es nicht um Geschenke und den ganzen Kommerz, so wie bei Weihnachten, aber trotzdem will ich Geschenke!" "Du bist wie nen kleines Kind!" sagte ich und streichelte Brad über den Kopf. "Na ja, ist ja auch verständlich, wenn du Hanuka schon dein ganzes Leben lang feierst, ich sag ja nicht, das es nicht Spaß macht aber das meine Eltern es eher, na ja, wie soll ich sagen schlicht feiern, find ich halt ätzend!" "Ich versteh dich, aber ich hab noch was für dich!" sagte ich und griff in meine Hosentasche. "Carry, das ist geil, danke. Genau das ist mir kaputt gegangen!" Er umarmte mich und gab mir einen Kuss auf die Wange. "Tja, ohne Joe hätte ich das nie gekauft!" "Was ist das denn?" fragte Mike und nahm es Brad aus der Hand. "Für sein Board!" sagte ich und zuckte mit den Schultern. "Ach so!" Brad packte es in sein Portemonnaie und setzte sich dann wieder vor den Laptop. "Ich hab auch noch was für dich!" sagte er nebenbei. Er kramte eine Schachtel aus seinem Rucksack und hielt sie mir mit einem riesigen Grinsen hin. "Danke, der ist echt schön!" "Na, ich weiß doch, dass du die Dinger sammelst, und na ja ich hab mich halt daran erinnert das du mir gesagt hast, dass dir der Bergkristall fehlt!" "Das ist süß, dass du dich an so was erinnerst!" "Tja so bin ich halt!" Er grinste mich an und ich umarmte ihn.  "Mike, ich hab nen paar Sachen aufgenommen, die mir eingefallen sind, willst du sie dir mal anhören?" "Klar!" Und schon schallte Brads Gitarre durchs ganze Haus. Mike nickte abwesend. "Das hört sich cool an!" "Fand ich auch aber ich hab mir gedacht, wenn Joe da noch was Mixen würde oder so, wäre es noch besser oder vielleicht mit Klavier!" "Denk ich auch, da fehlt was, na ja und Bass und Drums sowieso!" "Ich weiß, aber das ist selbstverständlich!" "Eben!" Die beiden redeten noch ne knappe halbe Stunde darüber, bis ihnen auffiel, das Kayla und ich uns etwas zu langweilen schienen. "Sorry!" sagte Mike, zog mich auf seinen Schoß und gab mir einen Kuss. "Ist doch nicht schlimm!" Wir redeten noch was und gingen dann. "Brad, wir sehn uns dann!" sagte Mike und machte Bessie wieder an die Leine. "Ja, klar. Macht's gut!" sagte er und umarmte mich. "Und danke, noch mal, für das Geschenk!" sagte ich. "Das geb ich gern zurück!" "Bye!" Brad schloss die Tür hinter uns. "Kayla, willst du noch mit uns gehen, oder nachhause?" fragte Mike und legte den Arm um mich. "Na ja, ich glaub ich geh nachhause!" Wir nickten und sie ging über die Straße, wieder zu Mikes Elternhaus. "Wo gehen wir jetzt hin?" "In den Park, würde ich sagen, mal gucken ob die kleine auf mich hört!" "Werden wir sehen, aber ich glaub eher nicht!" "Warum?" "Weil sie noch nicht so an uns oder besser gesagt dich gewöhnt ist!" "Na ja, aber sie wird kommen!" "Okay, aber wir hätten besser Leckerchen mitnehmen sollen!" Er nickte zustimmend und gab mir einen Kuss auf die Wange. Als wir im Park waren machte Mike Bessie von der Leine und sah ihr nach, wie sie über die Wiese rannte. "Die kleine ist echt süß!" sagte er und grinste mich an. "Hm, find ich auch!" Wir spielten mit Bessie und sie kam sogar sofort zu uns, oder es lag daran, da wir die Einzigen im Park waren, was viel wahrscheinlicher war. Mikes Hose war voller Matsch, da er sich immer wieder hinkniete und sie knuddelte. Es war echt süß, da hatte ich mit meinem Geschenk ja voll ins Schwarze getroffen. "Carry, weißt du, was wir heute Abend, nach dem Essen machen?" fragte Mike, als wir uns auf den Nachhauseweg machten. "Nein, woher denn?" "Also, das machen wir jedes Jahr. Hier in Agoura gibt es an Weihnachten immer so was, wie eine Kirmes und da gehen wir hin. Das ist echt cool, und um Mitternacht gibt es dann immer ein riesiges Weihnachtsfeuer." "Cool, ich freu mich!" "Ach ja, weißt du Brad und Rob sind auch da, na ja und ihre Familien." Ich nickte und nahm seine Hand. Bessie trotte müde neben uns her. Als wir zuhause waren rubbelten wir sie mit einem Handtuch trocken und Mike sah ihr beim schlafen zu. Kayla und Jay kamen laut lachend rein. "Psst, seid doch mal leise, Bessie schläft!" "Oh man, Mike das ist nur nen Hund!" "Wenn du meinst!" "Ach auch egal, ich soll euch sagen, das wir um 18h essen und dann gegen 20h zum Platz fahren!" "Okay und jetzt.!" sagte Mike und deutete den beiden mit dem Kopf an, dass sie raus gehen sollten. "Was bist du so unfreundlich?" fragte ich und setzte mich neben ihn auf den Boden. "Ich bin nicht unfreundlich, nur müde!" "Dann leg dich doch was hin!" "Gut Idee, kommst du mit?" "Nee, du lass mal, ich bin nicht müde!" "Doch, ich sehe dir das an!" "Schon, aber dann schlaf ich zu lange und na ja, ich werde dann nicht wach, wenn wir fahren!" "Und ob, ich weck dich dann auch!" "Ich dachte, das kannst du nicht, weil du mich nicht aus meinen Träumen reißen willst!" "Na, dann ist das doch was anderes!" Ich grinste und er küsste mich sanft, so dass mir eine Gänsehaut überlief. "Komm schon!" "Okay!" Er zog mich hoch und setzte sich aufs Bett. Ich zog meine Jeans und meinen Pulli aus und legte mich neben Mike. "Babe, ich stell mein Handy, das wir gegen halb sechs aufstehen, okay?" "Mach was du willst!" sagte ich leise und kuschelte mich an ihn ran. Er streichelte mir über den Rücken und küsste meinen Hals. "Schlaf gut!" "Hm, du auch!" nuschelte ich und merkte, das ich kurz davor war einzuschlafen.
