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Erfahrt mehr über die Songs von Meteora mit Mike Shinoda.

01 - "Foreword" (Intro)
"Foreword" ist nur ein Intro. Wenn du weißt, was Foley-Arbeit ist, das ist mein erster Versuch an Foley-Arbeit. Im Grunde sind es Geräusche, die ich im Studio durch das Kaputtmachen von Dingen erzeugte. Wir haben diesen CD-Player und CD-Brenner, die an meinen Computer angeschlossen sind und die im Grunde während des Schreibprozesses nur Scheiße verschlungen haben. Sie haben mir und Chester eine echt harte Zeit bereitet! Das Brennen von CDs, das eigentlich nur eine Minute dauern sollte, dauerte 20 Minuten, 30 Minuten und schlussendlich bis zu einer Stunde. Ich wurde einfach so frustriert durch die Sache, dass ich das Teil auf die Seite warf und mit einem Baseballschläger draufhaute. Ich zerschlug es mit einem Baseballschläger auf einem Metalltisch.

02 - "Don't Stay"
Dieser Song begann fast als eine Art spanischer oder Reggae-ähnlicher Sound mit der Gitarre. Als ich ihn zum ersten Mal hörte, dachte ich fast, dass es ein bisschen wie eine Art lateinamerikanischer Tanz klang. Und es war lustig, denn es klingt nicht so. Es gab mir nur diese Idee in meinem Kopf, daher arbeiteten Brad und ich daran. Brad kam schließlich mit der endgültigen Sache an, die du hier hörst. Das Schöne an dem Song ist, dass er wirklich heavy geschrieben wurde. Er hat einen interessanten Bounce dazu und die Sache mit der spanischen Gitarre ist jetzt vergangen. Denn es kam von dieser Stelle, er hat einen unterschiedlichen Vibe zu seinem Rhythmus. Ich denke, es ist ein wirklich spaßiger Song. Es wird ein echter Spaß werden, ihn live zu spielen. Er ist wirklich energiegeladen.

03 - "Somewhere I Belong"
"Somewhere I Belong" ist die Single. Sie begann mit einem interessanten Sample. Tatsächlich ist die erste Sache, die du in diesem Song hörst, ein Sample. Jetzt klingt das Sample wie ein Keyboard, aber es ist in Wirklichkeit eine Gitarrensequenz, die Chester spielte.

Und das ist nur, um dir eine Idee zu geben. Es zeigt einfach die Evolution der Teile. Der Gitarrenteil, den Chester spielte, hatte eine coole Sequenz dazu, aber es klang ein bisschen zuviel nach Akustikgitarre. Was wir also daher taten, war, es rückwärts zu wenden. Wir brachten es zustande. Ich zerschnitt es in vier Teile und statt es in 1-2-3-4 zu umzusetzen, setzte ich es in 4-3-2-1 um, denn es wurde umgedreht. Daher entwickelte es sich zu dem Ding mit den unterschiedlichen Manipulationen im Computer. Es entwickelte sich zu der Sache, die es jetzt ist. Eigentlich kann man eine frühere Version davon auf unserer DVD „Frat Party At The Pankake Festival“ hören. Das ist die DVD, die vor über einem Jahr herauskam. Es gibt eine Version davon gegen Ende der DVD, die gespielt wird. Man kriegt gewissermaßen eine Idee davon, wie es klang im zweiten Stadium seiner Lebenszeit und jetzt ist es in seinem dritten, als wir es beendet haben. Daher ist der Song aus diesem Grund cool.

Noch eine coole Sache am Song ist, dass du wirklich zum ersten Mal ein paar optimistische Ansichten und ein paar optimistische Lyrics von uns hören kannst. Ich denke, dass dieses Album textlich gesehen ein bisschen älter ist und hoffentlich ein bisschen ausgereifter. Als wir viele Songs für das erste Album schrieben, redeten wir über das Schreiben als 18- und 19jährige. Jetzt bin ich 25 und ich empfinde es so als ob ich manche Dinge jetzt einfach ein kleines bisschen anders sehe. Es hat nicht wirklich viel damit zu tun, wo wir beim Erfolg des ersten Albums waren und es hat alles damit zu tun, dass wir ein bisschen etwas von der Welt gesehen habe und einfach ein bisschen älter sind. Es kommt also alles daher. Aber man wird insgesamt auf dem Album sehen, dass es immer noch derselbe schwere, melodische und dynamische Sound ist, der gewissermaßen unser Erkennungsmerkmal ist, nur mit ein paar hinzugefügten neuen Evolutionen.