"Babe, aufstehen!" sagte Mike leise und küsste meine Schulter. "Nee!" Ich schob ihn weg und steckte den Kopf unters Kissen. Er lachte leise. "Komm schon, wir essen gleich!" "Ich will nicht!" Er zog mir das Kissen weg. "Carry!" sagte er und knuffte mich in die Seite. "Ist ja schon gut!" sagte ich genervt und drehte mich zu ihm rum. Er beugte sich über mich und küsste mich. Langsam zogen wir uns an und gingen dann ins Wohnzimmer. "Na, ihr Schlafmützen!" sagte Angela, grinste uns an und stellte das Essen auf den Tisch. "Wir waren halt müde, Mom!" sagte Mike und rückte mir den Stuhl zurecht. "Ist doch nicht schlimm!" "Oh, ich muss nach dem Essen noch meine Eltern anrufen, das hab ich total vergessen!" Mike nickte und machte mir was von dem Truthahn auf den Teller. Nach dem Essen, holte ich mein Handy und ging in den Garten, um zu telefonieren. Meine Eltern freuten sich mal was von mir zuhören und erkundigten sich nach alles und jedem. Ich konnte sie Gott sei dank, nach ner Viertelstunde wieder abwimmeln und ging dann zu Mike. Er saß mit Kayla im Wohnzimmer und zeigte ihr ein paar Griffe auf der Gitarre. "Hast du deine Eltern von mir gegrüßt und ihnen schöne Weihnachten gewünscht?" fragte er und sah auf. "Ja und ich soll dich schön zurück grüßen!" "Danke, aber wir sehen sie ja schon übermorgen!" "Hm, irgendwie fehlen mir meine Eltern doch ganz schön an Weihnachten, aber was soll's!" "Ist doch klar.!" "Na ja!" Ich setzte mich neben ihn und hörte den beiden zu. Ich glaube Kayla war nicht gerade begeistert davon, am besten hätte ich mich in Luft aufgelöst. "Macht ihr euch fertig, wir fahren gleich!" sagte Karen und kam ins Wohnzimmer. "Na, dann komm!" sagte Mike und zog mich in sein Zimmer. "Wir sind doch angezogen!" "Schon, aber ich wollte mir noch ne andere Hose anziehen!" "Warum muss ich dann hier sein?" "Na ja, welche soll ich." begann er, aber ich zog einfach eine dunkelgraue Baggy aus dem Schrank. "Die, ist okay!" "Find ich auch!" Ich verdrehte die Augen und zog mir einen schwarzen Pulli über. "Der steht dir!" grinste er und küsste mich. "Er ist warm, das zählt!" Er zuckte mit den Schultern. Ich zog mir meine Schuhe und meine Jacke an, nahm meine Tasche und ging zur Tür. "Carry, warte!" sagte Mike und kramte einen Sweater aus dem Schrank. "Jetzt können wir!" "Zu gütig von dir!" grinste ich und er nahm meine Hand. "Mom?" rief Mike durchs ganze Haus. "Ja, was ist?" "Fahren oder laufen?" "Ich glaube wir laufen, dann brauchen wir keinen Parkplatz zu suchen!" "Okay! Schatz, gehen wir schon mal vor die Tür?" Ich nickte. Jetzt standen wir draußen vor der Tür. "Die ganzen Leute gehen da hin?" fragte ich und sah ungläubig zu den Leuten, die da förmlich hinpilgerten. "Klar, ich mein das ist echt cool!" "Kann sein!" sagte ich abwesend, denn da ging ein echt süßer Typ, na ja, das war so nen halber Punk. "Carry, was ist da, das du da so fasziniert hin guckst?!" "Nichts!" sagte ich schnell und küsste ihn. Die Tür ging auf und die Anderen kamen raus. "So, dann lasst uns mal gehen!" sagte Angela fröhlich und harkte sich bei Karen ein und nahm die Hand ihres Mannes. Mike und ich gingen einfach nebeneinander her, weil Kayla Mike die ganze Zeit irgendwas erzählte. Wir kamen bei Brad vorbei, doch es war schon überall das Licht aus, also musste er schon auf dieser sein. Als wir ankamen, gingen wir erstmal zum Glühweinstand. Super und ich konnte da nichts trinken, Mike trank aus Rücksicht auch nur ne Coke. Ich ließ den Blick durch die Menge schweifen. "Mike, fahren wir mal Autoskooter!" "Nein!" "Oh man, das ist unfair. Warum nicht?" Er beugte runter zu meinem Ohr und flüsterte: "Du bist schwanger, falls du es vergessen hast!" Ich nickte und spürte seine Lippen auf meinen. Sanft schob er seine Zunge in Mund. "Mike!" Wir drehten uns rum und Rob kam auf uns zu. "Hi!" sagten wir und ich umarmte ihn. "Schön dich zu sehn!" sagte ich und grinste ihn an. Er lächelte und stellte mir dann seine Eltern vor. Danach liefen Mike, Rob, Kayla und ich über die Kirmes. "Was machen wir jetzt?" fragte Kayla und steuerte einen Schießstand an. "Wie ich sehe, willst du dahin!" sagte Mike und wir folgten ihr. Ich fand schießen, langweilig, aber wenn es ihr gefiel. "Schatz, ich schieß dir jetzt was!" sagte Mike und gab mir einen Kuss. "Brauchst du nicht!" "Doch, dann hast du eine Erinnerung, an diesen Abend!" "Okay!" Mike und Kayla, wollten unbedingt. Rob stellte sich neben mich und sah den beiden mit hochgezogenen Augenbrauen zu. "Findest du so was auch überflüssig?" fragte ich leise und lehnte mich gegen einen Pfahl. "Ja so ziemlich, es gibt besseres!" "Zum Beispiel?" "Autoskooter!" "Ja find ich auch, aber ich darf ja nicht.!" "Tja, wenn man schwanger ist darf man so manches nicht!" Ich knuffte ihn in die Seite. "Mag sein, aber einmal fahren wäre doch drin oder?" "An deiner Stelle würde ich das lassen, ich mein, wenn dich einer rammt, dann kann was passieren und das wäre scheiße!" "Stimmt.!" sagte ich und schmollte. "Schmoll nicht, sonst ist doch alles okay!" Ich zuckte mit den Schultern und ein grinsender Mike kam auf mich zu. "Hier für dich!" sagt er und gab mir die Rose, die er geschossen hatte. "Danke, ist echt süß!" Ich gab ihm einen langen und ausgiebigen Kuss. Wir liefen ziemlich lange rum, probierten fast alles aus. Mike hatte für mich noch eine Stoffkatze gewonnen, die sogar ein bisschen Ähnlichkeit mit Kitty hatte. Wir hatten Brad nicht getroffen. Mike meinte, dass er meistens mit seiner Familie rum lief und wir ihn erst beim Feuer sehen würden. Schade, denn mit Brad hätte das alles noch viel mehr Spaß gemacht, mit ihm gab es immer was zu lachen, na ja er war halt mein bester Freund. Wir trafen unterwegs Jay, mit einigen seiner Freunde, die waren alle ziemlich nett nur schon einwenig angetrunken. Wenn ich ehrlich war trank ich auch gerne Bier oder Cocktails, aber jetzt ging es ja nicht mehr und wenn Mike nicht da gewesen wäre und darauf geachtet hätte, dann hätte ich bestimmt was getrunken. Gegen 24 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Platz, wo das Feuer gemacht wurde. Wir fanden die Anderen ziemlich schnell, und Brads Family war auch da. Jetzt konnte ich mich erstmal mit ihm beschäftigen, wir hatten uns immer was zu erzählen. "Schatz, komm. Es geht gleich los!" sagte Mike und wir gingen wieder zu ihm. Er legte von hinten seine Arme vor meinen Bauch und stützte seinen Kopf auf meine Schulter. "Gefällt es dir hier?" "Ja, ist echt schön!" Ich seufzte und sah zu Rob rüber, der mit den Händen in den Taschen neben seiner Mom stand. Bei Brad sah das nicht anders aus, die beiden taten mir leid, sie hätten jetzt sicher gern ein Mädchen da. Oh man, irgendwie hätte ich mich am liebsten ganz teilnahmslos neben Mike gestellt, aber mir war kalt und so wurde mir um einiges wärmer. Das Feuer war unglaublich schön und so warm. Wir sahen eine ganze Weile zu, ich drehte mich zu Mike rum. "Frohe Weihnachten, mein Schatz!" sagte er und küsste mich. "Wünsch ich dir auch!" nuschelte ich und küsste seinen Hals, ganz leicht begann ich daran zu saugen. Er hatte seine Hände auf meine Hüften gelegt, sein Griff wurde etwas fester. Ihm entwich ganz leise, kaum hörbar ein Stöhnen. Sofort ließ ich von ihm ab und gab ihm einen kurzen Kuss auf den Mundwinkel. "Das ist unfair!" protestierte er. "Na ja, man soll doch aufhören, wenn es am schönsten ist!" Er schob die Unterlippe vor und legte den Kopf schief. Ich zog ihm seine Mütze vom Kopf und fuhr mit den Fingern durch seine Haare. Gegen 1 waren wir zu hause, Mike und ich verkrümelten uns direkt in sein Zimmer, wir legten uns aufs Bett und kuschelten erstmal was. Er küsste meinen Hals, ich bekam eine Gänsehaut und fuhr mit der einen Hand unter sein T-Shirt. "Willst du das wirklich?" fragte er. Warum er das jetzt fragte, war ein Rätsel für mich.  Ich nickte und zog ihm sein T- Shirt aus. Während wir uns küssten, öffnete er seine Hose und zog sie aus. Ich küsste seinen Oberkörper und er zog mir sanft meinen Pulli und meine Jeans aus. Ich streifte seine Shorts ab, legte mich hin und er legte sich auf mich. Unsere Küsse wurden immer intensiver, ich spürte seine Lippen auf meinem ganzen Körper. Langsam schob er meinen Tanga runter und öffnete meinen BH.  Sanft drang er in mich ein und ich vernahm ein leises Stöhnen. Seine Bewegungen wurden immer schneller, seine Haut bekam einen leichten Glanz. Immer wieder spürte ich seine Lippen auf meinen. Ich suchte halt und fand ihn an seinem Rücken, ich krallte mich regelrecht daran fest. Ich merkte, dass er kurz davor war zu kommen...

Verschwitzt ließ er sich neben mich fallen und atmete schwer. Ich drehte mich auf die Seite und sah ihn an. Sein Kopf drehte sich in meine Richtung und ein Lächeln bildete sich auf seinen Lippen. Er setzte sich auf mich und rutschte dann ein Stück an meinen Beinen runter. Verwundert sah ich ihn an. Erst küsste er meinen Bauch, dann malte er mit seiner Zunge ein Herz um meinen Bauchnabel. Ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen. "Ich liebe dich!" seufzte ich leise und legte meinen Kopf auf seine Brust, als er sich wieder neben mich gelegt hatte. "Ich liebe dich auch, mein Schatz und danke!" "Wofür?" fragte ich leicht verwirrt. "Na für die Einlösung deines Gutscheins!" "Man tut was man kann!" sagte ich und meine Stimme wurde immer leiser.


Ich wachte auf, weil irgendwas auf meinen Beinen rum lief. Ich hob den Kopf und sah, dass es Bessie war. Sie versuchte am Bettende unter die Decke zu krabbeln, doch Mikes Füße waren im Weg. Ich stupste Mike an, dieser machte aber keine Anstalten, sich auch nur zu bewegen. "Bessie, komm mal!" Die kleine kam über das Bett getapst. Ich setzte sie vor Mikes Gesicht und sie schleckte ihm durchs Gesicht. "Carry, was machst du da?" fragte Mike verpennt. "Ich mach gar nichts, aber Bessie!" "Oh!" Er setzte sich langsam auf und wollte mir einen Kuss geben. "Ähm lass mal, ich steh nicht so auf Hundesabber!" sagte ich und tätschelte ihm die Schulter. "Wie spät ist es?" "Gleich 13 Uhr!" "Na ja, nach der Aktion heute Nacht, ist das kein Wunder!" "Eben!" gab ich zurück und kraulte Bessie hinter den Ohren. "Ich glaub, wir müssen mit ihr raus!" sagte Mike, stand auf und verzog das Gesicht. "Was ist?" fragte ich. "Sie hat vors Bett gepinkelt!" sagte er leicht angewidert. Ich zu seinen Füßen, er war mit den Zehn rein getreten. Ich konnte es mir nicht verkneifen zulachen. "Das ist nicht komisch!" "Find ich schon!" prustete ich und krümmte mich vor lachen. "Du bist in Hundepisse getreten!" "Ist es jetzt gut, ich mein es gibt Leute die trinken Pisse oder machen sie sich auf den Kopf!" sagte er und sah sich Hilfe suchend um. "Ich hole dir was zum Aufwischen!" sagte ich und ging zu Angela ins Wohnzimmer. "Ähm, könnte vielleicht mal was zum Aufwischen haben, Bessie ist da ein kleines Malöhr passiert!" "Warte bring euch das!" sagte sie und ich ging wieder zu Mike, der gerade versuchte Bessie zu erklären, das sie nicht ins Hausen machen darf. "Also wenn du das so liebt sagst, wird sie das sicher machen!" "Ich weiß!" sagte er und grinste. "Du musst, härter werden!" "Guck sie dir doch mal an, diese großen braunen Knopfaugen, wer kann so was böse sein!" "Na du bestimmt nicht, na dann tanzt sie uns halt auf der Nase rum!" "Ach quatsch, ich glaube ich geh mit ihr in die Welpenschule!" sagte er und hob Bessie vom Bett. "Wann willst du das machen? Ich mein du wirst bald für eine ganze Weile nicht da sein!" "Kannst du nicht?" "Mike, ich muss auch arbeiten, dann geb sie halt zu so nem Trainer, der das für uns macht!" "Aber das ist so unpersönlich, dann gewöhnt sie sich nicht an uns!" "Doch, wir sind doch sonst mit ihr zusammen, die weiß schon zu wem sie gehört, glaub mir!" Ich wollte ihm gerade einen Kuss geben, als mir ein fiel das er ja noch überall die ganze Hundesabber hatte. Angela kam rein und brachte uns einen Eimer und 2 Lappen. "Danke!" sagte ich und begann damit die Pisse aufzuwischen. "Wenn wir zuhause sind machst du das!" "Ja, ist gut, aber jetzt geh ich erstmal ins Bad!" "Mach das, ich zieh mich in der Zeit an!" sagte ich und er schloss die Tür hinter sich. Ich zog mich an und schminkte mich ein bisschen, denn irgendwie hatte ich heute keine große Lust dazu. Mike kam nach 20 Minuten wieder, komplett angezogen. "Fertig?" fragte er und grinste. "Klar, schon lange!" "Na dann komm!" Er machte Bessie an die Leine, legte den Arm um mich und wir gingen diesmal in Wald. "Du gehst doch heute Abend mit Kayla weg oder?" "Ja, denk schon, ich mein, wenn sie will!" "Ihr hattet das doch ausgemacht!" "Schon, aber sie kann halt