04 - "Lying From You"
Dieser Song wird für irgendwelche Coverbands unmöglich zu spielen sein! Chester singt einfach verdammt zu hart. Ich denke, es ist großartig. Ich finde, er machte ein paar großartige Dinge in diesem Song. Wir alle sind wirklich stolz auf diesen Song. Es ist noch so ein Song mit einem tollen Keyboard-Teil, den wir gemacht haben, diese Art Sample-Sound am Anfang. Es wird ein wirklicher Spaß werden, den Song live zu spielen. Aber ich könnte dasselbe über den Song sagen, der danach kommt.

„Lying From You“ handelt davon, dass man jemanden wegstößt. Der Titel bedeutet, dass das Erfinden von Lügen eine andere Person ärgerlich macht, sodass sie nicht mehr bei dir sein will; das ist etwas, dass manche Leute unterbewusst in Beziehungen machen. Davon handelt nicht mein Songabschnitt, aber ich kenne das in einem breiteren Sinne, wenn die Leute beginnen, negative Gefühle gegenüber jemand anderem aufzubauen und geradezu natürlich damit beginnen, Dinge zu machen, damit die Person nicht mehr bei ihnen sein will. Es ist eine unterschwellige Reaktion. Das funktioniert bei Freunden. Das funktioniert bei Beziehungen – die Leute tun das auf jede Art und Weise.

05 - "Hit The Floor"
"Hit The Floor" ist interessant, den ner hat diesen HipHop-artigen Beat. An alle technischen Musiker da draußen, es gibt eine Sache, die ihr auf Anhieb in dem Song bemerken werdet. Wenn man einen großen Rock-Refrain schreibt, kommt man in einer Beziehung in den Downbeat hinein und man lärmt die Musik einfach hin. Das Interessante an diesem Song ist, dass der Refrain nach dem einen Beat am „and“ kommt. Es ist fast ein synkopierter Anfang. An die technischen Musiker da draußen, ihr werdet bemerkten, dass das definitiv eine Chance war, die wir in Angriff nahmen und dass es schließlich funktionierte. Es war eine schwierige Sache, es zu machen und ich denke, wir sind ziemlich stolz darauf.

Nur als eine Randnotiz, und das führt uns in den nächsten Song, was ich denke, was großartiges Schreiben ausmacht. Es ist so wie ein großartiger Athlet zu sein. Es ist, wenn man etwas machen kann, das in gewisser Weise sehr schwierig ist, obwohl es einfach oder sogar natürlich erscheint. Man bemerkt einen großartigen Athleten, der etwas macht, was einfach unmöglich für eine durchschnittliche Person zu machen ist, aber sie lassen es so einfach erscheinen. Und in diesem Song ist das ein Element davon. In „Hit The Floor“ ist das eine Sache, die wirklich funktioniert in diesem Song.

„Hit The Floor“ handelt gewissermaßen von Leuten, die auf andere Menschen herabblicken. Er handelt im Grunde von Leuten, die auf andere Leute zuschreiten, um an die Spitze zu kommen und handeln zu können als wären sie unbesiegbar, obwohl jeder weiß, dass du diese Person nicht für immer sein kannst. Du kannst nicht auf andere Leute zugehen, um dort hinzugelangen, wo immer du hinwillst. Schließlich endet es immer wieder damit, dass das Schicksal zurückkommt und dich beißt. Und sogar in diesem Song gibt es mehr als das.