manchmal sehr launisch sein, genau wie du!" "Hey, bei mir hat das einen anderen Grund, das weiß du ganz genau!" "Schatz, das weiß ich doch, ich wollte dich nur ein bisschen Ärgern, ich find es irgendwie süß, wenn du dich selbst verteidigst!" "Idiot!" sagte ich gespielt patzig und verschränkte die Arme vor der Brust. Er grinste, hielt mich fest und küsste mich. Bessie lief zwischen unseren Beinen hindurch und bellte. "Na!" Mike hockte sich hin und streichelte sie. Wir gingen knapp 1 Stunde mit Bessie spazieren, dann gingen wir nach Hause, weil es doch ziemlich kalt war. Als wir zuhause waren, gab es Essen, ich hatte echt Hunger, denn das letzte hatte ich gestern Abend gegessen. Nach dem Essen, saßen wir alle im Wohnzimmer und redeten, Mike erzählte von New York. Ich hätte mitreden können, aber ich ließ es und kraulte lieber Bessie, die neben mir auf der Couch lag. Um 18h gingen Mike und Kayla. In der Zeit, ging ich baden, half Angela und Karen in der Küche, und ging mit Jay zusammen noch mal mit Bessie raus. Jay, war echt lieb, ich verstand mich ziemlich gut mit ihm. Er erzählte mir, dass er bei Kayla einen Zettel mit irgendwelchen Hassparodien gegen mich gefunden hatte. Na ja, mit störte das nicht, ich wusste ja nicht mal, ob ich sie je wieder sehen würde. Mike und Kayla kamen gegen halb elf wieder. Wow, Kayla war richtig gut drauf, so hätte ich sie echt nicht eingeschätzt. Mike kam zu mir und küsste mich. "Ich hab dich vermisst!" sagte er, strich mir eine Haarsträhne hinters Ohr und küsste mich. "Ich dich auch!" Er fuhr mit den Fingerspitzen an meinem Steißbein entlang und ich schüttelte mich, da mir eine Gänsehaut überlief. Da wir morgen fliegen würden, wollte Mikes Dad noch was mit uns trinken. "Mike, hilfst du mir?" fragte sein Dad und ging in die Küche. "Klar!" Er gab mir noch einen Kuss und folgte dann seinem Dad. Bessie kaute in einer Ecke auf irgendwas rum. Ich ging zu ihr und versuchte es ihr abzunehmen. Sie kaute auf einem Socken. "Komm Bessie, pfui!" Vorsichtig öffnete ich ihr Maul und zog den Socken raus. "Wem gehört der?" fragte ich und Jay grinste. "Das ist Mikes!" "Echt, na ja okay!" sagte ich und legte ihn auf Armlehne des Sofas. Kayla kam zu mir. "Na!" sagte sie und funkelte mich an. "Was ist?" "Weißt du, ich wollte dir ne Chance geben, aber das kann ich nicht, du nimmst mir Mike weg!" "Tu ich nicht!" "Und ob, ich mein es war super heute, bis wir wieder gekommen sind. Du machst einfach alles kaputt!" "Jetzt mach aber mal halblang, er ist mein Freund!" "Nicht mehr lange, wetten!" Ich zog die Augenbrauen hoch. "Wie meinst du das?" "Na, er kann viel bessere Mädchen als dich haben, er braucht dich nicht!" "Sag mal geht's dir noch gut?" Sie lachte und schubste mich. Ich sah dass Mike wieder ins Wohnzimmer kam. "Ist okay, mach das mit jemand anderen!" "Du bist ne Schlampe!" "Ja, genau, da hast du Recht!" Das alles geschah jetzt wie in Zeitlupe, Kayla holte aus und gab mir ne Ohrfeige. "Hast du sie noch alle?" rief Mike hob die Hand als wollte er ihr auch eine Ohrfeige verpassen, aber er hielt sich zurück und kam zu mir. "Sie ist Schwanger, du bist Schuld, wenn ihr was passiert!" Mike nahm mich in den Arm. Er sah sehr gereizt aus und konnte sich nur schwer zurück halten, das sah man an seinen Oberarmmuskeln, die sich anspannten. "Ist alles Okay mit dir und dem Baby?" "Denke schon!" Alle starrten uns an. "Was ist?" fragte Mike gereizt in die Runde. "Schwanger?" wiederholte Angela und ein Lächeln bildete sich auf ihren Lippen. "Ja, was dagegen?" "Nein, ganz im Gegenteil!" Mike sah mich an. "Geht's dir wirklich gut oder sollen wir nicht lieber doch zum Arzt fahren?" "Es ist wirklich alles okay, aber ich glaub ich muss mich ein bisschen hinlegen, mir ist irgendwie schwindlig!" "Komm!" Er legte den Arm um mich und ging mit mir in sein Zimmer. Er lehnte die Tür an und setzte sich zu mir aufs Bett. "Was war denn los?" "Na ja, ich hab Bessie ne Socke abgenommen, dann kam sie zu mir und meinte ich sei ne Schlampe und hätte dich ihr weggenommen und das du dich von mit trennen würdest, weil ich nicht gut genug für dich sei!" "Hör nicht auf sie!" "Tu ich nicht!" "Also, ich.!" fing er an, doch ich legte ihm den Zeigefinger auf die Lippen und deutete ihm an, dass er schweigen sollte. Karen schrie Kayla an, das sie sie nicht mehr alle hätte und das sie auf ihr Zimmer gehen sollte und für den Rest, der Zeit, den sie hier waren nicht mehr rauskommen sollte, außer zum Essen und wenn sie ins Bad musste. Kayla heulte und versuchte sich zu erklären aber ihre Mom wollte nichts hören und wies sie an ihren Mund zuhalten und endlich zumachen was sie sagt. Mike legte sich neben mich und streichelte meinen Bauch. "Carry, ist wirklich alles okay, du musst nicht nur so tun, sei ehrlich!" "Bis auf das mir Schwindlig ist, ist wirklich alles okay!" "Wenn was ist, sag es mir ja?!" "Klar!" Ich zog ihn zu mir und küsste ihn. Es klopfte und Karen und Angela kamen rein. "Oh Carry, es tut mir so leid, was sie gemacht hat, sie hat sich manchmal echt nicht unter Kontrolle!" "Ach ist nicht so schlimm!" "Aber das kann sie nicht machen!" "Es ist ja nichts passiert!" "Spiel, das nicht immer so runter!" sagte Mike ernst. "Tu ich nicht, es ist doch die Wahrheit!" "Oh man, ich versteh dich nicht, wenn ich du wäre, dann wäre ich jetzt so was von angepisst!" "Mike ist okay!" sagte ich und legte meine Hand auf seine. "Wir lassen euch dann mal alleine!" sagte Angela und sie gingen wieder raus. "Mike, sei mir nicht böse, aber ich will jetzt schlafen, okay?" "Ja, aber ich bleib bei dir!" Ich nickte und zog mir noch meine Sachen aus, Mike zog sich auch bis auf die Shorts aus und legte sich neben mich. Er nahm mich in den Arm, streichelte mir über den Bauch und küsste meinen Hals. Er wusste, dass ich innerlich ziemlich aufgewühlt war und wollte mich beruhigen, doch irgendwie klappte es nicht ganz, da ich ein ziemlich seltsames Gefühl hatte. Ich schloss die Augen und genoss einfach das er bei mir war. "Carry?" "Hm!" "Ich liebe dich, ich will einfach nur, dass du das weißt!" "Ich liebe dich auch!" sagte ich leise und drehte mich zu ihm rum. Er drückte leicht mein Kinn hoch und küsste mich. Ich blinzelte ihn an. "Schlaf gut!" Ich nickte und kuschelte mich an ihn. Sein Atem wurde auch immer ruhiger.
Langsam öffnete ich die Augen, es war noch dunkel draußen. Oh man, ich hatte solche Unterleibskrämpfe, so schlimm waren sie noch nie gewesen. Ich löste mich aus Mikes Umarmung, ich stand auf, da ich hoffte, dass es so besser werden würde. Ich sah an mir herunter, alles war voller Blut, es lief an meinen Beinen herunter. Ich schwankte einwenig und stützte mich erstmal an der Wand ab. Mir wurde immer wieder, nur für wenige Sekunden schwarz vor Augen. Langsam ging ich ins Bad, ich wollte gerade die Tür schließen, als mir die Beine wegknickten und ich nur noch den kalten Boden spürte. Ich hielt es nicht mehr aus, vor Schmerzen, fing ich an zu weinen. "Carry, bist du da drin?" fragte Mike und klopfte leise gegen die Tür. Ich wollte was sagen, doch die Worte kamen einfach nicht aus meinem Mund. Er öffnete vorsichtig die Tür. "Carry, was ist los?" "Ich weiß nicht!" schluchzte ich. Mike zog mich ein bisschen hoch. "Hast du Schmerzen?" Ich nickte und krallte mich an seinem Arm fest, da die Schmerzen unerträglich wurden. "Ich hole dir schnell was zum anziehen!" sagte er, sprang auf und rannte in sein Zimmer. Nach wenigen Sekunden kam er, komplett angezogen, mit einer seiner Jogginhosen und einem Sweater wieder. Er half mir in den Pulli und die Hose. "Warte, wir tun noch ein paar Handtücher in die Hose!" sagte er und zog welche aus dem Regal. Ich spürte, das er genauso panisch war wie ich, aber er versuchte es sich nicht anmerken zulassen, damit ich einigermaßen ruhig war und mich nicht auch noch aufregte. Er hob mich hoch, nahm den Autoschlüssel seiner Eltern und trug mich raus zum Auto. So vorsichtig wie möglich legte er mich hinten auf die Rückbank und stieg dann selbst ein. Er startete das Auto und fuhr so schnell, das ich schiss hatte, das er gleich noch einen Unfall bauen würde aber mit diesem Gedanken konnte ich mich nicht länger befassen, denn die Schmerzen raubten mir die letzte Kraft. Ich krümmte mich vor Schmerzen. Mike wandte panisch den Kopf zu mir. "Es wird alles gut!" sagte er und drückte aufs Gas. Ich schrie auf. "Mike, ich halt das nicht mehr aus! Es tut so weh!" Er gab mir seine Hand und ich drückte sie fest. "Du schaffst das!" "Nein!" schrie ich und versuchte ein bisschen ruhiger zu Atmen, da mein Atem und mein Puls rasten. Mike hielt vor dem Krankenhaus da, wo eigentlich frei war für den Krankenwagen. Er half mir raus und trug mich rein. "Leg deine Arme um meinen Hals!" "Kann ich nicht!" schluchzte ich und presste meinen Kopf an seine Schulter. "Hallo, wie kann ich ihnen helfen?" fragte eine Dame, als wir in die Notaufnahme kamen. "Meine Freundin hat sehr starke Unterleibs Schmerzen!" sagte Mike aufgeregt. "Und sie Blutet!" "Kommen sie bitte mit!" Er folgte der Frau und sie rief sofort den Arzt. "Legen Sie, sie bitte dort hin!" Mike legte mich auf die Liege. "Au.das tut so weh!" sagte ich und hielt Mikes Hand fest. "Das wird schon wieder!" sagte er, strich mir über die Stirn und setzte sich neben mich auf einen Stuhl. "Bleibst du bei mir?" "Klar, meinst du ich lass dich jetzt alleine!" Ich schüttelte den Kopf und sah, wie der Arzt rein kam. "Hallo!" Er gab uns die Hand. "Was ist denn passiert!" "Ich hab sie eben im Bad gefunden, sie war zusammen gebrochen, weil sie solche Schmerzen hat und sie blutet!" "Hat sie irgendwelche Krankheiten?" "Nein, sie ist Schwanger!" "Hatten sie Stress oder hat sie was aufgeregt?" "Meine Cousine hat ihr gestern Abend eine Ohrfeige geben, danach ist ihr schwindlig geworden!" "Warum sind sie nicht direkt gekommen?" "Weil, es ihr sonst ziemlich gut ging und sie wollte auch nicht!" sagte Mike. "Okay, danke aber ich muss sie jetzt bitten, das Zimmer zu verlassen!" sagte der Arzt, während er mit der Untersuchung fort fuhr. "Aber, das können sie doch nicht machen!" protestierte er. "Kommen sie bitte!" sagte die Schwester und zog Mike raus.

Im Flur, des Krankenhauses (aus Mikes' Sicht)

Scheiße, warum hatten die mich jetzt raus geschickt. Ich wusste nicht was ich tun sollte. Ich nahm mein Handy und rief Chester an, er musste unbedingt herkommen, allein würde ich das nie durch stehen.
"Hallo, bei Chester!" sagte Phoebe, leicht außer Atem.
"Oh, Hi Phebs, gib mir mal bitte Chaz!" sagte ich aufgewühlt.
"Klar, Chaz Mike für dich!" sagte sie und reichte das Telefon weiter.
"Hi Mike, was gibt's?"
"Carry ist im Krankenhaus!" War das einzige was ich in dem Moment raus brachte.