06 - "Easier To Run"
Im nächsten Song “Easier To Run” killt Rob geradezu seine Drums. Das ist mein Lieblingssong, den er gemacht hat. Man hört den Song und erfreut sich daran oder was auch immer, aber wenn man gut aufpasst und nur den Drums zuhört, hört man, dass er etwas sehr Komplexes spielt. Ein Drummer, der nur ein paar Jahre auf dem Buckel hat, wird diesen Song nicht spielen können. Ich freue mich sehr über Rob auf diesem Song. Ich denke, er schmiss die Sache wirklich gut.

Textlich gesehen geht es gewissermaßen um Flucht aus der Wirklichkeit. Ich denke, das ist ein wirklich vertrautes Thema für mich selbst und für viele Leute in der Welt. Wenn das nicht der Fall wäre, dann wären die Kinokartenverkäufe zu diesem Thema nicht so hoch. Die Leute gehen hinaus und tun Dinge, um von ihrem Leben wegzukommen. Darüber handelt der Song, es ist einfacher, vor seinen Problemen wegzulaufen als ihnen entgegenzutreten. Wir geben nähere Einzelheiten über das Thema in dem Song. Ich finde, dass der Song von den Lyrics her ziemlich schnell zusammenkam, was echt schön ist. Für uns fühlt es sich magisch an, wenn die Lyrics zu einem Song in gerade mal ein paar Tagen zusammenkommen. Es ist wirklich ein besonderes Gefühl.

Es ist echt schwer, denn bei vielen dieser Songs reden Chester und ich allgemein ein klein wenig anders über die Dinge, denn wir führen nicht dasselbe Leben, aber wenn die Dinge im Song zusammenkommen, wird es zu einer Geschichte. Manchmal mache ich mir Sorgen, wenn ich zu viel von meiner Seite erzähle, denn der Song ist offen für Interpretationen, sogar für uns ein kleines bisschen.

07 - "Faint"
"Faint" ist ein spaßiger Song. Eigentlich brachte Brad diesen Gitarrenteil mit und dachte anfänglich, dass er 70 Beats in der Minute oder etwas in dieser Nähe ergeben würde, so denke ich. Ich bin mir über die genaue Zahl nicht mehr sicher. Er spielte es zu einem Klicken während des Ozzfests und kam zurück. Er und ich hatten die Drum-Spuren auf 140 Beats pro Minute erhöht. Zuerst stritt er mit mir und erzählte mir, dass er sich das so nicht vorgestellt hatte, aber dann sagte ich zu ihm: „Ich weiß, was du vorhattest, aber ich denke, das funktioniert.“ Er hörte zu und er änderte vollständig seine Meinung. Ich hörte einfach etwas anderes, als ich den Teil zuerst gehört hatte, daher ereignete sich das so. Wir werden die Lyrics an dieser Stelle aussetzen lassen. „Faint“ war nur ein Arbeitstitel, den wir behalten wollten. Ich weiß nicht, was der wirkliche Titel gewesen wäre, aber der war es auf jeden Fall nicht. Dieses Wort taucht noch nicht mal im Song auf.

08 - "Figure.09"
”Figure.09” ist noch so ein Song, der viel Spaß machen wird, wenn man ihn live spielt. Es ist ein sehr lauter Song. Der erste Sound hört sich wie Conga-Trommeln oder so etwas in der Art an. Aber es ist in Wirklichkeit nur Joe, der mit einem Verzerrungspedal auf seine Turntables haut. Die Verzerrung kreiert diesen Trommelsound, wenn er seine Nadel und sein Vinyl schlägt. Daher kreierte er diesen kleinen Beat, indem er einfach auf seine Platten klopft, was wirklich interessant ist. Ich denke, solche Dinge zeigen, wohin Joe sich bewegt. Er macht ein paar wirklich kreative Dinge mit seinen Turntables. Er beschränkt sich selbst nicht nur darauf, zu scratchen, die Platten hin und her zu reiben und Samples zu spielen. Er machte ein paar interessante Sachen.