"Was, warum denn?"
"Ja, sie hat richtig starke Unterleibsschmerzen und sie Blutet! Kannst du vielleicht kommen, ich halt das nicht aus!"
"Klar, kann Phoebe auch mitkommen?"
"Natürlich. Chaz, ich hab solche Angst um sie!"
"Das wird schon wieder, glaub mir!"
"Ich hoffe doch, aber sie lassen mich ja nicht mal bei der Untersuchung dabei sein!"
"Wir kommen sofort!"
"Danke, das hilft mir echt!"
"Okay, bis nachher!"
Ich legte auf und rief dann Brad an. Dieser versprach mir auch sofort zukommen und er wollte noch Rob mitbringen. Ich merkte, wie ich langsam anfing zu zittern. Was war bloß los? Ich ging den Gang auf und ab, als die Schwester auf den Flur kam stürzte ich mich förmlich auf sie. "Was ist los?" "Ich darf ihnen nichts sagen!" sagte sie, sah mich entschuldigend an und ging. Ich war drauf und dran da einfach rein zugehen, ich mein die konnten mir doch nicht einfach verschweigen, was mit meiner Freundin los war. "Mike!" Brad und Rob kamen auf mich zu. "Was ist passiert?" Ich erzählte ihnen alles und ich sah das Entsetzten in ihren Blicken. "Das ist doch nicht dein Ernst?" fragte Brad geschockt. Ich nickte und vergrub den Kopf in den Händen. "Ich hab so Angst um sie, wenn es was Schlimmes ist. Vielleicht muss sie sterben!" "Jetzt Mal nicht den Teufel an die Wand, so schlimm wird es schon nicht sein!" "Oh man, wären wir doch schon gestern Abend hier her gefahren, dann hätte sie jetzt keine Schmerzen!" Brad legte den Arm um mich. "Ich versteh dich, ich hab genauso viel Angst um sie wie du, schließlich ist sie meine beste Freundin!" "Es ist bestimmt was mit dem Kind, das spüre ich!" sagte ich leise. Der Arzt kam raus, doch ich konnte ihn nicht ansprechen, denn ein anderer Arzt kam und die beiden verschwanden wieder bei Carry. "Die müssen dir doch was sagen, ich mein du bist mit ihr zusammen!" sagte Rob und stand auf, "Ja aber anscheinend scheint das hier niemand zu kratzten!" "Mike, da seid ihr ja!" Ich drehte den Kopf nach rechts und sah wie Chaz und Phebs auf uns zukamen. "Wie geht's ihr?" fragte Phebs besorgt. "Keine Ahnung, die sagen einem ja nichts!" sagte Brad. Auf einmal ging die Tür auf, Carry lag auf einem Bett und sie wurde von 2 Schwestern in den OP geschoben. Ich sprang auf und rannte da hin. "Carry, wie geht's?" "Sie können jetzt nicht mir ihr reden, sie hat schon die Narkose bekommen!" sagte eine der Schwestern. "Das können sie doch nicht machen!" sagte Chaz und kam zu mir. "Tut uns leid!" "Mike, das wird schon wieder!" "Scheiße Man!" sagte ich und Chester zog mich zu den Stühlen. "Soll ich was zu trinken holen?" fragte Phoebe und Chester nickte. "Kaffee!" "Okay!" "Mike, lass dich jetzt nicht hängen, wir erfahren das noch!" In dem Moment ging ein Arzt in den OP. "Chester, das ist nicht fair!" "Ich versteh dich!" "Ich halte das einfach nicht aus!" Ich stand auf und lief wieder rum. Ich fand dass echt scheiße, was die hier abzogen. "Es war meine Schuld, ich hätte mich gestern durchsetzten müssen und hätte sie dazu zwingen sollen zum Arzt zufahren, aber ich hab ihr vertraut und gedacht, alles wird gut. Ich bin so dumm!" "Mike, sag so was nicht, vielleicht war ihr gestern wirklich nur Schwindlig!" Die knapp 2 Stunden die ich jetzt schon wartete, vergingen so langsam, das ich dachte es wären erst 10 Minuten. Eine Schwester kam raus. "Was ist, geht's ihr gut?" fragte ich, doch sie deutete mir wieder an, dass sie nichts sagen durfte. "Mike, ich zeig dir jetzt, wie man das macht!" sagte Phoebe und ging zu der Schwester. "Na, also wenn sie mir nicht sofort sagen, was mit ihr los ist, dann weiß ich nicht wie lange sie noch so aussehen!" sagte Phoebe und ballte die Hand zur Faust. Und schon verschwand die Schwester wieder im OP und nach einpaar Minuten kam der Arzt raus. "Ah, schön. Dann sagen sie uns was los ist!" sagte Phoebe und funkelte den Arzt böse an. "Tut mir leid, Sie sind keine Familienangehörigen!" "Ich vielleicht nicht, aber er" sagte sie und zog mich zu ihr. ".er ist mit ihr verlobt und wird sie in 2 Monaten heiraten, also sagen sie es wenigstens ihm!" "Stimmt das auch?" Ich nickte stumm, ich hoffte nur das alles in Ordnung war mit ihr. "Okay, dann kommen sie mal bitte hierüber!" Ich folgte ihm. "Also, ihrer Freundin geht es besser, aber ich muss ihnen leider mitteilen, dass sie eine Fehlgeburt hatte!" Ich sah ihn geschockt an. "Sie hat das Kind verloren?" wiederholte ich langsam, meine Kehle war wie ausgetrocknet. "Ja, tut mir wirklich leid!" Ich schluckte. "Kann ich zu ihr?" "Nein, leider nicht, sie steht noch unter Narkose und wird jetzt erstmal in den Aufwachraum gebracht." sagte der Arzt, sah mich mitfühlend an und ging dann wieder. Ich drehte mich rum und ging, ich wollte einfach alleine sein. Ich konnte es nicht fassen, sie hatte das Kind verloren. "Mike, was ist denn los, wo gehst du hin?" rief Brad mir nach. "Brad, lass ihn. Er wird uns schon noch sagen was los ist, er muss jetzt einfach alleine sein. Versteh das!" sagte Chaz und ich war ihm dankbar, das er mich jetzt erstmal alleine ließ.

Ich lief ungefähr Eine Stunde draußen rum, machte mir Sorgen und Vorwürfe. Vielleicht konnte ich jetzt zu ihr. Langsam ging ich wieder zu den Anderen. "Mike, da bist du ja!" sagte Rob und kam auf mich zu. Schnell wischte ich mit dem Ärmel meine Tränen weg. Ich nickte stumm und setzte mich neben Chester. "Wo warst du?" "Draußen!" sagte ich kurz, ich wollte im Moment nicht sprechen, und doch wollte ich es ihnen sagen. "Was ist denn mit Carry, geht's ihr gut?" fragte Brad zerstreut. "Ihr geht's besser!" "Na, das ist doch super!" "Nichts ist super, du Hirnloser Idiot!" sagte ich gereizt und im selben Moment tat es mir wieder leid, er wusste es ja noch nicht. "Tut mir leid!" nuschelte ich, stützte die Arme und die Knie und legte die Hände an den Kopf. "Ist okay, wir verstehen das. Ist doch nicht alles in Ordnung?" fragte Chaz und sah mich besorgt von der Seite an. Ich schüttelte den Kopf. "Mike, was ist denn los?" "Sie.sie.sie hat." ich konnte es nicht sagen, denn dann würde es endgültig sein, unwiderrufbar. "..sie hat. das Kind verloren!" sagte ich und merkte, wie mir wieder Tränen in die Augen schossen. "Scheiße man, das tut mir leid!" sagte Chaz und legte die Hand auf meine Schulter. "Und ich darf sie noch nicht mal sehen!" "Wie?" "Ja, der Arzt meinte, sie müsste erstmal von der Narkose aufwachen und dann bräuchte sie Ruhe!" "Aber ich weiß, dass sie dich sehen will!" "Ich weiß nicht, schließlich hab ich sie, da alleine gelassen, sie ist bestimmt sauer auf mich!" "Jetzt labere keinen Mist, der Arzt hat dich rausgeschickt, da konntest du doch nichts für!" Ich zuckte mit den Schultern und starrte auf den Boden. Eine Schwester kam raus, ich sprang auf. "Kann ich zu ihr, wenigstens nur für ne Minute!" "Ja, aber nicht lange, denn sie ist noch sehr schwach und muss sich erholen!" Ich atmete erleichtert auf und die Anderen wollten mit mir gehen. "Nicht alle tut mir leid, höchstens 3 von Ihnen!" "Mike, dann geh alleine!" sagte Chaz. "Nein, wenigstens einer!" "Phoebe, geh du mit!" sagte Rob und lächelte mich ermutigend an. "Okay, wenn's dir nichts ausmacht?" fragte sie mich. Ich nickte und sie folgte mir. Carry lag mit geschlossenen Augen in einem Bett. "Schatz!" sagte ich und nahm ihre Hand. Sie öffnete leicht die Augen. "Hi!" sagte sie und ihre Kehle war verdammt trocken, so dass man sie kaum verstehen konnte. "Es tut mir so leid!" sagte ich und streichelte ihr über die Wange, doch sie drehte den Kopf weg, als wollte sie mir andeuten >Fass mich bloß nicht an, du Arsch<. "Hi Carry!" sagte Phoebe vorsichtig und setzte sich mir gegenüber auf die andere Bettseite. Sie sagte nichts, sondern starrte mit aller Kraft an die Decke. "Bitte sag was!" Doch sie gab keine Antwort, sie sah uns noch nicht mal an. "Mike, komm wir lassen sie alleine. Sie braucht ruhe!" Ich nickte und wollte ihr einen Kuss auf die Wange geben, doch sie rutschte weg. Als wir raus kamen, sahen uns alle erwartungsvoll an. "Und?" "Nichts und, sie will nicht reden!" sagte ich und setzte mich. "Das wird schon wieder!" "Ich weiß nicht, es kam mir so vor, als wäre sie stocksauer auf mich und würde mich jetzt hassen!" "Glaubst du sie würde dich hassen? Nie im Leben. Mike, sie hat gerade ihr Kind verloren, meinst du da hat sie Lust auf große Konversationen?" "Nein, aber ich will doch einfach nur für sie da sein!" "Lass sie, sie braucht ihre Ruhe und muss über alles nachdenken!" Ich nickte und lehnte mich zurück. "Ich bleib so lange hier, bis sie mit mir redet!" "Okay, dann bleiben wir auch!" "Quatsch, fahrt ihr ruhig nach hause, ihr habt mir schon genug damit geholfen, das ihr hier her gekommen seid, sonst würde ich wahrscheinlich immer noch nicht wissen, was mit ihr los ist!" "Kommt nicht in Frage, wir bleiben!" "Tut, was ihr nicht lassen könnt!" sagte ich leise und sah aus dem Fenster, die Sonne ging gerade auf.

Im Krankenzimmer (aus Carry's Sicht)
Ich wollte im Moment einfach niemand sehen. Diese Schmerzen waren kaum zum aushalten gewesen und hätte ich früher gewusst, das ich mein Kind verlieren würde, wäre ich sofort zum Arzt, aber so war ich halt, immer alles runter spielen und so tun als ob nichts wäre. Das hatte ich schon mein ganzes Leben lang gemacht, nur in äußersten Notfällen ging ich zum Arzt. Ich war einfach zu müde und schlief ein.
Erst gegen Abend wachte ich auf und sah in Mikes Gesicht. "Na, mein Schatz!" sagte er und wollte seine Hand auf meine legen, doch ich zog sie weg. "Ich will alleine sein!" sagte ich patzig und drehte mich rum, mein Unterleib tat immer noch ziemlich weh, nach der "Operation". "Aber Carry!" "Mike, lass mich einfach alleine, okay?" Er nickte widerwillig, stand auf und ging. Mir ging so viel durch den Kopf. Warum ich? Warum durfte ich nicht glücklich sein? War es mir nicht vergönnt, mit Mike eine Familie zugründen? Ich wusste es nicht, in Grunde wollte ich gar nicht denken, ich wollte nur das, das Loch in meinem Herz sich wieder schloss, das ich fühlte. Ich saß einfach nur da und starrte aus dem Fenster. Ich liebte Mike aber ich konnte ihm im Moment, einfach nicht in die Augen sehen. Ich wusste, das er für mich da sein wollte, aber ich hatte so schreckliche Schuldgefühle ihm gegenüber, das ich einfach nicht im Stande war mit ihm zusprechen. Allein zu sein, war mein einziger Wunsch, ich wollte mich innerlich von meinem Kind verabschieden, nur fiel es mir so schwer loszulassen, obwohl ich noch nicht mal eine richtige Beziehung dazu hatte aufbauen können, aber allein der Gedanke, das mein Kind Tot war, brachte mich um den Verstand. Tränen fanden den Weg über meine Wangen, ohne das ich sie auch nur hätte stoppen können. Ich lag fast die ganze Nacht wach und heulte, die Schwestern sahen ab und zu mal nach mir, doch schickte ich sie immer wieder weg, da sie mich einfach nur nervten, merkten die denn nicht das ich alleine sein wollte?!
Die nächsten 3 Tage waren die Anderen mal gekommen aber ich hatte sie sofort wieder weggeschickt. Es tat mir selbst weh, das zu tun, aber ich wusste mir einfach nicht anders zu helfen. Ich hatte kaum noch Schmerzen, aber sie wollten mich 2 Tage dabehalten nur um sicher zu gehen, das es mir auch wirklich gut ging. Super, Silvester im Krankenhaus. Na ja, das war das wenigste was mich interessierte. Ich hatte ein Einzelzimmer bekommen, ich wusste das ich das Mike zu verdanken hatte aber ich hasste es hier alleine zu sein. Wenn jemand kam wollte ich alleine sein und wenn ich alleine war, wünschte ich mir, dass jemand bei mir wäre, aber dann kam niemand. Ich starrte fast den ganzen Tag aus dem Fenster oder an die kahle weiße Wand. Ich kam mir vor, als würden sie mich wegsperren wollen, als wäre ich gefährlich. Ich wusste auch, das ich mit den Anderen hätte reden sollen oder wenigstens mit einem dieser Therapeuten, wie es mir der Arzt angeboten hatte, aber ich hatte abgelehnt, denn ich wollte nicht mit jemand, den ich nicht kannte über meine Gefühle sprechen.