09 - "Breaking The Habit"
"Breaking The Habit" ist ein wirklich interessanter Song. Er wird vielen Leuten auffallen, weil er für unsere Art von Musik sehr anders klingt. Es ist sehr offensichtlich Linkin Park, aber es gibt Livestrings und es gibt ein Live-Klavier. Die Gitarre geht niemals rauf bis zur 11. Im Grunde begannen wir mit dem Song als eine Art Interlude. Es sollte ein Instrumental-Track werden, der zehn Minuten dauerte. Die Jungs überzeugten mich, ihn in einen vollen Song mit Strophen und Refrains usw. umzuwandeln und ein paar Lyrics hinzuzufügen. Nun ja, vor fünf Jahren oder so versuchte ich, einen bestimmten Song zu schreiben, der nie zustande kam. Ich hatte es 20mal auf unterschiedliche Art und Weise versucht und schließlich ließ ich es immer wieder fallen. Als ich es mit diesem Song ausprobierte und die Lyrics in zwei Stunden fertig waren, konnte ich es nicht glauben. Ich mein, das ist ein Song, den ich seit fünf Jahren versucht hatte zu schreiben und er kam in nur zwei Stunden zustande. Es war erstaunlich. Er kam schließlich zustande und ich bin wirklich glücklich darüber. Ich bin stolz auf diesen Song in vielerlei Hinsicht. Ich steckte viel Arbeit in ihn. Vom Beat über die Strings und das Piano zu den Vocals steckte ich viel Arbeit hinein und die Jungs waren wirklich unterstützend, Ich bekam viele großartige Vorschläge und hilfreiche Kritiken und darum kam der Song wirklich gut für mich heraus. Es ist einfach für mich, zu sagen, dass ich den Song liebe, denn schrieb so viel davon. Ich denke einfach, es ist ein wirklich kraftvoller Song. Chesters Performance auf dem Song gehört zu seinen besten.

Textlich gesehen geht es gewissermaßen einfach darum, von den Teilen von dir wegzukommen, die du nicht magst. Der Song geht sehr auf diese Art von Situation ein. Die Sache mit den Lyrics ist halt im Allgemeinen, dass wir so viel Zeit damit verbracht haben, dass es keine Möglichkeit gibt, dir den Inhalt im Gespräch irgendwie besser zu erzählen als durch die eigentlichen Lyrics. Wenn ich hier sitze und mir etwas ausdenke, ist das eine schnell aus dem Kopf heraus geschilderte Zusammenfassung worüber die Lyrics handeln, während diese Lyrics fünf Jahre brauchten, um zustande zu kommen. Daher sind diese Lyrics die genaueste Beschreibung, worüber der Song handelt, nicht das, was ich dir erzählen kann.

10 - "From The Inside"
"From The Inside" begann mit einer Idee, die Phoenix auf der Gitarre hatte. An die Musiker da draußen, unsere Songs sind alle in 4/4-Takt. Das gilt für die Songs, die wir schon in der Vergangenheit veröffentlicht haben. Ich probierte vorher ein paar Sachen in 3/4, 6/8 oder 7/8-Takt aus. Phoenix wollte echt dringend einen Song in 6/8-Takt machen und er setzte ihn auf eine Art und Weise zusammen, die offensichtlich für uns gehen würde. Wir hörten es und wir wussten, dass es funktionieren wird. Er empfand, dass da etwas fehlte. Interessant ist, dass Brand einstieg. Wir sind alle wirklich offen zu anderen Leuten, wenn sie uns bei unseren Teilen helfen wollen, wie z.B. beim Neuschreiben von Teilen oder was auch immer. Es ist nicht etwas, dass immerzu passiert, aber wenn jemand eine Idee hat, sind wie offen dafür und hören zu. Phoenix sagte: „Hier, Brad. Nimm diesen Gitarrenteil und bring es zustande, denn es ist fast da. Es ist nur noch nicht ganz richtig.“ Brad fügte ganz plötzlich seinen fast 4/4-Takt-Style über die 6/8-Takt-Strophe hinzu, was den Song vollständig zusammenbrachte und ihn zu einem echten Linkin Park-Song machte. Als es dann endlich zum Schreiben der Lyrics kam, hatte Chester kein Problem damit, ein paar Sachen in die Strophen hinzuzugeben. Ich auf der anderen Seite hatte keinen Referenzpunkt als Erkennungsmerkmal für das Rappen im 6/8-Takt. Es gibt wahrscheinlich drei oder vier Songs, an die ich denken kann, bei denen die Leute in 3/4- oder 6/8-Takt gerappt haben und ich mochte es nicht, wie sie es taten. Ich hörte sie und ich wollte mein eigenes Ding machen. So einfach es auch auf der Platte klingt, probiert man trotzdem wieder tausend verschiedene Dinge aus, um zu erkennen, was funktioniert und was nicht. Es dauert viel Zeit, bis man es schafft. Es ist unnötig zu sagen, ich suchte mir aus, was ich über einen 6/8-Takt tun mochte und was nicht. Jetzt wird die nächste Herausforderung ein 7/8-Takt sein. Ich weißt nicht, eben so wie ein Tool- oder Mudvayne-Song.