Heute war Silvester und Mike begann mir zu fehlen, doch diese Schuldgefühle und diese Angst vor dem Ungewissen, bauten eine Mauer um mich herum, die selbst er nicht durchbrechen könnte. Diese Ablehnung von allem und jedem war mein Schutz, davor meine Gefühle zeigen zu müssen. Ich hatte seid ich aufgewacht war nichts gegessen, ich konnte einfach nichts runterkriegen. Mein Blick schweifte durchs Zimmer, alles Weiß, bis auf die Rosen, die Mike mir mitgebracht hatte. Sie waren wirklich schön, nur hatte ich sie gar nicht haben wollen, doch ich wollte und konnte es ihm nicht antun, die Dinger wegzuwerfen. Es war gerade 18h und es wurde langsam dunkel, die Tür ging auf, Mike, Phoebe, Chaz, Rob, Brad, Joe, Phoenix und Linsay standen in meinem Zimmer. "Hi!" sagten sie und ich sah, das Phoebe mich von oben bis unten betrachtete, ich wusste, das sie bereits gemerkt hatte, das ich die ganze Zeit über nichts gegessen hatte, sie kannte mich einfach viel zu gut. "Was macht ihr hier?" "Wir wollten mit dir Silvester feiern!" sagte Chaz, kam zu mir und umarmte mich. Er hatte Raketen und ziemlich viele Böller dabei. "Nein danke, ich will alleine sein!" "Aber du kannst dich doch nicht ewig hier verkriechen!" sagte Joe und setzte sich aufs Bettende. Ich zuckte mit den Schultern und sah Mike an, er stand ziemlich niedergeschlagen neben der Tür. Aber als ich merkte, wie mich jemand ansah, sah ich schnell weg und Brad an, der mir auch noch Blumen mitgebracht hatte. "Hier, die sind für dich, von uns allen!" "Danke!" sagte ich leise und legte den Strauß auf den Nachttisch. "Ich stell sie in eine Vase!" sagte Linsay, nahm die Blumen und ging ins Bad. "Ich will nicht Silvester feiern!" sagte ich und Phoenix legte den Kopf schief. "Hey, lass dich nicht so hängen, das wird echt lustig. Wir haben ja auch das ganze Zeug dabei. Wir feiern einfach so, als wären wir zuhause!" "Okay, aber du kannst die Dinger nicht hier drin anzünden!" "Ich weiß, deswegen gehen wir auch gegen 11 runter in den Garten und machen es da!" "Super, ich freu mich drauf!" sagte ich sarkastisch und verschränkte die Arme vor der Brust. Ich blockte total ab, wenn jemand mit mir sprach. Ich fand es wirklich lieb von ihnen, das sie alle her gekommen waren um mit mir Silvester zu verbringen, aber jetzt wollte ich lieber alleine sein. Irgendwie hoffte ich, dass eine Schwester kommen würde und sie raus schmiss. Oh man, ich hielt es nicht aus hier mit ihnen in einem Raum zu sein, ich wollte einfach allein sein und mich meinem Kummer widmen. Wollte das denn niemand verstehen? Gegen 23 Uhr gingen wir runter, ich zog mir einfach eine Hose und einen weiten Sweater an und ging dann mit ihnen nach unten. Hier waren einige Leute, auch Paare mit ihren Kindern, immer wieder warf ich ihnen neidische Blicke zu. Wenn die Anderen mit mir redeten hörte ich kaum zu oder nickte mal. Brad war schnell Gläser für den Sekt holen gegangen, da sie vergessen hatten welche mit zubringen, was mir aber völlig egal war. Ich setzte mich auf die Bank und starrte in den Sternklaren Himmel, Mike stand bei Chaz und Phebs und redete mit ihnen, er wirkte nicht gerade happy. Ich wusste, das es ihm genauso scheiße ging wie mir aber da ich abblockte, war es für ihn noch schwerer, als für mich. Brad kam wieder und setzte sich zu mir. "Na Carry, ich bin froh, das dir nichts passiert ist!" Desinteressiert nickte ich und sah weg. Brad rückte näher und legte seine Hand vorsichtig auf meine. "Ich bin immer für dich da, wenn du mich brauchst!" Wieder nickte ich und zog meine Hand weg. Ich schielte aus den Augenwinkeln zu Mike rüber, unsere Blicke trafen sich. Schnell sah ich weg und scharrte mit den Fußspitzen über den Boden. Brad stand auf und ging zu Phoenix und Linsay. Wann war endlich 12, so dass ich mir nur noch dieses Feuerwerk ansehen musste und dann endlich wieder hoch in mein Bett konnte. Ich merkte wie sich jemand neben mich setzte. "Carry?" Es war Mike. "Geh, ich will alleine sein!" "Nein!" Er rückte näher. Wir saßen still schweigend neben einander. Er sah mich an, doch ich starrte einfach stur weiter auf den Boden. "Carry, weißt du wir haben so viel durch gemacht, ich will dich nicht verlieren. Ich weiß, dass das jetzt alles sehr schwer für dich ist, aber ich bin genauso traurig." Ich sah ihn an und senkte den Blick. "Aber, wir müssen da zusammen durch, du darfst dich nicht von mir abkapseln. Ich verspreche dir, wir schaffen das und vielleicht, sollte es jetzt nicht sein aber das ändert doch nichts an unseren Gefühlen für einander. Ich würde gerne mit dir einen neues Kapitel öffnen!" "Ach ja, willst du das alles einfach weg werfen, willst du das ich vergesse, das ich Schwanger war und mein Kind verloren habe?" "Nein, so war das nicht gemeint. Ich wollte dir einfach nur sagen, das ich dich über alles liebe und ob du mich nicht heiraten willst?" fragte er und ich sah, das er ein bisschen rot wurde. Das war so süß von ihm, ich wusste dass wir das schaffen würden und ich liebte ihn auch. "Ist das dein Ernst?" fragte ich leise und sah ihm in die Augen. "Ja, natürlich! Also willst du denn?" Ich nickte nur, denn mir liefen Tränen über die Wangen. Mike beugte sich herüber und küsste mich - einmal, dann noch einmal und dann versank ich in seinen Arm und vergaß alles um mich herum und es kam mir so vor, als ob dieser wunderbare Augenblick eine Ewigkeit dauerte.

THE END...


Story by: lp-glue

lp_glue@web.de





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