Textlich gesehen werde ich wieder auf die Person verweisen, die die Lyrics liest, denn besonders dieser Song ist wohl offen für eine kleine Interpretation.

11 - "Nobody's Listening"
"Nobody's Listening" ist mehr ein HipHop-Track. Die Beats und Samples sind das Rückgrat des Songs und natürlich machen wir wie immer unsere eigenen Sachen. Wenn ich das Wort „Sample“ benutze, meine ich damit nicht, dass wir es von den Dingen von jemand anderem abheben. Wir kreieren unsere eigene Dinge und schlingen es ineinander, denn für mich fühlt sich das unverfälschter an. Ich kann mehr Stolz in einem Teil haben, den ich geschrieben habe als in einem Teil, den ich von den Dingen von jemand anderem abgehoben habe. Wir produzierten diese interessante Sache mit einer japanischen Querflöte mit verschiedenen japanischen Querflöten-Klängen. Es waren tatsächlich das Keyboard und ein paar andere atemberaubende Klänge, die wir benutzten, ein bisschen Piano und etwas Drum-Material, aber es war am meisten das Keyboard. Der Song wirkt wie ein echter HipHop-Track. Die Herausforderung, den Song passend zum Album zu machen, lag in den Sonics und den Vocals. An einem bestimmten Punkt erkannten wir, dass der Song wie eine Insel ist. Er ist abgetrennt vom Hauptland, dem Rest des Albums. Wir erkannten, dass unsere Bridge ein bisschen anders sein würde, wenn die Gitarre etwas anders spielt. Brad hat diesen gedämpften Gitarrenteil im Refrain. Chester und ich spielten uns sozusagen beim Gesang gegenseitig aus. Als wir die Vocals fertig hatten, stellten wir uns vor, dass es wahrscheinlich funktioniert.

12 - "Session"
”Session” ist ein Instrumental-Track. Ich produzierte alle Beats. Joe produzierte die Scratchings. Brad und ich manipulierten Joes Scratchings am Computer. Wir benutzten dabei digitale Effekte, die es sozusagen unmöglich machen, den Song zu spielen. Er beginnt mit nur diesem Piano und diesem Beat und dann beginnen die Beats sich aufzulösen, die Gitarren setzen ein. Es ist diese nette Evolution der digitalen Klarheit, um das Chaos zu vervollständigen und zweieinhalb Minuten später wirst du an eine Klippe gestoßen.

13 - "Numb"
Der letzte Song heißt “Numb” und beginnt mit einer netten Keyboard-Hookline. Ich denke, es war ein guter Weg, um das Album zu beenden, denn der Song fasst sozusagen die ganze Scheibe zusammen. Alles ist sehr erkennbar als unser Sound. Er klingt wie ein Linkin Park-Song, aber er hat eine Stimmung, wie „Meteora“ sie hat, wenn ihr versteht. Vielleicht kann ich es besser erklären. Wenn man den Song hört, kann man ihn leicht als ein Linkin-Park-Song erkennen, aber er gehört eindeutig zu „Meteora“. Er gehört eindeutig in diese neue Gruppe von Songs, das erkennt man an dem Klang des Songs und an den Lyrics. Er ist für die Zeiten, wenn du keine Gefühle mehr übrig hast oder dir alles egal ist. Es ist beinah wie Erschöpfung oder etwas, das so komisch ist wie das Gefühl, das wir letztes Jahr nach dem Touren hatten.





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